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Posts Tagged ‘Sportwagen’

Das Carspotting

Montag, Dezember 26th, 2011

Sportwagen © apfelweile - Fotolia.com

Sportwagen © apfelweile - Fotolia.com

Was ist verrückt, oder besser gesagt was ist ein verrücktes Hobby? In dieser durchgeknallten Welt in der wir leben, findet jeder Freak und jeder Narr seinen Platz. Deshalb ist es mir völlig egal wenn Leute, die meine und die Leidenschaft meiner Freunde nicht nachvollziehen können.

Schon als Kind war für mich klar, das wichtigste im Leben ist etwas zu erreichen. Ich wollte auf keinen Fall in irgend einem dämlichen Job versauern und klemmte mich deshalb wie ein Wilder hinter die Schule, um dann ein klassisches BWL Studium zu beginnen. Was drückt den Erfolg besser aus als schnelle, protzige Luxus-Karossen. Noch bin ich weit davon entfernt mir eine solche Kiste zuzulegen. Das hindert mich nicht daran jedes Mal, wenn ich auf meinen Streifzügen durch die vornehmeren Einkaufszeilen Berlins einen Sportwagen sehe meine Spiegelreflexkamera zu zücken und heiße Schnapschüsse von diesen tollen Autos zu machen. Auf diversen Foren im Internet habe ich Gesinnungsgenossen gefunden, die ebenfalls das sogenannte Carspotting betreiben.

Viele halten uns einfach für Spinner, oder Träumer. Uns alle treibt die Liebe zum schnellen Fahren und wir sind bestens informiert, was die Neuerscheinungen auf dem Markt angeht. Wir treffen uns regelmäßig, meist in unserem Stammcafé auf dem Kuhdamm und tauschen uns aus. Dort im reichen Westen Berlins kann man die besten Fotos knipsen. 

Hier fährt alles auf, was Rang und Namen hat. Ob Maserati, Jaguar, oder Audi Sportwagen, mit dröhnendem Motor raßen  dort regelmäßig die teuersten und schönsten Schmuckstücke die Zeile auf und ab. Man zeigt was man hat. Unlängst kam ich in den Genuß einen Bugatti Veyron zu bestaunen und auch ein paar Bilder von ihm zu schießen. Markus, Creative Director, einer namenhaften Werbeagentur, dem dieser Wagen gehörte, konnte meine Leidenschaft gut nachvollziehen und nahm mich sogar zu einer Spritztour in diesem Muskelprotz mit. 

Die Zukunftspläne von Lotus

Montag, Dezember 26th, 2011

© Dark Vectorangel - Fotolia.com

© Dark Vectorangel - Fotolia.com

Das wird spannend: Fünf neue Lotus-Modelle sind bis 2017 geplant, die ordentliche Konkurrenz für Sportwagen aus den etablierten Autohäusern Porsche und Daimler werden sollen. Doch schon beim ersten Modell gibt es Schwierigkeiten: Sein Marktstart musste kürzlich verschoben werden. Dennoch freue ich mich auf die fünf neuen Modelle. In den nächsten zwei Jahren wird sich dann die Zukunft des Lotus entscheiden: Gelingt es, zu den Konkurrenten aufzuholen, Produktionspreise zu drücken und den Lotus zu neuer Popularität zu verhelfen?

Hilfe bekam Lotus dabei von ehemaligen Topmanagern von Porsche und Daimler. Der Mutterkonzern möchte in den kommenden zehn Jahren rund 840 Millionen Euro in den Ausbau des Lotus stecken. Dafür muss dieser aber auch profitabler werden: Knapp 200 Stunden brauchen Mechaniker, um das aktuelle Topmodell, den Lotus Evora, zusammenzusetzen. Viel zu viel – beim Porsche Panamera ist schon alles nach 38 Stunden festgeschraubt.

Im kommenden Jahr soll der Evora erscheinen – hörte man zumindest noch Anfang dieses Jahres. Mittlerweile gab es aber anscheinend Probleme: Viele Geschäftspartner und Sponsoren ließen lange auf ihr Geld warten. Nun geht es aber weiter. Für große Schlagzeilen sorgte die Ankündigung, erstmals wieder einen eigenen V8-Motor zu bauen. Viele Sportwagen-Freaks wie ich finden es nämlich ganz schön unauthentisch, dass im Lotus der Motor eines Toyotas verbaut wird. Der neue Motor soll 5,8 Liter schlucken, in der Basisversion astronomische 570 PS bieten und dreht mit mehr als 9.000 Touren.

