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Posts Tagged ‘Tuning’

Porsche 911 GT3 R

Mittwoch, September 7th, 2011

Für einen passionierten Porschefahrer ist ein Porsche nicht bloß ein Auto, es ist ein Lebensgefühl, eine Philosophie. Freiheit, Geschwindigkeit, Kraft, Luxus und Exklusivität verschmelzen zu Meisterwerken auf vier Rädern, made in Germany. Das Erfolgsrezept Porsches ist wohl die Treue zum klassischen Porsche-Design. Sportlich, wendig, individuell. So werden auch die Modelle, die es seit der Gründung Porsches im Jahr 1931 durch Ferdinand Porsche gibt, nicht ersetzt sondern weiterentwickelt. Auch der erstmals 1963 gebaute Klassiker Porsche 911. Für das Modelljahr 2012 wurde dieser abermals verbessert, die Motorleistungen optimiert. Die PS-Zahl stieg um 20, auf bemerkenswerte 500 PS. Die Leistungssteigerung des Vierliter-Sechszylinder-Boxermotors im Heck resultiert aus einer Optimierung des Ansaugtraktes.

Der klassische Schaltknüppel wurde durch moderne Schaltwippen am Lenkrad ersetzt, die an ein Doppelkupplungsgetriebe angeschlossen sind. Auf diese Weise werden die Gangwechsel erleichtert. Besonders wichtig für Rennfahrer ist die daraus resultierende Zeitersparnis, um sich noch besser auf das Bremsen konzentrieren zu können.

Die Getriebeelektronik macht zudem ein Verschalten sowie das gleichzeitige Überdrehen des Motors nahezu unmöglich und gibt automatisch Zwischengas. Ein weicherer Stabilisator an der Vorderachse sorgt für reduziertes Untersteuern. Das Sechsgang-Klauengetriebe wurde an die maximalen Anforderungen im Rennsport angepasst. Um mit der unbändigen Power des neuen Porsche 911 sicher umgehen zu können, verfügt er über eine serienmäßige Traktionskontrolle. So wird das Risiko aus der Kurve zu fliegen oder zu übersteuern vermindert.

Ab November 2011 wird der neue 911 an die Rennteams in aller Welt verkauft. Ab stattlichen 304.500 Euro ist der Stuttgarter zu haben, das sogenannte Upgrade-Kit für zusätzliche 43.100 Euro. Der Porsche 911 ist das meistverkaufte Rennauto der Welt. Bei den Motorsport-Kundenteams ist der Porsche 911 GT3 R weltweit aufgrund seines gutmütigen Fahrverhaltens und seiner Grundschnelligkeit äußerst beliebt.

US-Tuning mit dem Porsche GT2

Dienstag, September 6th, 2011

Wenn sich die Jungs von Switzer einen Porsche 911 GT2 vornehmen, kann das nur lustig werden! Wer jetzt nur Bahnhof versteht: Beim Porsche 911 GT2 handelt es sich um die legendäre Sportversion des Porsche 911 Turbo, genauso wie der 911 GT3 die Sportversion des Klassikers, dem 911 Carrera, ist. Im Gegensatz zum Turbo hat der GT2 einen Heckantrieb und keinen Allrad-Antrieb, dafür aber auch mehr Leistung und Drehmoment. So fährt er sich erheblich dynamischer und sportlicher. Bei Switzer Performance handelt es sich um einen Hersteller für hochqualitative Tuning-Teile mit Sitz in Amerika. Besonders haben sie sich auf die Marken Nissan und Porsche spezialisiert.

Nun haben die Tuning-Profis am Porsche GT2 herum gebastelt, der ja ohnehin schon zu einem der leistungsstärksten Sportwagen überhaupt gehört. Unter der Motorhaube rappelt jetzt einiges im Karton: Der 3,6 Liter Bi-Turbo-Boxer bekam eine Rundumerneuerung. Stärkere Turboloader, monströse Ladeluftkühler, die auf den beeindruckenden Namen „Monster Intercoolers“ hören, größere Einspitzdüsen – also alles, was die Leistung auf Hochtouren bringt. Um mit dieser geballten Kraft klarzukommen, wurde auch der Auspuff ausgetauscht. Nun ziert den Porsche eine Sportauspuffanlage mit 200-Zellen-Sportkats. Chiptuning haben die Amerikaner auch drauf, denn zu guter Letzt bekam auch die Motor-Elektronik eine Generalüberholung.

