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Posts Tagged ‘Porsche’

530 PS: der Nissan GT R

Montag, November 7th, 2011

530 PS unter der Motorhaube, beeindruckende 315 km/h Höchstgeschwindigkeit, sechs Zylinder, zwei Turboloader, 3,8 Liter Hubraum, Allradantrieb – nein, es handelt sich nicht um die Zahlen der neuen Porsche-Generation. Der Nissan GT-R kostet nur gut 90.000 Euro und bietet dafür die Fahrleistungen eines Porsche 911 Turbo – fühlt sich das beim Fahren auch so gut an, wie es klingt?

Viele Auto-Fans werden sehr kritisch sein: Der Autobauer Nissan ist nicht gerade für Sportwagen und satte Leistungen bekannt. Auch das Vorgänger-Modell des GT-Rs mit 485 PS aus dem Jahre 2007 wurde nur sehr mäßig am Markt aufgenommen, obwohl es eigentlich keine Schwachstelle gab. Auch seine Rundenzeiten bei Rennen auf dem Nürnburgring wurden weder vom Porsche 911 Turbo, noch vom vergleichbaren Audi R8 unterboten. Hier hat Nissan also ein großes Image-Problem, was den Verkauf vom GT-R sehr erschwert.

Lediglich etwas mehr auf den Rippen hat der Flitzer aus dem Hause Nissan als die bereits erwähnten Konkurrenten: 1.815 Kilogramm stehen hier dem Porsche mit 1.585 kg gegenüber. Doch trotz der knapp 400 Kilo mehr reagiert der Nissan perfekt und liegt sicher auf der Straße. Von Null auf Hundert geht es in unglaublichen 3,1 Sekunden, sogar 0,2 Sekunden schneller als beim Porsche 911 Turbo S. Durch den Allradantrieb und guter elektronischer Steuerung verliert der Nissan auch beim schnellen Durchfahren von Kurven oder unmittelbarer Beschleunigung beim Ausfahren aus einer Kurve kaum an Präzision und Bodenhaftung.

Die mehr als 80.000 Euro Unterschied, die zwischen dem Sportwagen aus dem Hause Porsche und Nissan liegen, lassen sich also in Sachen Fahrdynamik nicht annähernd spüren. Problematischer wird das schon im Alltagsverkehr, wo der Nissan erheblich schwerfälliger und unausgewogener daher kommt. Sein Getriebe ruckelt im Stadtverkehr unharmonisch, der Normalverbrauch ist kaum unter 15 Liter zu halten – hier machen sich seine knapp 400 kg mehr doch bemerkbar. Dennoch könnte der Nissan GT-R eines Tages zur ernsthaften Konkurrenz für Porsche werden – sollte sich bis dahin herumgesprochen haben, dass Nissan auch gute Sportwagen bauen kann…

Tuning: Porsche Panamera S

Donnerstag, Oktober 20th, 2011

Beim heutigen Tuning wurde sich der beliebte Porsche Panamera S vorgenommen. Nach seiner Verwandlung ist er ein wahrer Hellboy und dürfte sicherlich auch beim gleichnamigen Comic-Helden auf Begeisterung stoßen und eventuell als Einsatzwagen herhalten.

So ist der Panamera eigentlich mit 400 PS im Handel erhältlich, wird jedoch auf 465 PS aufgestockt um alles aus dem Teufelsjungen herauszuholen. Auch das Drehmoment steigt um 50 Einheiten. Bei der Beschleunigung erreicht man nun auch in einer Sekunde weniger die 100 km/h und benötigt somit nur noch 4,6 Sekunden. Während das gängige Modell schon bei 285 km/h an seine Grenzen stößt, darf das Modell aus der Hölle bis auf 308 km/h beschleunigen und keiner vermag ihn aufzuhalten.

Auch neu entwickelt wurden die neue Edelstahl-Abgasanlage sowie die Sportluftfilter und eine umprogrammierte Motorelektronik. So ist die Abgasanlage immerhin 35 Kilogramm leichter als beim Serienmodell, was nicht gerade wenig ist und somit auch Auswirkung auf die Leistung hat.

Was das äußere Auftreten des Porsches angeht, so weist das getunte Modell eine Heckschürze mit größeren Lufteinlässen und einen Karbon-Stoßfänger mit einem Diffusor auf.

