Für die Amerikaner ist und bleibt der “Dodge Viper” ein Statussymbol, das vor Männlichkeit nur so strotzt. Das konnte leicht missverstanden werden, so dass dem Dodge Viper lange Zeit ein gewisser Ruf von Machogehabe vorauseilte. Dennoch blieb er als Kultsportwagen vor allem im Renn- und Ralleybereich eine feste Instanz. Jetzt liefert das Haus Chrysler eine neue Version des Sportklassikers. In neuem Gewand und mit neuen Namen kommt er daher und heißt neuerdings SRT-Viper.
Als Corvette, Cabrio oder Coupé wird er auf den Markt kommen, wie die Automesse “New York Auto Show” eindrucksvoll vorstellen durfte. Alle Extras werden mit der neuen Ausführung bedient. So wird der Sportwagen einen V8 oder V10 Motor unter der Haube haben. Gleichzeitig wird er über ESP abschaltbar sein, eine Traktionsregulierung und ABS haben. Ralph Gilles, der Chef von SRT gab nun auch bekannt, dass die innovativen Forschungen um den Ferrari auch ihre Berücksichtigung im neuen Viper finden werden. Seit Chrysler Teil des Fiatkonzerns ist, profitiert Viper also auch von der Mutter des italienischen Sportwagens.
Derzeit wird noch darüber spekuliert, ob ein V10 Multiair von Fiat mit stolzen 700 PS Leistung (8,4 Liter) oder ein Hemi V8 mit 6,4 Litern eingebaut werden soll. Allerdings gehen Fachkundige vom V10 aus, wie Gilles bereits andeutete. Schon der Vorgänger hatte einen leistungsstarken V10-Benziner mit männlichen 447 kW/612 PS. So oder so wird er stärker und dabei leichter zu kontrollieren sein. Das erfreut sicher all diejenigen, die ihn sich leisten können. Über den Preis wird bis Dato auch nur spekuliert. Für den kleinen Mann wird er aber aller Wahrscheinlichkeit nach nach wie vor nur Wunschtraum bleiben.