Angekündigt wurden der Lotus Elise, Espirt, Elan, Elite und Eterne. Der Elan wurde kürzlich allerdings auf 2017 verschoben, wenn er den Evora ersetzen soll. Mit den vier weiteren Modellen soll aber alles wie geplant weiterlaufen. Doch auch bei den bereits bestehenden Modellen besteht dringender Verbesserungsbedarf: Die Schaltung des Evoras ist schlecht verarbeitet, zwei Elise Modelle haben Motoren an Bord, die nach der Euro5-Abgasnorm nicht mehr verkauft und benutzt werden dürfen. Wie ich schon Eingangs sagte: Es wird spannend um den Lotus!

Der Audi A1 quattro

Donnerstag, Dezember 22nd, 2011

© patpatterson - Fotolia.com

© patpatterson - Fotolia.com


Audi möchte den kleinen A1 von allem Gespött befreien. Dazu soll ein Allradantrieb und 256 PS in einer A1-Sonderserie von 333 Fahrzeugen verhelfen.

Den zwei Liter großen Vierzylinder Turbo gibt es dann auch im A1, während auch schon fast alle anderen Audi-Modellen eingebaut ist. Aufgrund der verstellbaren Einlassnockenwelle und der Turboaufladung hat der Einstiges-Audi ein maximales Drehmoment von 350 Nm und 256 PS. Der A1 quattro schafft es in 5,7 Sekunden von 0 auf 100 und die Höchsgeschwindigkeit liegt bei 245 Km/h. Besonders die Kurvenfahrt ist die Spezialität des verbesserten Audi A1. An der Hinterachse wird die Ölband-Lamellenkupplung hydraulisch betätigt und elektronisch angesteuert. Der Großteil der Leistung wird im normalen Fahrbetrieb auf die Vorderachse übertragen. Wenn dort Schlupf auftritt, kann die Motorleistung innerhalb Millisekunden auf die Hinterachse verteilt werden, wenn die Lamellenpakete zusammengepresst werden. Ein Druckspeicher unterstützt dann die elektrische Pumpe wenn der Öldruck aufgebaut wird. An der Stelle, wo das Rad durchdreht, bremst es die Diffenrezialsperre ab. Auch das Fahrwerk wurde entprechend der gestiegenen Fahrleitung angepasst.

Anders als bei anderen A1 Modellen sind die Vierlenker- Hinterachsen und die McPherson-Vorderachse sehr viel straffer. Der Audi A1 quattro ist übrigens 3,99 Meter lang. Neben der obligatorischen Farbe in Gletscherweiß mit 18-Zoll-Gussrädern und dem chrakteristischen schwarzen Dach, gibt es serienmäßig auch einen ESP mit Sportmodus. Der Innenraum wurde ebenfalls verändert. Dort zeigt sich, dass es sich hierbei um den bisher sportlichsten Audi A1 handelt. Armauflagen und Sitze sind mit Nappaleder bezogen. Die Sportsitze verfügen außerdem über integrierte Kopfstützen und ausgeprägte Wangen und an der Rückseite gibt es außerdem eine Lehnenabdeckung mit dem quattro-Schriftzug. Außerdem gibt es serienmäßig viele Details wie abblendbare Spiegel, Einparkhilfe, Komfortschüssel, Geschwindigkeitsregelanlage, Bildschirmnavigation, Xenon-Scheinwerfer und Licht- und Regensensor.

Kraftvoller Sportwagen: Der Cadillac CTS-V

Mittwoch, Dezember 21st, 2011

© S. Schuldis - Fotolia.com

© S. Schuldis - Fotolia.com

Amerikanische Schlitten – damit sind nicht etwas Geräte gemeint, damit man einen Berg herunter rodeln kann, wenn Schnee liegt, die dann übergroß sind, sondern Autos, die überdimensional kantig und geräumig sind. Hört man dann noch die Bezeichnung Cadilac denkt man insgeheim an das Leben des berühmt-berüchtigten amerikanischen Traumes.

