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Posts Tagged ‘VW’

Seat: Elektroautos in Planung

Freitag, Dezember 16th, 2011

Bei VW in Wolfsburg gibt es Ingenieure die sich hauptsächlich mit elektrischen Autos befassen. Es geht um Konzepte für Elektroautos, die zukunftsweisenden Charakter haben sollen. Auch das spanische Tochterunternehmen Seat hat einen Kader von 40 Leuten, die sich unter Leitung des Entwicklungschefs Matthias Rabe vor allem auf zwei Konzepte konzentrieren: zum einen den Altea XL Electric Ecomotive als reinem Elektrofahrzeug zum anderen den Leon Twindrive Ecomotive als Plug-In-Hybrid. So unterscheidet sich der elektrisch angetriebene Altea rein optisch nicht wirklich vom Serien-Altea. Einzelne Details sind verschieden wie der geschlossene Kühlergrill oder die Lackierung. So erkennt man, dass man unter der Haube des Altea XL Electric Ecomotive keinen Verbrennungsmotor finden kann. Hier arbeitet ein Elektromotor als Frontantrieb und leistet dabei stolze 85 kW (115 PS) und kommt dabei auf eine Höchstgeschwindigkeit von 135 km/h. Dabei entnimmt  der Motor seinen Strom aus Batteriezellen, die man unter der Rückbank und dem Kofferraum findet. Mit einer Kapazität von 26,5 Kilowattstunden schafft der Wagen damit 135 Kilometern Strecke. Zusätzlich wurde eine Photovoltaik-Zelle auf dem Dach installiert, die dabei hilft Strom zu sparen. So dienen die Solarzellen Energie, die für die Lüftung des Fahrzeuginnenraums gebraucht wird. Zudem kann der Wagen vorgeheizt werden, während er an der Steckdose Saft zieht. Man kann den Elektro-Altea über eine sogenannte Smartphone-App fernsteuern. Damit geht der Elektro-Altea mit der Zeit. Wie eigentlich jedes Elektroauto beschleunigt der Altea rasant, ohne dabei durch Zugkraftunterbrechungen zu nerven. Absurderweise haben die Entwickler den Wagen künstlich laut gemacht. Über einen Sound-Generator dröhnt er, wie ein altes Moped, damit noch schwerhörige Fußgänger ihn nicht überhören der Fahrer die Beschleunigung auch akustisch nachvollziehen kann.

Der Klassiker: Bugatti Royale

Montag, Oktober 24th, 2011

Geschwungen und elegant, besonders beliebt bei Monarchenfamilien in der frühen Zeit der Automobile. Wie Sportwagen-Fahrzeuge sahen sie aus, allerdings monumental und staatlich – wie es sich für einen König gehört. Besonders ein Auto der Marke Bugatti hatte es europäischen Königshäusern angetan: der Bugatti Royale.

1926 wurde das elegante Stück zum ersten Mal hergestellt. Sechseinhalb Meter war er lang, der Motor wurde nicht nur auf der Straße sondern auch auf der Schiene eingesetzt und trieb dort Schienenfahrzeuge an. Der Firmengründer Ettore Bugatti war ein Exemplar der wählerischen Art. Wer die Karosserie bauen durfte, durfte sich glücklich schätzen, denn nur die exklusivsten durften an das Auto herangelassen werden.

1929 kam dann die Weltwirtschaftskrise und der Bugatti wurde zwar Legende und gleichzeitig auch zum Flop, weil sich niemand das schicke Teil leisten wollte. Nur sechs Mal wurde er hergestellt – kein Wunder also wieso er mit einem Listenpreis von 1,31 Millionen Euro dotiert ist. Diese sechs gibt es noch heute und Volkswagen darf sich ebenfalls glücklich schätzen. Das Unternehmen besitzt nämlich einen der sechs Exklusivwagen und dieser wird derzeit in der Haupstadtpräsenz von VW ausgestellt.

Bugatti ist noch heute eine Auto-Legende. Nicht nur das Design lässt den Autoliebhaber das Wasser im Munde zerlaufen oder sprichwörtlich das Öl in der Kanne schmierig werden, denn auch der Motor gibt so einiges her, denn je nach Ausführung erreichte der Motor 270 oder 300 PS. 200 km/h schaffte der Wagen – für die damaligen Zeiten ein Spitzenwert.

Dann kam der zweite Weltkrieg und Bugatti verlor nicht nur an Glanz, sondern verlor auch sich selber. Dadurch dass aber Volkwagen sie kaufte, wird die Marke nicht in Vergessenheit raten, denn VW produziert noch heute den ein oder anderen Luxuswagen, der dann eigentlich immer schnell ausverkauft war.

Der Golf – perfekter Tuningacker

Mittwoch, August 10th, 2011

Heute erzähle ich euch mal in aller Ruhe von meinem Schätzchen. Wie ich schon meinte, der VW Golf eignet sich hervorragend als Vorlage für den persönlichen Traum. Und darunter verstehe ich nicht diese gepimpten Assi-Schlitten, die total prollig daherkommen und eigentlich nur Billigteile verwendet haben. Ich meine, wenn ich meiner Freundin eine Freude machen will, kaufe ich ihr ja auch nicht bei Kik einen Billigschal oder ein Top mit irgend einem komischen Glitzer-Motiv drauf, sondern etwas richtig Edles und möglichst Rares. Genauso halte ich das mit meinem Schätzchen, also meinem Gefährt. Eine Freundin habe ich nämlich nicht, dafür hätte ich aber auch gar keine Zeit.