Am Reifen ist das wahnsinnig gut verarbeitete Modell mit wahnsinnig leicht geschmiedeten Alufelgen ausgestattet, welche eine Dimension von 9,5×21 vorne und 11×21 Zoll hinten messen. Außerdem ist auch ein elektronisches Tieferlegungsmodell an Bord, welches die Karosserie auf bis zu 30 Millimeter absenken kann.

Natürlich wird bei solch einem akribisch bearbeiteten Modell der Innenraum nicht vernachlässigt. So kann alles individuell gestaltet und nach Kundenwünschen kreiert werden. Danach richtet sich dann natürlich auch der endgültige Preis.

So kostet der Panamera S vom Werk rund 95 594 Euro und weist Umbaukosten von circa 35 000 Euro auf.

Das Tesla Model S steht in den Startlöchern

Dienstag, Oktober 4th, 2011

Leise fährt es durch die Straßen, in der Gegend hört man das Rauschen des Flusses, der unweit entfernt sein muss. Abgase sucht man vergeblich, es riecht etwas nach verbrannten Gummi – das muss von den Rädern kommen. Der Traum eines Elektroautos ist längst nicht mehr ein Traum – er ist zur Realität geworden. Zu verdanken hat man es Tesla Motors, einen der ersten autobahntauglichen Elektroautos der oberen Mittelklasse.

Und nun kam eine neue Version des Elektroautos heraus. Das Tesla Model S, dessen Prototyp 2009 vorgestellt wurde. Und dass es einmal ein Elektroauto schaffen würde, schneller als ein Porsche 911 Carrera hätte wohl auch niemand gedacht. Aber es ist geschehen. Das erneuerte Model Tesla S schafft es nun in 4,5 Sekunden von 0 auf 100 Kilometer pro Stunde – ein Spitzenwert und damit zwei Zehntelsekunden schneller als der Stuttgarter Porsche.

Aber auch die normale Version des Tesla-Elektroautos schaffte es von Null auf Hundert in 5,6 Sekunden – auch kein schlechter Wert für ein Elektroauto. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters ist die Produktion für das Jahr 2012 schon komplett ausverkauft. Tesla hoffe nun, dass man schnell weitere Produktionserzeugnisse liefern könne – ab frühestens Ende 2012.

Der Roadster, der schneller als ein Porsche Carrera ist, hat ebenfalls einen stolzen Preis. Für 109.000 Dollar kam man den Roadster kaufen. Die normale Version kostet dann nur noch gut die Hälfte. Denn durch die Steuerermäßigung liegt der Anschaffungspreis hierbei bei 49.000 US-Dollar. Allerdings tut man damit auch der Umwelt einen Gefallen, wenngleich nicht unbedingt seinen Geldbeutel. Denn immerhin spart ein Tesla-Elektroauto bis zu 70 Prozent CO2-Emissionen, berichten „ABC News“.

Man darf jedenfalls gespannt sein, ob sich die Elektroautos auf den Straßen dieser Welt schon in kürzester Zeit durchsetzen werden. Dass sie kommen werden, steht mittlerweile außer Frage.

Neue Sportwagen-Modelle auf der IAA

Donnerstag, September 15th, 2011

Die Internationale Automobil-Ausstellung, kurz IAA, geht in den Messehallen in Frankfurt am Main in die 64. Runde. Vom 15. bis zum 25. September werden Trends und Neuheiten der Automobil-Branche vorgestellt. Über 110 Jahre liegt die Premiere der Fachmesse zurück. Im Jahr 1897 wurden im Hotel Bristol in Berlin-Mitte acht Motorwagen der Öffentlichkeit präsentiert – damit war die Automobil-Ausstellung geboren. Wegen des hohen Zuspruchs von Besuchern wie Ausstellern wird die Messe seit 1991 in jährlichem Wechsel für PKW und Nutzfahrzeuge veranstaltet.

Was gibt es dieses Jahr auf der IAA zu entdecken? Drei besonders sportliche Flitzer vereinen die Vorzüge eines Cabriolets mit den eines Sportwagens: Den Ferrari 458 Spinner, Mercedes SLS Roadster und Audi R8 Spyder GT sollte man sich wirklich nicht entgehen lassen, auch wenn eine Fahrt unter freiem Himmel beim tristen Herbstwetter nicht gerade das Naheliegendste ist.