Doch im Laufe der Jahre hat sich aus dem Cadilac der vergangenen Zeit ein Auto entwickelt, was auf den ersten Blick einer Mischung aus Ford Focus und VW Golf ähnelt. Was bleibt ist europäisch mit amerikanischen Migrationshintergrund.
Doch auch so brauchte in der Vergangenheit niemand daran zu denken, dass sich amerikanische Autos oder aber amerikanische Schlitten in Deutschland durchsetzen. Sie waren einfach zu groß und zu ineffizient für den deutschen Anspruch eines Autos.
Der neue Cadilac allerdings könnte dieses Image aufbessern, schließlich passt sich der CTS-V wunderbar an den deutschen und europäischen Markt an. Durch einen Kompressor schafft er es auf 564 Pferdestärken. Ein starker Motor also, dafür allerdings auch ein stolzer und sehr starker Preis. Denn für die Vollausstattung muss man hierzulande gut und gerne mal 74.990 Euro hinblättern.
Dafür allerdings bekommt der deutsche Autofahrer mit dem neuen Cadilac etwas präsentiert, was seinen Ansprüchen auch von der Ausstattung her gerecht werden kann: Soundsystem, Navigationssystem, Multifunktionslenkrad und nicht zu vergessen die Sportsitze, durch die das ein oder andere mal schon DTM-Feeling aufkommen dürfte.

Doch auch hierbei – ist ja ein amerikanisches Auto – kommt das amerikanische Auto-Flair wieder hinzu. Denn mit 1,948 Tonnen ist der “Caddi” nicht unbedingt das leichteste Auto auf dem Markt. Wie dem auch sein, ein bisschen Amerika muss bei einem amerikanischen Schlitten schließlich auch dabei sein.
Gut, der Benzinverbrauch schlägt dabei dann allerdings auch gleich ordentlich zu Buche: Mit 20,6 Litern sollte man sicherheitshalber, aufgrund der Gewöhnung an deutsche Autos, einen Benzinkanister, der gefüllt ist, dabei haben. Ansonsten wird der amerikanische Traum schnell zum Albtraum.

Die persönliche Note

Mittwoch, Dezember 14th, 2011
Sportwagen © Michael Rosskothen - Fotolia.com

Sportwagen © Michael Rosskothen - Fotolia.com

Für mich ist es mit einem Auto wie für die Frau mit den Klamotten. Schließlich ist auch sie unzufrieden, wenn jemand das gleiche Oberteil wie sie trägt. Bei Autos lässt sich das leider nicht verhindern, weil die meisten schließlich serienmäßig ausgestattet sind und nach außen hin so ziemlich gleich aussehen. Wer ein individuelles Auto haben will, der muss heutzutage schon sehr tief in die Tasche greifen.

So ist es auch bei Ferrari. Aber nicht weil es so teuer ist umzurüsten, sondern weil Ferrari nun einmal eine sehr exklusive Marke für Sportwagen ist. Ich bin allerding begeistert vom neuen Konzept der Italiener, ein so genanntes Individualisierungsprogramm aus der Tasche zu zaubern, bei dem jeder sein Auto nach seinen Vorlieben gestalten kann. Das war schon damals ein Begriff, denn wer in den 50er und 60er den einen Ferrari haben wollte, durfte ihn so gestalten wie er ihn wollte – egal ob Farbe, Form und Material. Alles war möglich. Heutzutage ist das ein Traum für jeden Autoliebhaber, wenn man wenigstens im Ansatz ein Auto mitgestalten kann.

Tailor-Made” nennt Ferrari nun sein neues Programm. Es ist dann wie bei einer Frau in einer exklusiven Boutique. Ein Personal Designer hilft bei der Auswahl der richtigen Kombination, so dass es am Ende nicht zu schrillig und quer aussieht. Ich finde die Idee jedenfalls genial. Wo bitte außer im Spielzeugladen kann man sein Auto nach seinen Wünschen ausstatten. Und nicht einmal bei den Spielzeugautos ist das möglich. Bin eigentlich gespannt darauf, ob nun auch Frauen auf Autos abgehen.