Das Ergebnis glaubt man kaum, ist aber wahr: Wahnsinnige 920 PS würde man nun wirklich nicht unter der unschuldigen Heckklappe des GT2 erwarten. Insgesamt verhalf ihr fachmännisches Tuning dem Porsche um 390 zusätzliche Pferdestärken. Genaue Werte zur Höchstgeschwindigkeit sind leider noch nicht veröffentlicht, aber mir sind Gerüchte zu Ohren gekommen, dass das Höllen-Gefährt den Sprint von Null auf Hundert in unter drei Sekunden schaffen soll. Ist ja schon fast wie beim Start eines Raumschiffs!

Ziel von Switzer war es, das jüngst erschiene Porsche Modell mit 620 PS zu schlagen. Das ist ihnen mit links gelungen. Kurioser Weise kostet ihr gepimptes Modell im Handel gerade mal 200.000 US-Dollar und ist damit noch um knapp 50.000 Dollar preiswerter als der neue offizielle Porsche-Flitzer. Selbst die Premium-Variante mit Carbon-Mantel ist noch 6.000 Dollar günstiger. Ich weiß jedenfalls, wovon ich heut Nacht träumen werde: Geballten 920 PS!

Auto-Kredit zum Tuning

Mittwoch, August 31st, 2011

Hey Leute, heute möchte ich euch über eine echt tolle Kredit-Möglichkeit extra für Auto-Tunings informieren. In meinem Golf sind ja ausschließlich hochwertige Teile verbaut, denn gerade in der Tuning-Szene ist bekannt, dass preiswerte Teile oft auch nur ein paar Jahre halten und manchmal nichtmal die angegebene Leistung bringen. Das heißt, wer sein motorisiertes Gefährt wirklich auf Vordermann bringen will, der kauft sich lieber ein qualitativ hochwertiges Teil zum gleichen Preis wie ein ganzes Billig-Tuningset. Ansonsten rennt man andauernd zur Werkstatt und kauft sich am Ende eh ein Teil eines besseren Herstellers.

Vielleicht habt ihr schon mal von einem Auto-Kredit gehört. Das ist ein spezieller Kredit zum Autokauf, bei dem die Bank den Fahrzeugschein behält, bis der Kredit getilgt ist. Mittlerweile kann dieser Kredit aber nicht zur zum Erwerb eines Neuwagens benutzt werden, sondern auch für die Optimierung des bereits bestehenden Autos. Wenn es sich dabei nicht um riesige Ausgaben handelt, darf der Fahrzeugschein bei den meisten Banken auch behalten werden.

Ganz konkret bedeutet das etwa: Wer den Verbrauch seines Wagens senken will, dem bieten sich ja eine optimierte Motorsteuerung, Leichtlaufräder und Alu-Felgen an. Qualitativ hochwertige Räder und Felgen kosten schon eine Menge, ganz zu schweigen von der komplexen Technik im Innenleben einer Motorsteuerung. Das kann sich wohl kaum ein normaler Arbeitnehmer auf einen Schlag leisten.

Wer sich deswegen Geld leihen will, kann auf einen Auto-Kredit zurückgreifen. Mit etwas Glück spart man durch die Tuning-Teile so viel Kraftstoff ein, dass die Mehrkosten durch die Zinsen wieder relativiert werden. Sprich: Ein Kredit mit sofortigem Umbau kann trotz Zinsen unterm Strich sogar mehr Geld einsparen, als sich nach und nach die neuen Teile zu kaufen. Hätte ich das schon damals gewusst, hätte ich mir mal alles genau ausgerechnet und meinen 360-PS-Golf vielleicht schon ein oder zwei Jährchen früher fertig gehabt.

Umbauten besser melden

Mittwoch, August 17th, 2011

Hey werte Auto- und Tuningfans da draußen, heute will ich euch ein bisschen was zur rechtlichen Lage beim Tuning erzählen. Schließlich kann es ja auch bei bestem Fahrverhalten immer mal zu einem unverschuldeten Unfall kommen. Und da wollen wir ja wieder heil, ohne Strafzettel und gut versichert rauskommen, oder?

