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Posts Tagged ‘Jaguar’

Sportwagen beim Brems- und Beschleunigungstest

Freitag, Januar 6th, 2012
Bremsspuren © Georg Preissl - Fotolia.com

Bremsspuren © Georg Preissl - Fotolia.com

Hier schlug das Herz eines jeden Sportwagen-Fans und Freundes von hohen Geschwindigkeiten höher: Sieben Serien-Modelle und acht getunte Autos trafen beim Beschleunigungs- und Bremsentest und dem Hochgeschindigkeitsoval in Papenburg gegen Ende des vergangenen Jahres 2011 an.

Dabei sorgte das Wetter zunächst für Kopfzerbrechen: Denn Regen war vorausgesagt – eine nasse Fahrbahn ist die wohl schlechteste Bedingung, um Bremsen und Beschleunigungsleistung eines Sportwagens zu testen. Zum Glück hatte der Wettergott aber ein Nachsehen und beließ es bei grauen Wolkenungetümen. Zweite Schwierigkeit des Tests in diesem Jahr waren die erhöhten Sicherheitsauflagen nach dem Tod eines Testfahrers im letzten Jahr.

Dennoch war die Aktion in Papenburg nahe der niederländischen Grenze wieder eine gelungene und runde Sache. Was den Sprint aus dem Stand von Null auf Dreihundert Kilometer pro Stunde angeht, gewann der McLaren MP4-12C mit seinem vierfach aufgeladenen 16-Zylinder, 1.200 PS starkem Allradantrieb und 1.500 Newtonmeter Drehmoment. In nur 2,7 Sekunden geht es von Null auf Hundert, in knapp 18 Sekunden aus dem Stand auf 300 km/h. Danach folgt der Bugatti Veyron 16.4 Super Sport, aufs letzte Siegertreppechen kommt der Porsche 911 GT 3 RS. Der macht auch das Rennen im Bremsen-Wettkampf: Mit Verzögerungswerten von durchschnittlich 12,89 Meter pro Quadratsekunde lässt der 500 PS starke Vierliter-Saugmotor seine Konkurrenten ganz elegant hinter sich. Oder eher vor sich, denn schon nach 270 Metern bleibt das Kultgefährt nach einer Vollbremsung von Tempo 300 stehen.

Stark verbessert hat sich das neue Jaguar Sportmodell auf Basis des XKRs. Das V8-Kompressor-Coupé braucht zwar 43.4 Sekunden für den Sprint und damit mehr als doppelt so viel wie das schnellste getestete Modell, hat aber auch ein Automatik-Getriebe an Bord und erzielt für sein Gewicht von knapp 2 Tonnen hervorragende Bremswerte von gerade mal 7,8 Sekunden, um von Tempo 300 auf Null abzubremsen. Der rund 500 Kilogramm leichtere Porsche ist hingegen etwa nur wenige Sekundenbruchteile schneller.

Das Carspotting

Montag, Dezember 26th, 2011

Sportwagen © apfelweile - Fotolia.com

Sportwagen © apfelweile - Fotolia.com

Was ist verrückt, oder besser gesagt was ist ein verrücktes Hobby? In dieser durchgeknallten Welt in der wir leben, findet jeder Freak und jeder Narr seinen Platz. Deshalb ist es mir völlig egal wenn Leute, die meine und die Leidenschaft meiner Freunde nicht nachvollziehen können.

Schon als Kind war für mich klar, das wichtigste im Leben ist etwas zu erreichen. Ich wollte auf keinen Fall in irgend einem dämlichen Job versauern und klemmte mich deshalb wie ein Wilder hinter die Schule, um dann ein klassisches BWL Studium zu beginnen. Was drückt den Erfolg besser aus als schnelle, protzige Luxus-Karossen. Noch bin ich weit davon entfernt mir eine solche Kiste zuzulegen. Das hindert mich nicht daran jedes Mal, wenn ich auf meinen Streifzügen durch die vornehmeren Einkaufszeilen Berlins einen Sportwagen sehe meine Spiegelreflexkamera zu zücken und heiße Schnapschüsse von diesen tollen Autos zu machen. Auf diversen Foren im Internet habe ich Gesinnungsgenossen gefunden, die ebenfalls das sogenannte Carspotting betreiben.