Porsches neuer 911 präsentiert sich in der geschlossenen Version. Auf den ersten Blick meint man, eine alte Generation des Kult-Fahrzeugs vor sich zu haben: Die markante flache Schnauze, das bullige Heck, die typischen runden Scheinwerfer. Da der 911 von seinem hohen Wiedererkennungs-Wert lebt, lässt sich nachvollziehen, warum Porsche kaum neue Impulse beim Design wagt. Dennoch hat sich etwas am 911 getan: Der Radstand wurde um zehn Zentimeter verlängert, die Spur verbreitert und die Dachhöhe reduziert. Rund 45 Kilogramm weniger wiegt der neue 911er im Vergleich zu seinem Vorgänger, auch die Motoren wurden überarbeitet. So ist der Flitzer so kräftig wie noch nie geworden: Der Sechszylinder mit 3,4 Litern Hubraum kommt auf 350 PS, bei der Sonderausstattung mit 3,8 Liter Hubraum sogar auf stolze 400 PS. Damit geht es in rund vier Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Durch eine Start-Stopp-Automatik und eine 7-Gang-Handschaltung soll der Flitzer auch 16 Prozent weniger Sprit als sein Vorgänger schlucken. Für 88.037 Euro ist das Kultgefährt ab Dezember zu haben, im nächsten Jahr soll die mittlerweile schon siebte Generation des Klassikers auch als Cabriolet auf den Markt kommen.

Verkaufsboom bei Luxusautos

Montag, September 12th, 2011

Nach Ende der Abwrackprämie ging im Klein- und Mittelklasse-Wagen Segment die Sorge herum, dass der Absatz rapide nach unten gehen könnte. Bei Luxusautos gab und gibt es jedoch keine Krise. Im Gegenteil der Verkaufsboom bei Luxusautos nimmt zu.

Aber was versteht man eigentlich unter Luxusautos?

Dies sind in erster Linie Autos, die besonders luxuriös sind und deren Ausstattung bzw. Komfort nur schwer zu toppen sind. In diese Kategorie fallen sowohl Stretchlimousinen als auch luxuriöse Sportwagen wie Maserati, Porsche oder Lamborghini.

Die neuesten Luxuswagen werden in der nächsten Woche wieder auf der IAA in Berlin gezeigt. Auch Planungen für Neuwagen werden auf der Automesse vorgestellt. Maserati wird eine Studie über den neuen Maserati SUV vorstellen und auch Porsche spricht über einen 600- PS-Sportwagen, der knappe 400.000 Euro kosten soll.

Warum gerade jetzt der Markt für Luxusautos boomt? Dies ist ganz einfach. In der Krise 2009 haben viele “Reiche” den Kauf eines sehr teuren Autos aufgeschoben . hinzu kommt, dass es auch immer mehr wohlhabende Menschen in Ländern, wie Indien,China und Russland gibt. Damit wird auch der Markt gestärkt.

Porsche 911 GT3 R

Mittwoch, September 7th, 2011

Für einen passionierten Porschefahrer ist ein Porsche nicht bloß ein Auto, es ist ein Lebensgefühl, eine Philosophie. Freiheit, Geschwindigkeit, Kraft, Luxus und Exklusivität verschmelzen zu Meisterwerken auf vier Rädern, made in Germany. Das Erfolgsrezept Porsches ist wohl die Treue zum klassischen Porsche-Design. Sportlich, wendig, individuell. So werden auch die Modelle, die es seit der Gründung Porsches im Jahr 1931 durch Ferdinand Porsche gibt, nicht ersetzt sondern weiterentwickelt. Auch der erstmals 1963 gebaute Klassiker Porsche 911. Für das Modelljahr 2012 wurde dieser abermals verbessert, die Motorleistungen optimiert. Die PS-Zahl stieg um 20, auf bemerkenswerte 500 PS. Die Leistungssteigerung des Vierliter-Sechszylinder-Boxermotors im Heck resultiert aus einer Optimierung des Ansaugtraktes.

Der klassische Schaltknüppel wurde durch moderne Schaltwippen am Lenkrad ersetzt, die an ein Doppelkupplungsgetriebe angeschlossen sind. Auf diese Weise werden die Gangwechsel erleichtert. Besonders wichtig für Rennfahrer ist die daraus resultierende Zeitersparnis, um sich noch besser auf das Bremsen konzentrieren zu können.