Klar ist, dass Nachbesserungen, die nicht vom Hersteller selbst angeboten werden – wie in den Sonderausstattungen einzelner Modelle etwa – von offizieller Stelle abgesegnet werden müssen. Egal ob es sich bloß um ein Sonderlenkrad, Leichtmetallfelgen oder Chip-Tuning handelt. Am besten also einfach mit dem Tuning-Plan zum TÜV und sich vor Ort beraten lassen, denn die Mitarbeiter wissen wirklich alles über die StVZO, also die Deutsche Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung. Und mit der müssen die Umbauten schließlich verträglich sein. Entweder die verwendeten Teile haben bereits eine Allgemeine Betriebserlaubnis in Deutschland oder aber ein Sachverständiger muss sie einzeln abnehmen. Nur so kann sichergestellt werden, dass der getunte Wagen noch straßentauglich ist.

Dass der TÜV informiert werden muss, leuchtet ein. Schließlich handelt es sich bei getunten Wagen eher um ein komplett neues Automobil mit anderen Werten als das Ursprungs-Auto. Viele meiner Kollegen im „Runden Reifen“ wissen aber nicht, dass zumindest gravierende Umbauten auch bei der KFZ Versicherung gemeldet werden sollten.

Es besteht zwar im rechtlichen Sinne keine Meldepflicht wie gegenüber dem TÜV, aber wer die neuen Teile nicht meldet, kann ein böses Nachsehen haben. Wenn etwa das Auto gestohlen wird, haftet die Versicherungen natürlich nicht für die Tuning-Teile, von denen sie nichts weiß. Gerade beim Herumschrauben am Motor sollte man aufpassen, denn unter Umständen bewirkt die vorgenommene Leistungssteigerung, dass die Versicherung einen Teil der Leistung verweigert oder sogar den Versicherungsschutz ganz aufhebt. Also besser direkt Umbauten melden. Auch wenn sich durch die höhere Leistung des getunten Wagens die Beiträge meist leicht erhöhen – spätestens im Ernstfall zahlt es sich aus!

Schweller, Auspuff, Alufelgen

Freitag, August 12th, 2011

Heute will ich euch einen Überblick über die beliebtesten Tuning-Teile geben. Natürlich ist das Tuning des eigenen Gefährts eine höchst persönliche Sache. Und genauso viele unterschiedliche Menschen es auf diesem Erdball gibt, so unterschiedliche Präferenzen gibt es beim Tuning. Dem einen geht es darum, das Maximum an Leistung aus seinem Wagen zu kitzeln. Ein anderer will sich sein Gefährt bloß so gemütlich wie möglich gestalten. Wieder jemand hat das Ziel, dass die gesamte Straße seine CDs mithören muss. Und zu guter Letzt gibt es auch noch die Sicherheits-Fanatiker, denen sechs serienmäßig verbaute Airbags nicht reichen.

Am häufigsten wird wohl ein Schweller eingebaut. Das ist der Bereich der Karosserie unterhalb des Türeinstiegs, also zwischen den Radkästen vorn und hinten. Dieser dient unter anderem dazu, den möglichen Aufprall bei einem seitlichen Auffahrunfall abzubremsen. Außerdem bringen Schweller dem getunten Wagen einen sportlichen Look und leichte Verbesserungen bei der Aerodynamik.

Auch der Sportauspuff ist ein allseits beliebtes Tuning-Teil. Dieser dient der Leistungssteigerung, denn in herkömmlichen Auspuffen sammeln sich meist Abgase im Rohr. Diese verschlechtern das Anzugverhältnis des Wagens und damit seine Motorkraft. Vor allem bei getunten Motoren bedarf es unbedingt einem Sportauspuff. Neben der technischen Seite schaffen sich viele Leute auch wegen dem sportlichen und kräftigen Aussehen einen solchen Auspuff an.

Nächstes Gimmick sind Alufelgen, die es wohl in allen nur erdenklichen Farben, Formen und Variationen gibt. Ein besonderer Hingucker sind dabei die verchromten Felgen. Verchromt bedeutet, dass ein glänzender Überzug über die Felgen gemacht wird. Bei professionellen Verfahren wie der Galvanisierung ist aber schon mit Kosten von 1.200 Euro pro Felge zu rechnen. Nach fünf Jahren sind die meisten Felgen über dem Berg. Es sollte also genau geprüft werden, ob ihnen fünf Jahre Glitzer so ein hoher Preis wert ist.