Nissan 370Z als überarbeitete Version

Donnerstag, Dezember 8th, 2011

Der Nissan 370Z kommt und die Konkurrenz kann sich warm anziehen. Nissan hat das Sportcoupé 370Z überarbeitet und verspricht mit einem besseren Fahrwerk zu überzeugen. Doch was ist dran am neuen Nissan?

Man muss zugeben, der Preis ist mehr als verlockend. Im Gegensatz zum Audi TT RS kostest der 370Z satte 18.000 Euro weniger. Rein äußerlich scheint sich jedoch kaum etwas verändert zu haben. Außer dem neuen Rallystreifen, sieht der Nissan aus wie zuvor. Doch das ist tatsächlich noch nicht alles, denn Nissan hat den Sportwagen überarbeitet und bietet zudem ein neues Sondermodell an; die GT Edition. Dieser hat graue Rallystreifen auf der Seite erhalten und 19-Zoll-Schmiedefelgen mit anthrazitfarbenem Lack. Bei der Farbe der Karosserie hat der Kunde die Wahl zwischen Schwarz und Weiß.

Der Zweisitzer hat zudem ein überarbeitetes Fahrwerk, ein serienmäßiges Reifendruckkontrollsystem und einen Geräuschpegel, der keinen Kunden mehr aufregen dürfte, dank des ausgebesserten Unterbodens. Mit seiner Siebenstufen-Automatik, säuft bei keinem Wetter das Auto mehr ab. der V-6-Benziner kommt mit satten 328 PS daher und kostet 53.140 Euro. Wer 2.150 Euro drauf zahlt erhält bereits die Automatikversion.

Der Nissan 370Z kann im Gegensatz zu seinem Konkurrenten Audi TT RS mit der Preisklasse punkten. Wer trotzdem auf einen Audi nicht verzichten möchte, sollte sich auf dem aktuellen Fahrzeugmarkt umsehen. Zahlreiche Schnäppchen warten dort auf einen neuen Besitzer.

Wer einen Blick auf die neuen Modelle des Nissan werfen möchte, für den noch einmal der Tipp – das Modell 370Z erhält man bereits für 38.750 Euro. Der Nissan GT-R kostet zwar gut 90.000 Euro, doch dafür erhält man die Qualität eines Porsche 911 Turbo. Egal für welchen Sie sich entscheiden sollten, Fahrspaß verbreiten alle Modelle.

Mercedes Benz wartet mit Neuheiten auf

Montag, November 21st, 2011

Ein jeder Autoliebhaber und- fahrer dürfte wissen, wofür Mercedes steht. Die exklusive Stuttgarter Marke steht für zeitloses Design und Eleganz. Außerdem gilt das Unternehmen als Vorzeigeobjekt deutscher Autoindustrie. Bei Mercedes findet man Autos jeder Art, ob Sport oder Limousine, bei Mercedes finden sich viele Wagen wieder. Und besonders auf dem Markt der Sportwagen hat Mercedes einiges zu bieten. Jetzt wagt das Unternehmen mit seinem Sitz in Stuttgart einen Tabubruch bei den Sportwagen.

Mercedes Benz hat auf dem Fahrzeugmarkt nun einige Neuerungen zu bieten: Denn der neue Sportwagen SLK 250 CDI zeigt, dass ein Sportwagen auch mit Diesel sehr gut kann. Das galt lange als Vorurteil. Diese widerlegte Mercedes nun eindrucksvoll. Mit 2,2 Liter Hubraum und 204 PS unterstreicht das Auto mit seinen zwei Sitzen die Sportlichkeit. Um auf 100 Kilometer pro Stunde zu kommen, benötigt er gerade einmal 6,7 Sekunden. Der SLK 250 CDI gehört zu der Kategorie der Roadsters. Mit nur 4,9 Liter Dieselverbrauch ist er somit der Sparsamste, den der Markt derzeit zu bieten hat.