Mein Golf kommt statt den normalen 160 PS auf ganze 360 Pferdestärken. Damit komme ich auf gut 250 km/h Spitze. Denn unter der Motorhaube steckt ein 2,8 Liter – VR6 Motor mitsamt Garrett-Turbo. Dazu kommen Metall-Zylinderkopfdichtungen, blaue Einspritzdüsen von Bosch, eine zusätzliche Benzinpumpe, ein Passat-VR6-Wasserkühler, Spal-Ventilator, WBX-Theroschalter aus einem VW und ein 16-reihiger Ölkühler. Die Abgasanlage ist aus Edelstahl, es gibt einen Metall-Katalysator und ein 89er-Endrohr. Nicht schlecht, was? Oder versteht ihr nur Bahnhof? Nun, vielleicht finde ich ja später die Zeit, all die Teile im Detail zu erläutern. Die Heckscheibe und die hinteren Seitenscheiben sind schwarz verspiegelt. Wischer, Embleme und die Schlossleiste mussten zwecks optischen Gründen weg. Dann habe ich etliche Rinnen und Fugen geglättet und sportliche Seitenstreifen angebracht, mit meinen Initialen an der Fahrertür. Im Cockpit finden sich belederte Golf III-Sitze aus dem Sondermodell „Color Concept“. Die Türgriffe sind von einem Audi 80 und der Tankdeckel vom Audi TT. Mein Heck orientiert sich am US-Look, also eine typische Heckklappe und schwarz-rote Rückleuchten. Die Räder sind original dreiteilige 17 Zoll Porsche-Räder, natürlich mit den dazugehörigen Felgen. Die Achsen sind ebenfalls vom VR6, als Bremsanlage verwende ich die vom Audi-S3 mit gelochten Zimmermann-Bremsscheiben. Lackiert ist mein Schätzchen in einer BMW-Individual-Lackierung namens Stratograu Metallic mit Diamant-Klarlack.

Tja, sind noch Fragen offen? Und nein, es handelt sich nicht um 911er Porsche, sondern wirklich um einen getunten 2-er Golf!

Ich und mein Auto

Donnerstag, August 4th, 2011

Hey Leute! Ich bin der Klaus und heiße euch herzlich auf meinem niegel-nagel-neuen Block willkommen! Ich bin ein totaler Auto-Fanatiker und das meine ich ernst. Gibt ja viele Leute, die motorisierte Fahrzeuge zu ihrer Leidenschaft zählen, aber bei mir ist das noch eine Nummer ernster. Ich würde sogar mit meinem Auto ins Bett gehen! Leider ist das ja nicht möglich und deswegen hängen in meinem Zimmer überall Plakate und Poster von schnittigen Sportwagen und coolen Tuningteilen. Ich habe drei Motorsport-Magazine abonniert und betreibe auch quasi meine eigene Werkstatt. Und weil ich wirklich einfach alles über Autos weiß, dachte ich mir, es wäre doch ganz nett, dieses Expertenwissen mit euch zu teilen.

Wie ich schon sagte, es gibt Leute, die halten sich für Experten, und andere, die sind es. Wozu ich mich zähle, sollte ja bereits klar sein. Hier im Ort gibt es ne Stammkneipe für alle Tuningprofis und solche, die es werden wollen. Die ist natürlich direkt neben der Tankstelle und Autowerkstatt und heißt auch einfach „Zum runden Reifen“. Dort habe ich schon manche aufgeheizte Diskussion mitgemacht, verloren habe ich aber noch keine. Ich sauge einfach alle Infos in mich rein, die ich über meine heiß geliebten motorisierten Gefährten kriegen kann, und vergesse sie einfach nicht mehr. Sonst funktioniert mein Gedächtnis nicht so gut, vergesse ich doch jedes Jahr den Geburtstag meiner Mutter und beim Einkaufen das Lebensnotwendigste. Aber bei Autos ist das anders. Spätestens bei meiner dritten Nachfrage weiß mein neunmalkluger Gegenüber nicht mehr, was er sagen soll, und muss einsehen, dass mir wohl niemand in Sachen Tuning und Fachkenntnis das Wasser reichen kann.

Ich fahre ganz klassisch einen Golf. Wie langweilig, denken jetzt bestimmt ein paar von euch, aber von wegen. Denn der Golf ist einfach die Vorlage, um selber dran rum zu schrauben. Mein Golf hat ja nur noch herzlich wenig mit dem richtigen Golf zu tun, ich habe ihn ja quasi nur als Vorlage benutzt. Fast das ganze Innenleben habe ich ausgetauscht und so bringe ich mein Schätzchen locker auf 250 km/h Spitze. Mehr Infos folgen später!