Der Fiat 500 ist nicht einfach ein neues Modell auf dem Automarkt, sondern zeigt sich scheinbar als Paket von zahlreichen Individualisten. Durch verschiedenste Farben, Felgendesigns und eine riesige Auswahl an Extras ist laut Fiat noch kein Exemplar des 500ers verkauft worden, das einem anderen glich.
Carozzeria Castagna widmete sich nun dem Design einer ganzen “Kollektion” dieser Fiat-Modelle und bildet als 160 Jahre altes Karosseriebauunternehmen sozusagen das Armani unter der Mobilbaubranche. Während Fahrzeughersteller sich meist dezent halten, dürfen hier die gewagten Kreationen zur Ausführung kommen. So wird nun auch der Fiat 500, der schon in seiner Herstellung in den verschiedensten Varianten auftritt, noch weiter verschönert oder zumindest unverkennbar gemacht. Laut Fiat umfasst die Liste mit mehreren hundert Positionen, mehr als 500 000 verschiedene Formen des Modells und dennoch bleibt bei einigen Kunden noch der Wunsch nach mehr Exklusivität. Der neue Fiat ist deshalb sowohl in Form einer Stretchlimousine, eines Pickups mit zwei oder mehr Sitzen als auch im klassichen Open-Air-Stil fahrbar.
Doch nicht nur in Design, sondern auch in Technik wird ausreichend investiert, sodass der 500er nicht nur Elektroantrieb sondern auch einer Allrad-Umrüstung unterzogen werden kann. Für kleinere Umbauten ist hierbei umso schneller gesorgt, weshalb sich für den Strandausflug auch schon einmal Handtuch- und Getränkebox und kleine Dusche im Kofferraum einfinden können. Um ein echtes Einzelstück zu vollenden, entsteht dabei schnell ein Arbeitsaufwand von mehr als 400 Arbeitsstunden, die auch entsprechend bezahlt werden wollen. Für die Variante Stretchlimousine mit vier Sitzen mehr im Fond belaufen sich die Kosten auf etwa 150 000 Euro. Die stolzen Preise tun den laufenden Zahlen an Aufträgen jedoch keineswegs einen Abbruch.
Der praktischen Seite der Mobilität widmete man sich seit einigen Wochen nun auch in Form eines Wagons und eines Wodys, die, inspiriert vom einstigen “Ur-500er”, bereits verkauft wurden.