Mercedes Benz ist nicht nur ein Beispiel dafür, dass Eleganz und Zeitlosigkeit miteinander verschweißt werden kann, sondern auch dafür, dass Diesel immer gut geht. Denn 1936 begann die Welt zum ersten Mal zu staunen, weil damals Mercedes den ersten Personenkraftwagen mit Dieselantrieb vorführte. Damals war es der 260 D, heute der sportlich geschnittene SLK 250 CDI. Der älteste Fahrzeughersteller der Welt zeigt mit diesem neuen Fahrzeug, wie gut der Drehmoment von 500 Newtonmeter bei einem Diesel wirkt. So viel hat normalerweise ein Benziner mit der doppelten Größe des Hubraumes, als der SLK nun hat.

 

 

Blick zurück: Der Camaro

Dienstag, November 8th, 2011

Der Camaro von Chevrolet stand lange Zeit im Schatten des Mustangs von Ford. Doch nun soll die neue Generation des Camaro die Konkurrenz endgültig in ihre Schranken weisen und das im Stil des Urmodells von 1967. Der Glanz der ersten Generation und der Erfolg der Zweiten soll mit dem aktuellen Modell eingefangen und auf die Straße gebracht werden. Dabei soll der PS-Bolide nicht mehr nur die US-Straßen beherrschen sondern in Zukunft auch in Europa für Furore sorgen.

Der Camaro war als finanziell erschwinglicher Sportwagen gedacht, der im Stil der sogenannten Pony-Cars vor allem die Männerherzen höher schlagen lassen sollte: eine lange Motorhaube, ein kurzes Heck und sportliche Einzelsitze, dazu jede Menge Pferdestärken. Doch der Anfang gestaltete sich schwerer als gedacht. Mit dem Ford Mustang gab es schon einen Sportwagen für jedermann, der sich zudem durch eine bessere Straßenlage gerade bei starken Beschleunigungen auszeichnete. Die zweite Camaro-Generation aus den 70er Jahren trat nicht nur technisch verbessert auf, sondern fand zum ersten Mal verbreitet den Weg nach Europa und war mit dem Modell Z28 und seinen 360 PS besonders bei den jungen PS-Junkies sehr beliebt.

Ende der 1970er Jahre kam es durch hohe Benzinpreise und Versicherungskosten sowie höheren Auflagen im Bereich des Umweltschutzes zu einem Umdenken in der Autoindustrie. PS-starke Pony- und aufgemotze Muscle-Cars waren nicht mehr cool, sondern wurden als Geldverschwender und Umweltverschutzer gebrandmarkt. Nichtsdestotrotz blieb der Absatz des Camaro weitgehend stabil. Der 1979er Camaro wurde mit einem Absatz von 283.000 Fahrzeugen zum Verkaufsschlager. Die folgenden Generationen konnten den Erfolg nicht bestätigen. Mit einem veränderte, kastenförmigen Design verlor Chevrolet viele Kunden, wodurch die Produktion nach 35 Jahren 2002 eingstellt wurde.

Aber nur vier Jahre später wurde ein Prototyp einer neuen Generation bei der Detroiter Autoshow präsentiert, dem ein Serienmodell und die nunmehr fünfte Generation 2009 folgte. Und auch europäische Fans kommen ab Herbst diesen Jahres wieder auf ihre Kosten und können den Camaro erwerben, der in dieser Leistungsklasse finanziell konkurrenzlos ist.

530 PS: der Nissan GT R

Montag, November 7th, 2011

530 PS unter der Motorhaube, beeindruckende 315 km/h Höchstgeschwindigkeit, sechs Zylinder, zwei Turboloader, 3,8 Liter Hubraum, Allradantrieb – nein, es handelt sich nicht um die Zahlen der neuen Porsche-Generation. Der Nissan GT-R kostet nur gut 90.000 Euro und bietet dafür die Fahrleistungen eines Porsche 911 Turbo – fühlt sich das beim Fahren auch so gut an, wie es klingt?

Viele Auto-Fans werden sehr kritisch sein: Der Autobauer Nissan ist nicht gerade für Sportwagen und satte Leistungen bekannt. Auch das Vorgänger-Modell des GT-Rs mit 485 PS aus dem Jahre 2007 wurde nur sehr mäßig am Markt aufgenommen, obwohl es eigentlich keine Schwachstelle gab. Auch seine Rundenzeiten bei Rennen auf dem Nürnburgring wurden weder vom Porsche 911 Turbo, noch vom vergleichbaren Audi R8 unterboten. Hier hat Nissan also ein großes Image-Problem, was den Verkauf vom GT-R sehr erschwert.

