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Posts Tagged ‘IAA’

Der kleine Sportwagen: Jaguar C-X16

Freitag, September 9th, 2011

Jaguar schickt mit seinem neuen C-X16 einen neuen Leckerbissen auf den Markt. Ein Blickfang ist er allemal. Doch auch die 380 PS lassen alle Träume wahrwerden.

Seine Premiere wird er auf der diesjährigen IAA in Frankfurt am Main finden. Der Exzentriker schafft von 0 auf 100 in 4,4 Sekunden. Der Aluminiumflitzer besticht mit seiner sportlichen Linie und der nach hinten versetzten Fahrgastzelle. Auch wenn er mit seinen 4,45 Metern der kleinste Jaguar seit den 50er Jahren ist, wird sich das bestimmt nicht zu seinem Nachteil auswirken. Der kraftvolle Hybridantrieb macht vieles möglich. Mit dem 3,0-Liter-V6-Kompressor-Benzinmotor aus Leichtmetall erreicht er 28kW/380 PS. Mit seinen Achtganggetriebe erreicht er einen maximalen Drehmoment von 450 Nm. Doch das ist noch nicht alles. Er besitzt einen Elektromotor, den man mit einem ‘Boost’-Knopf am Lenkrad bedienen kann. Mit ihm erreicht der Fahrer zusätzliche 70 kW/95 PS und 235 Nm an Drehmoment. Die Höchstgeschwindigkeit, die beim neuen Jaguar C-X16 gemessen wurde, beträgt sage und schreibe 300 km/h. Wer jetzt noch nicht überzeugt ist, der sollte sich die nächsten Zahlen auf der Zunge zergehen lassen. Der kleine Sportflitzer hat einen Normalverbrauch von 6,9 Liter auf 100 km. Sein CO2-Ausstoß beträgt lediglich 165 Gramm pro Kilometer.

Wenn es hier noch einen Skeptiker geben sollte, der sich fragt, wo bleibt das Fünkchen Exzentrik? Der sollte weiterlesen, denn die Luftzufuhr im Innenraum sorgt für eine Doppeldüse, sich sich erst dann zeigt, wenn dieser rasant mit kalter oder heißer Luft versorgt werden soll.

Und auch der simple Schlüssel hat ausgedient. Um das Innere des Jaguars zu kommen, muss man die Hand auflegen. Nur so belangt man an den Lenker.

Laut des britischen Herstellers soll der Wagen erst Ende des kommenden Jahren, als Serienfahrzeug, in den Autohäusern stehen. Auch wenn der Preis noch nicht bekannt gegeben wurde, sind sich alle sicher, dass er nicht unter 50.000 Euro zu haben sein wird.

Die IAA 2011

Dienstag, September 6th, 2011

Am 15. September 2011 wird die 64. IAA PKW von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Frankfurt eröffnet werden. Der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) betonte, dass die IAA die wichtigste Mobilitätsmesse weltweit sei. Unter dem diesjährigen Motto „Zukunft serienmäßig“ würden dieses Jahr mehr Aussteller, mehr Weltpremieren auf einer größeren Präsentationsfläche auf die interessierten Gäste warten. Erstmals sollen auf der Messe Fahrzeuge mit klassischen und alternativen Antrieben zu sehen sein, die so zukünftig auf unseren Straßen fahren werden, so Wissmann.

Dieses Jahr werden über 1000 Aussteller aus 32 Ländern ihre Innovationen auf knapp 240.000 Quadratmetern präsentieren. Die Zuschauer erwarten 89 Weltpremieren, davon seien 45 allein von deutschen Herstellern, so der Präsident der VDA. Besonderen Wert legt der VDA neben den zahlenmäßigen Steigerungen besonders auf die Qualität der Ausstellungsobjekte und der Aussteller.

Wissmann fasste die Vorzüge der 64. IAA so zusammen: „Nur die IAA präsentiert die vollständige Palette der verschiedenen Antriebsarten; von optimierten klassischen Antrieben über die Hybridisierung, Plug-in-Electric-Vehicles und Range-Extender bis hin zum ‚reinen‘ batteriebetriebenen Elektroauto sowie Fahrzeugen mit Brennstoffzelle. Die IAA zeigt – und das ist einzigartig – in einer Halle der Elektromobilität erstmals die gesamte Wertschöpfungskette dieser neuen Antriebsart“.

Volkswagen wartet dieses Jahr mit der Weltpremiere ihres neuen Kleinwagens, dem VW up! auf, dieser soll der Mittelpunkt der diesjährigen Ausstellung Volkswagens werden, des Weiteren präsentieren die Wolfsburger das City-Car NILS, ein einsitziges Elektrofahrzeug. Ford präsentiert ebenfalls ein neues Modell, den Ford EVOS, bislang zwar nur ein Konzept-Car, doch serienmäßige Produktion ist in Planung. Opel macht den neuen Zafira Tourer öffentlich, ebenfalls eine Weltpremiere. Es wird viel zu sehen geben auf der 64. IAA dieses Jahr, die Veranstalten rechnen mit bis zu 800.000 Zuschauern.