Viele halten uns einfach für Spinner, oder Träumer. Uns alle treibt die Liebe zum schnellen Fahren und wir sind bestens informiert, was die Neuerscheinungen auf dem Markt angeht. Wir treffen uns regelmäßig, meist in unserem Stammcafé auf dem Kuhdamm und tauschen uns aus. Dort im reichen Westen Berlins kann man die besten Fotos knipsen. 

Hier fährt alles auf, was Rang und Namen hat. Ob Maserati, Jaguar, oder Audi Sportwagen, mit dröhnendem Motor raßen  dort regelmäßig die teuersten und schönsten Schmuckstücke die Zeile auf und ab. Man zeigt was man hat. Unlängst kam ich in den Genuß einen Bugatti Veyron zu bestaunen und auch ein paar Bilder von ihm zu schießen. Markus, Creative Director, einer namenhaften Werbeagentur, dem dieser Wagen gehörte, konnte meine Leidenschaft gut nachvollziehen und nahm mich sogar zu einer Spritztour in diesem Muskelprotz mit. 

Der kleine Sportwagen: Jaguar C-X16

Freitag, September 9th, 2011

Jaguar schickt mit seinem neuen C-X16 einen neuen Leckerbissen auf den Markt. Ein Blickfang ist er allemal. Doch auch die 380 PS lassen alle Träume wahrwerden.

Seine Premiere wird er auf der diesjährigen IAA in Frankfurt am Main finden. Der Exzentriker schafft von 0 auf 100 in 4,4 Sekunden. Der Aluminiumflitzer besticht mit seiner sportlichen Linie und der nach hinten versetzten Fahrgastzelle. Auch wenn er mit seinen 4,45 Metern der kleinste Jaguar seit den 50er Jahren ist, wird sich das bestimmt nicht zu seinem Nachteil auswirken. Der kraftvolle Hybridantrieb macht vieles möglich. Mit dem 3,0-Liter-V6-Kompressor-Benzinmotor aus Leichtmetall erreicht er 28kW/380 PS. Mit seinen Achtganggetriebe erreicht er einen maximalen Drehmoment von 450 Nm. Doch das ist noch nicht alles. Er besitzt einen Elektromotor, den man mit einem ‘Boost’-Knopf am Lenkrad bedienen kann. Mit ihm erreicht der Fahrer zusätzliche 70 kW/95 PS und 235 Nm an Drehmoment. Die Höchstgeschwindigkeit, die beim neuen Jaguar C-X16 gemessen wurde, beträgt sage und schreibe 300 km/h. Wer jetzt noch nicht überzeugt ist, der sollte sich die nächsten Zahlen auf der Zunge zergehen lassen. Der kleine Sportflitzer hat einen Normalverbrauch von 6,9 Liter auf 100 km. Sein CO2-Ausstoß beträgt lediglich 165 Gramm pro Kilometer.

Wenn es hier noch einen Skeptiker geben sollte, der sich fragt, wo bleibt das Fünkchen Exzentrik? Der sollte weiterlesen, denn die Luftzufuhr im Innenraum sorgt für eine Doppeldüse, sich sich erst dann zeigt, wenn dieser rasant mit kalter oder heißer Luft versorgt werden soll.

Und auch der simple Schlüssel hat ausgedient. Um das Innere des Jaguars zu kommen, muss man die Hand auflegen. Nur so belangt man an den Lenker.

Laut des britischen Herstellers soll der Wagen erst Ende des kommenden Jahren, als Serienfahrzeug, in den Autohäusern stehen. Auch wenn der Preis noch nicht bekannt gegeben wurde, sind sich alle sicher, dass er nicht unter 50.000 Euro zu haben sein wird.