Tuning World

Donnerstag, August 11th, 2011

Ich bin gerade wieder zurück von meinem Abstecher zum Bodensee. Nein, ich habe dort keinen Urlaub gemacht, sondern mich weitergebildet. Und zu meiner Schande muss ich sagen, dass ich den berühmten Bodensee nur von meinem Autofenster aus gesehen habe. Aber es gab Wichtigeres für mich, denn vom 5. bis 8. Mai fand hier die „Tuning World“ statt, das internationale Messe-Event für Auto-Tuning und Club-Lifestyle. Rund 235 Aussteller präsentierten in insgesamt 12 Messehalten knapp 1.000 Sportwagen und 200 Familienwagen. Jetzt möchte ich euch meine Highlights der Messe vorstellen.

Die Firma Audio Design präsentierte leistungsstarke Verstärker. Deren Klang hat mich echt umgehauen, wenn ich das nötige Kleingeld zusammen habe, hole ich mir vielleicht so einen CD-Tuner. Mendel Print Design machte den Rekordversuch, in gerade mal fünf Stunden einen Chrysler C300 Touring komplett zu bekleben. Mit Erfolg – nach gut vier Stunden erstrahlte das gesamte Fahrzeug in einem ansehnlichen Perlmutt-Weiß. Eine lustige Aktion!

AEZ stellte eine neue Leichtmetallfelge namens „Valencia“ vor, deren Werte echt bewundernswert sind. Auch AZEV zeigte ihren aktualisierten Leichtmetallrad-Katalog. Toll an dieser Firma ist, dass sie auch direkt individuell zugeschnittene Räder anbieten.

Rieger war mit einem neuen Bodykit für den VW Golf 6 dabei. Dieses Kit besteht aus einer sportlichen Spoiler-Stoßstange, Seitenschwellern und einem Heckschürzenansatz. Wer sich nicht wie ich alles selbst zusammensuchen möchte, findet hier ein gutes Starter-Paket, um seinen Golf zumindest optisch aufzubessern. Mattig Exclusive hatte sich den Ford Focus vorgenommen und unter anderem mit Carbon-Teilen und einem Doppeldiffusor nachgeholfen. Lumma Tuning ging dem Porsche an die Wäsche. Ihr CLR 558 GT präsentiert sich mit schnittiger Karosserie und einem auf 276 PS getunten Dieselmotor.

Für beste Abendunterhaltung war auch gesorgt, vor allem der Miss Tuning Award hat echt Spaß gemacht. Wenn doch mal so hübsche und vor allem Tuning-begeisterte Ladys im „Runden Reifen“ auftauchen würden…

Der Golf – perfekter Tuningacker

Mittwoch, August 10th, 2011

Heute erzähle ich euch mal in aller Ruhe von meinem Schätzchen. Wie ich schon meinte, der VW Golf eignet sich hervorragend als Vorlage für den persönlichen Traum. Und darunter verstehe ich nicht diese gepimpten Assi-Schlitten, die total prollig daherkommen und eigentlich nur Billigteile verwendet haben. Ich meine, wenn ich meiner Freundin eine Freude machen will, kaufe ich ihr ja auch nicht bei Kik einen Billigschal oder ein Top mit irgend einem komischen Glitzer-Motiv drauf, sondern etwas richtig Edles und möglichst Rares. Genauso halte ich das mit meinem Schätzchen, also meinem Gefährt. Eine Freundin habe ich nämlich nicht, dafür hätte ich aber auch gar keine Zeit.