Vorfreude auf die IAA

Samstag, August 27th, 2011

Hey meine Lieben, es gibt mal wieder spannende Neuigkeiten, beziehungsweise einen Ausflugstipp von mir für alle Auto-Begeisterten da draußen! Im September ist ja endlich wieder die IAA. Das steht für die Internationale Automobil-Ausstellung, die dieses Jahr bereits zum 64. Mal stattfindet und zwar in Frankfurt am Main. Eigentlich gibt es die Ausstellung aber schon seit mehr als 110 Jahren. Denn bereits im Jahre 1897 wurde im Hotel Bristol in Berlin eine Messe mit gerade mal acht Motorwagen abgehalten. Könnt ihr euch das vorstellen, bloß acht Autos? Naja, 1897 war ja wahrscheinlich bloß ein fahrendes Auto eine Sensation! Seit 1991 wechseln sich auf Grund des hohen Aussteller- und Besucherzuspruchs Personenkraftwagen und Nutzfahrzeuge alljährlich ab, also in einem Jahr eine Messe für PKW, im nächsten dann für Nutzfahrzeuge. Dieses Jahr steht endlich wieder der PKW im Mittelpunkt der Messe.

Seit meiner Jugend habe ich keine Automobil-Messe sausen lassen, denn schließlich präsentieren hier alle Hersteller ihre Neuheiten und es bieten sich auch unbezahlbare Gelegenheiten, mit hohen Tieren und richtigen Cracks ins Gespräch zu kommen. Lange bevor ich meinen Golf gekauft und mich an den Umbau gemacht habe, habe ich hier auf der Messe wichtige Impulse und Fachmeinungen bekommen. Ohne die IAA würde ich heute also wahrscheinlich gar kein Schätzchen haben oder zumindest nicht so ein vollendetes Gefährt! Also ich habe mir das Ticket für dieses Jahr schon gesichert und auch ein preiswertes Hotel in Frankfurt gefunden. Werde da dann wahrscheinlich einfach noch ein paar Tage dranhängen und ein bisschen Urlaub machen. Bis auf Spritztouren komme ich ja sonst gar nicht raus…

Teuer ist es auch gar nicht, werktags kommt man schon für 13 Euro rein, am Wochenende löhnt man gerade mal 2 Euro mehr. Ich bin natürlich während der Fachbesuchertage da, um interessante Vorträge und Workshops mitzunehmen, und musste dafür auch 45 Euro zahlen. Wenn ich mir so angucke, was mir dafür alles geboten wird, kann ich diesen Verlust aber echt locker verschmerzen!

Smart mit neuem Ebike

Dienstag, August 23rd, 2011

Tja, Sachen gibt’s, die gibt’s eigentlich gar nicht. Oder sollte es nicht geben. Beziehungsweise, was heißt, sollte es nicht geben, eigentlich meine ich ja: Sachen gibt’s, die sind echt so dämlich, dass es sie eigentlich gar nicht geben kann.

Aber wie hat der berühmte Physiker Einstein noch gesagt: Zwei Sachen gibt es, die unendlich sind. Die menschliche Dummheit und das Universum. Nur, dass ich mir beim Universum nicht sicher bin. Oder so ähnlich jedenfalls.

Jedenfalls hat SMART nach seinen ganzen Pleite-Autos nun ein Ebike auf den Markt geworfen, also ein Fahrrad mit Elektromotor zur Unterstützung der eigenen Muskelkraft. „Pedelec“ ist ein anderer Fachtermini dafür. Meines Erachtens das nächste Projekt, das zum Scheitern verurteilt ist. Ich meine, entweder möchte ich mich anstrengen oder nicht. Im einen Fall nehme ich mein Fahrrad, im anderen mein Auto oder Motorrad. Ganz einfach oder? Warum brauchen wir nach diesen komischen Steh-Rollern von Segway noch mehr halbmotorisierte Zwitter-Fahrzeuge?

Kosten tut das Bike auch knapp 3.000 Euro, ich würde jedem stattdessen einen ordentlichen Gebrauchtwagen empfehlen. Wie viel der 250 Watt Elektromotor von der benötigten Tretkraft übernehmen soll, lässt sich in vier Stufen am Lenkrad regeln. Höchstgeschwindigkeit des Elektromotors liegt bei 25 km/h, also braucht es keinen Führerschein oder Kennzeichen zum Fahren. Je nach gewählter Stufe und dem Fahrverhalten soll man mit einer Batterieladung bis zu 100 Kilometer weit kommen. Diese Batterie kann an einer herkömmlichen Steckdose aufgeladen werden, lädt sich aber auch automatisch beim Bremsen auf. Also wie bei einer Bremsenergie-Rückgewinnung bei PKW: Der Motor wird zum Generator und leitet die Bremsenergie wieder zurück in die Batterie. Besonderes Gimmick soll laut den Herstellern ein im Fahrrad integrierter USB-Anschluss für Smartphones sein. Wer braucht denn bitte solchen Quatsch?

Nun, die Entwickler werden ihr tolles Ebike auch auf der IAA in Frankfurt vorstellen, auf die ich mich ja schon wie ein kleiner Junge freue. Eins weiß ich sicher: Dass ich ihren Stand meiden werde. Aber vielleicht dreh ich mal wieder eine Runde auf meinem alten Drahtesel, denn dieser funktioniert auch ohne Elektromotor und USB-Anschluss einwandfrei!