Lediglich etwas mehr auf den Rippen hat der Flitzer aus dem Hause Nissan als die bereits erwähnten Konkurrenten: 1.815 Kilogramm stehen hier dem Porsche mit 1.585 kg gegenüber. Doch trotz der knapp 400 Kilo mehr reagiert der Nissan perfekt und liegt sicher auf der Straße. Von Null auf Hundert geht es in unglaublichen 3,1 Sekunden, sogar 0,2 Sekunden schneller als beim Porsche 911 Turbo S. Durch den Allradantrieb und guter elektronischer Steuerung verliert der Nissan auch beim schnellen Durchfahren von Kurven oder unmittelbarer Beschleunigung beim Ausfahren aus einer Kurve kaum an Präzision und Bodenhaftung.

Die mehr als 80.000 Euro Unterschied, die zwischen dem Sportwagen aus dem Hause Porsche und Nissan liegen, lassen sich also in Sachen Fahrdynamik nicht annähernd spüren. Problematischer wird das schon im Alltagsverkehr, wo der Nissan erheblich schwerfälliger und unausgewogener daher kommt. Sein Getriebe ruckelt im Stadtverkehr unharmonisch, der Normalverbrauch ist kaum unter 15 Liter zu halten – hier machen sich seine knapp 400 kg mehr doch bemerkbar. Dennoch könnte der Nissan GT-R eines Tages zur ernsthaften Konkurrenz für Porsche werden – sollte sich bis dahin herumgesprochen haben, dass Nissan auch gute Sportwagen bauen kann…

Der BMW Cabrio 6er

Freitag, November 4th, 2011

Das BMW 6er Cabrio 650i zeichnet sich vor Allem durch seine innovative Art der Bedienung, die typengerecht auf den jeweiligen Fahrer eingestellt wird, aus.

Die Übersicht von Automodellen der BMW-Reihe zeigt, dass der Bayrische Konzern auf Sportlichkeit und Luxus setzt. Auch Innovation und Technik sind in allen BMW-Modellen auffindbar und äußerst fortschrittlich.

Zunächst die technischen Fakten. Der neue Cabrio aus dem Hause BMW wird von einem 6-Zylinder Benzinmotor, der sich durch eine starke Leistung von 235 kW (320 PS) auszeichnet, angetrieben und beschleunigt in 5,7s von 0 auf 100 km/h. Der Durchschnittsverbrauch liegt bei circa 8 Litern und die Standardversion ist für den Basispreis von 74.700 Euro zu haben.

Der Sportwagenfahrer von heute weiss sich anzupassen. Das Prinzip des angepassten Autos an den Fahrer wird hier durchgehend verwirklicht. Über einen Schalter auf der Mittelkonsole lässt sich der Wagen vom gemächlichen Familienvehikel in einen wahren Rennwagen umwandeln. Der Comfort-Modus schält dann in den “Sport+”. So hat man, dank intelligenter Technik, eigentlich beides. Einen komfortablen Alltagswagen und beizeiten auch eine richtige Rakete.

Für den stolzen Basispreis bekommt der moderne Autofahrer somit mehr als nur ein Auto. Dafür sind serienmäßig Xenon-Scheinwerfer, Tagfahr-Leds, sowie ein Bremsenergierückgwinnungssystem verbaut. Selbst bei geschlossenem Verdeck, wird die Sicht nie ganz getrübt, da das Textilverdeck standardmäßig eine Glasheckscheibe enthält. Der Innenraum mit 2-Zonen Klimaautomatik und elektrisch verstellbaren Ledersitzen wird auf Wunsch in 19 Sekunden (Öffnungszeit des Verdecks) bei schönem Wetter der strahlenden Sonne ausgesetzt.

Das Start-Stopp-System soll den CO2-Ausstoß vermindern. Für einen Aufpreis erhält der Sportwagenfahrer wahre technische High-End-Ausstattung: Nachtsichtassisten, Einparkhilfe und Rückfahrkamera. Das Cabrio verwandelt sich somit fast in eine intelligente Maschine, die direkt auf die Bedürfnisse des Fahrers eingeht.