Mein Golf kommt statt den normalen 160 PS auf ganze 360 Pferdestärken. Damit komme ich auf gut 250 km/h Spitze. Denn unter der Motorhaube steckt ein 2,8 Liter – VR6 Motor mitsamt Garrett-Turbo. Dazu kommen Metall-Zylinderkopfdichtungen, blaue Einspritzdüsen von Bosch, eine zusätzliche Benzinpumpe, ein Passat-VR6-Wasserkühler, Spal-Ventilator, WBX-Theroschalter aus einem VW und ein 16-reihiger Ölkühler. Die Abgasanlage ist aus Edelstahl, es gibt einen Metall-Katalysator und ein 89er-Endrohr. Nicht schlecht, was? Oder versteht ihr nur Bahnhof? Nun, vielleicht finde ich ja später die Zeit, all die Teile im Detail zu erläutern. Die Heckscheibe und die hinteren Seitenscheiben sind schwarz verspiegelt. Wischer, Embleme und die Schlossleiste mussten zwecks optischen Gründen weg. Dann habe ich etliche Rinnen und Fugen geglättet und sportliche Seitenstreifen angebracht, mit meinen Initialen an der Fahrertür. Im Cockpit finden sich belederte Golf III-Sitze aus dem Sondermodell „Color Concept“. Die Türgriffe sind von einem Audi 80 und der Tankdeckel vom Audi TT. Mein Heck orientiert sich am US-Look, also eine typische Heckklappe und schwarz-rote Rückleuchten. Die Räder sind original dreiteilige 17 Zoll Porsche-Räder, natürlich mit den dazugehörigen Felgen. Die Achsen sind ebenfalls vom VR6, als Bremsanlage verwende ich die vom Audi-S3 mit gelochten Zimmermann-Bremsscheiben. Lackiert ist mein Schätzchen in einer BMW-Individual-Lackierung namens Stratograu Metallic mit Diamant-Klarlack.

Tja, sind noch Fragen offen? Und nein, es handelt sich nicht um 911er Porsche, sondern wirklich um einen getunten 2-er Golf!

Tresen-Talk

Freitag, August 5th, 2011

Ich habe euch ja schon von der Kneipe „Zum Runden Reifen“ erzählt, in der ich Abends des öfteren mal ein kühles Bierchen genieße und mit meinen Jungs ein bisschen fachsimple. Die ist ja direkt an der Tankstelle und Autowerkstatt. Ich schraube meistens bei mir Zuhause am Golf rum, denn ich wohne in einer gemütlichen Wohnung im Erdgeschoss und habe auch eine eigene Garage. Und wie heißt es immer so schön: Zuhause lernt es sich am Besten. Bei richtig komplizierten Arbeiten hole ich mir aber auch lieber Rat bei den Profis in der Werkstatt. Bei der Auswahl und dem Einbau des Motors etwa haben die Jungs mich echt super unterstützt. Von denen kann sogar ich noch etwas lernen!

Auch mit dem Wirt der Kneipe, Manny, verstehe ich mich prima. Eigentlich gebe ich meinen Wagen ja nicht aus der Hand, so viel Herzblut und Zeit habe ich ihn gesteckt. Doch Manny hat es wirklich geschafft, mir eine Testfahrt ab zu quatschen. Dann haben die Jungs mir echt einen üblen Streich gespielt. Manny hat den Wagen einen Block weiter abgestellt und dann behauptet, er wäre in einen Unfall verwickelt. Einen Unfall mit Totalschaden. Da hat mein Herz echt ein paar Aussetzer gemacht. Wenn ich mal einen Herzinfarkt bekomme, weiß ich jetzt ja warum. Habe fast angefangen zu Flennen und erstmal ein paar Kurze gekippt. Zum Glück hat Manny bald alles aufgelöst. Ihr könnt euch nicht meine Freude vorstellen, als ich mein Schätzchen endlich wieder unversehrt vor mir sah! Für die Aktion hat Manny sich eine eingefangen, aber das konnte er gut verstehen…

Heute kamen Manny und ich auf die Idee, ein Tuning-Quizz im „Runden Reifen“ zu veranstalten. Erst wollte Manny, dass ich den Moderator mache und mir die Fragen ausdenke, aber ich will viel lieber mitspielen. Eine ausgezeichnete Gelegenheit, allen zu beweisen, wie viel ich drauf habe! Nächsten Freitag ist es schon so weit, ich halte euch auf dem Laufenden.

Die Quiz-Show für Schrauber

Dienstag, August 2nd, 2011

Hey Leute, ich habe euch ja schon letztes Mal von der tollen Idee erzählt, die Manny und ich hatten. Nämlich so ein Tuning-Quiz in unserer Kneipe zu veranstalten. Gestern Abend war es dann soweit. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich ganz schön aufgeregt war. Denn viele Leute halten mich irgendwie für einen Besserwisser und denen wollte ich es ein für allemal beweisen. Also nicht, dass ich ein Besserwisser bin, sondern dass ich es wirklich drauf habe. Ich finde ja, wenn jemand ein Talent hat, sollte er das nicht hinterm Berg halten. Unsere Fähigkeiten sind es doch, die unseren Charakter ausmachen, uns zu etwas Besonderen machen. Ganz egal, ob jemand alles über Tiere, Achterbahnen oder eben wie ich über Automobile weiß. Und ich halte mich da nicht zurück, vielleicht bin ich sogar auch ein bisschen aufdringlich, wenn ich im „Runden Reifen“ mal einen über den Durst gekippt habe. Aber teilweise schwatzen irgendwelche zwielichtigen Werkstätten armen Tuning-Neulingen echt die letzten Teile auf. Da ist es doch schon fast eine lebensrettende Maßnahme, sich in eine solche Diskussion einzumischen und die Unerfahrenen von typischen Anfängerfehlern zu bewahren.

