
Kino © Mammut Vision - Fotolia.com
BMW muss nun “nur noch kurz die Welt retten”, mit Tom Cruise als Ethan Hunt am Steuer, der den Helden im Mission Impossible 4 gibt. Für eine Weile darf man den Vision Efficient Dynamics von BMW nun als aktiven Mitspieler in “Mission Impossible – Phantom Protokoll” auf der Leinwand bewundern.
So darf nicht nur Tom Cruise wieder durch die Kinos der Welt hetzen, auch der Münchener Hersteller erlebt mit einer Neuauflage der Action-Reihe ein Comeback in der Filmbranche. Das Filmmodell mischt sich unter die Stars als Konzeptfahrzeug für den künftigen i8 und nutzt seinen Auftritt, um, ganz nebenbei im Vorbeifahren, seine Fähigkeiten zu präsentieren. Dazu zählen seine telematischen Tricks wie Connected Drive. Fast geisterhaft lautlos nimmt er seine Rolle auf und würde wohl kaum einen Platz unter Tüftel-Genies wie James Bond erhalten.
Dennoch ist es eine her ungewöhnlicher weg, dass ein Concept Car statt auf Automessen, in einem Kinofilm den Grundstein für die Zukunft legt. So sollen Head-up-Display, Auffahrwarnung, Spracheingabe sowie vernetzte Navigation nicht nur lebensnotwendige Features für Weltretter bleiben, sondern zukünftig auch den Normalsterblichen nicht mehr vorenthalten werden, die laut zahlreicher Prognosen im jahr 2012 mit dem richtigen fahrbaren Untergrund schließlich auch gezwungenermaßen zu Weltrettern werden könnten. So muss der Leinwand-BMW auch keinen Filmtod erleiden und bleibt dem Zuschauer auch nach Vollendung der Mission erhalten.
BMW hat für diese neue Art der Vermarktung bereits einen Namen entwickelt und spricht von “Entertainment Marketing”. Geld habe hier keine Rolle gespielt, so der Hersteller. Hier sei es BMW lediglich um die Präsentation der teuren Technologien gegangen, während der Superheld des Films vom Prestige profitiert. Schließlich ist BMW, genau wie Tom Cruise, bereits ein alter Hase im Film- und Superhelden-Geschäft.