Die Getriebeelektronik macht zudem ein Verschalten sowie das gleichzeitige Überdrehen des Motors nahezu unmöglich und gibt automatisch Zwischengas. Ein weicherer Stabilisator an der Vorderachse sorgt für reduziertes Untersteuern. Das Sechsgang-Klauengetriebe wurde an die maximalen Anforderungen im Rennsport angepasst. Um mit der unbändigen Power des neuen Porsche 911 sicher umgehen zu können, verfügt er über eine serienmäßige Traktionskontrolle. So wird das Risiko aus der Kurve zu fliegen oder zu übersteuern vermindert.

Ab November 2011 wird der neue 911 an die Rennteams in aller Welt verkauft. Ab stattlichen 304.500 Euro ist der Stuttgarter zu haben, das sogenannte Upgrade-Kit für zusätzliche 43.100 Euro. Der Porsche 911 ist das meistverkaufte Rennauto der Welt. Bei den Motorsport-Kundenteams ist der Porsche 911 GT3 R weltweit aufgrund seines gutmütigen Fahrverhaltens und seiner Grundschnelligkeit äußerst beliebt.

US-Tuning mit dem Porsche GT2

Dienstag, September 6th, 2011

Wenn sich die Jungs von Switzer einen Porsche 911 GT2 vornehmen, kann das nur lustig werden! Wer jetzt nur Bahnhof versteht: Beim Porsche 911 GT2 handelt es sich um die legendäre Sportversion des Porsche 911 Turbo, genauso wie der 911 GT3 die Sportversion des Klassikers, dem 911 Carrera, ist. Im Gegensatz zum Turbo hat der GT2 einen Heckantrieb und keinen Allrad-Antrieb, dafür aber auch mehr Leistung und Drehmoment. So fährt er sich erheblich dynamischer und sportlicher. Bei Switzer Performance handelt es sich um einen Hersteller für hochqualitative Tuning-Teile mit Sitz in Amerika. Besonders haben sie sich auf die Marken Nissan und Porsche spezialisiert.

Nun haben die Tuning-Profis am Porsche GT2 herum gebastelt, der ja ohnehin schon zu einem der leistungsstärksten Sportwagen überhaupt gehört. Unter der Motorhaube rappelt jetzt einiges im Karton: Der 3,6 Liter Bi-Turbo-Boxer bekam eine Rundumerneuerung. Stärkere Turboloader, monströse Ladeluftkühler, die auf den beeindruckenden Namen „Monster Intercoolers“ hören, größere Einspitzdüsen – also alles, was die Leistung auf Hochtouren bringt. Um mit dieser geballten Kraft klarzukommen, wurde auch der Auspuff ausgetauscht. Nun ziert den Porsche eine Sportauspuffanlage mit 200-Zellen-Sportkats. Chiptuning haben die Amerikaner auch drauf, denn zu guter Letzt bekam auch die Motor-Elektronik eine Generalüberholung.

Das Ergebnis glaubt man kaum, ist aber wahr: Wahnsinnige 920 PS würde man nun wirklich nicht unter der unschuldigen Heckklappe des GT2 erwarten. Insgesamt verhalf ihr fachmännisches Tuning dem Porsche um 390 zusätzliche Pferdestärken. Genaue Werte zur Höchstgeschwindigkeit sind leider noch nicht veröffentlicht, aber mir sind Gerüchte zu Ohren gekommen, dass das Höllen-Gefährt den Sprint von Null auf Hundert in unter drei Sekunden schaffen soll. Ist ja schon fast wie beim Start eines Raumschiffs!

Ziel von Switzer war es, das jüngst erschiene Porsche Modell mit 620 PS zu schlagen. Das ist ihnen mit links gelungen. Kurioser Weise kostet ihr gepimptes Modell im Handel gerade mal 200.000 US-Dollar und ist damit noch um knapp 50.000 Dollar preiswerter als der neue offizielle Porsche-Flitzer. Selbst die Premium-Variante mit Carbon-Mantel ist noch 6.000 Dollar günstiger. Ich weiß jedenfalls, wovon ich heut Nacht träumen werde: Geballten 920 PS!