Zu Beginn des Quiz’ gab es stolze dreißig Teilnehmer. Zu gewinnen gab es ein AMG 55 Pullykit von SXR-Tuning, das ist ein sogenanntes Kompressor-Kit, das bei richtigen Einbau die Leistung des Wagens um bis zu 80 Pferdestärken erhöhen kann. SXR ist eine wirklich gute Marke, da hat es Manny echt krachen lassen. Los ging es mit total lachhaften Fragen wie „Was bringt eine Dormstrebe?“ oder „Wie funktioniert die NOS-Einspritzung?“, also Fragen, die eigentlich jeder mit einem Führerschein in der Tasche beantworten können sollte. Dann mussten Modelle zu ihrem Hersteller zugeordnet werden, was für mich natürlich auch eine Leichtigkeit war. Schließlich waren noch drei Teilnehmer übrig und die Fragen wurden echt kompliziert und gingen ganz schön ins Detail. Eine Frage nach der Formel, mit der sich der Druck im Kolben berechnen lässt, hätte selbst ich ohne nachzuschlagen nicht beantworten können, aber zum Glück ging diese Frage an meinen Nachbarn. So habe ich also letzten Endes doch wie erwartet gewonnen! Nun muss ich mich um einen brummenden Schädel kümmern, denn natürlich musste mein Sieg ordentlich gefeiert werden…

Die Carstyle-Messe in Bremen

Montag, August 1st, 2011

Ich fiebere jetzt schon einem weiteren Event in meinen Pflichtkalender entgegen. Denn vom ersten bis zum dritten Oktober findet die„Car Style“-Messe  in Bremen statt. Das wird ein richtiger Kracher, schließlich sieht man auf 30.000 Quadratmetern nur Autos und Tuning, man riecht die laufenden Motoren und im Hintergrund hört man die bebenden Töne des getunten Auspuffes. Ein Konsortium an Freude, das kann ich schon jetzt mit Sicherheit sagen, wird kurz vor dem Start in meinem Körper aufleben.

Ich bin ja sozusagen ein Künstler, der seine Inspiration braucht. Und wenn ich dann wieder Heim komme von der Messe, werde ich vielleicht das ein oder andere Teil an meinem Auto anbauen, so dass der Schlitten dann noch individueller wirkt, so dass jeder in der Stadt weiß, dass das mein Auto ist. Habe gehört, dass dort jetzt mehr die älteren Modelle, aus den Siebzigern und Achtzigern, in den Vordergrund rücken sollen. Das passt mir gut, schließlich kann man alte Autos richtig gut mit aufmotzen. Dennoch glaube ich, dass auch aktuelle Modelle nicht an Wert verloren haben und sich dort präsentieren werden. Vielleicht finde ich ja mal wieder ein Zubehör, was ich dann verbauen kann. Ich suche ja immer nach neuen Highlights und letztlich ist das Werk, das Auto, nie vollendet und entwickelt sich stetig weiter. Jedenfalls ist die „Car Style“-Messe die größte in Norddeutschland. Das wird ein Fest, also wenn ich da nicht Liebhaber wie mich sehe, dann weiß ich es auch nicht. Schade, dass man nicht im Internet sehen kann, wer seine Tuningteile und Autos ausstellt. Aber dennoch ist ein Besuch allemal Pflicht.

Hab gehört, dass es dort viele Shows geben soll. Und auch Wettbewerbe. Vielleicht melde ich mich ja mit meinen Auto an. Bis dahin muss ich aber noch einige neue Features anbringen, damit ich nicht in die hinteren Ränge lande. Denn ich denke, bei der „Car Style“ gibt es sicherlich viele, die noch mehr Tuningteile an ihrem Auto haben, als ich, Aber letztlich zählt auch hier der Spruch: „Qualität steht vor Quantität.“