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Posts Tagged ‘Audi’

Audi will öko – Realität und Wunschdenken

Donnerstag, Januar 5th, 2012

 

Tanken © Tom-Hanisch.de - Fotolia.com

Tanken © Tom-Hanisch.de - Fotolia.com

Autobauer Audi gab vergangenen Donnerstag seinen Einstieg in die Windenergie bekannt. “Wir müssen Mobilität ganzheitlich ins Gleichgewicht bringen”, erklärt Vorstandschef Rupert Stadler. Damit will er “eine neue Haltung prägen, für die unser ganzes Unternehmen steht”. Das Engagement, das Audi aufbringt, ist jedoch überschaubar: Die Beteiligung am Bau von vier Offshore-Windrädern in der Nordsee. Sie sollen fürs Erste den Stromverbrauch aller Audi-Elektrofahrzeuge decken. Eine leicht zu bewältigende Aufgabe: Audi hat noch gar keine Elektroautos im Handel.

Ende 2012 soll jedoch ein Modell mit der Bezeichnung R8 e-tron auf den Markt kommen, ein stromgewaltiger Supersportwagen, der seine Kraft von einer 550 Kilo schweren Batterie bezieht. Die 50.000 Euro teure Batterie kostet gut ein Drittel des angestrebten Fahrzeugpreises und füllt große Teile der Karosserie aus. Allerdings versorgt sie den Wagen bei einer Fahrt mit voller Leistung (313 PS) nur für gut zehn Minuten mit Strom.
Der zu erwartende Absatz wird sich also in Grenzen halten, aber Franciscus van Meel, Leiter der Elektromobilitätsstrategie bei Audi, sieht in dem Wagen auch weniger ein Transportmittel als ein “Leuchtturm-Kompetenz-Aufbauprojekt” – was  auch immer er damit sagen will. Jedenfalls will er hinsichtlich Elektrofahrzeugen “die Führungsrolle” übernehmen.

Allerdings bereiten BMW und Mercedes bereits Serienanfertigungen vor, während die VW-Tochter noch in der Experimentierphase steckt. Konzepte, die andere Hersteller schon verworfen haben, werden von Audi noch mal neu aufgerollt. Der Dachkonzern VW billigt das Projekt knurrig, denn auch an dem Allrad Antrieb “quattro” wurde einst gezweifelt. Genauso werde e-tron sich – laut Audi-Chef Stadler – zu einem Gattungsbegriff entwickeln und “der Elektrifizierung der Zukunft ein emotionales Gesicht geben”. Doch anders als bei früheren Audi-Projekten zeichnet sich kein überzeugendes Produkt ab, sondern eine Marke, die der Entwicklung hinterher hängt.

Der Audi A1 quattro

Donnerstag, Dezember 22nd, 2011

© patpatterson - Fotolia.com

© patpatterson - Fotolia.com


Audi möchte den kleinen A1 von allem Gespött befreien. Dazu soll ein Allradantrieb und 256 PS in einer A1-Sonderserie von 333 Fahrzeugen verhelfen.

Den zwei Liter großen Vierzylinder Turbo gibt es dann auch im A1, während auch schon fast alle anderen Audi-Modellen eingebaut ist. Aufgrund der verstellbaren Einlassnockenwelle und der Turboaufladung hat der Einstiges-Audi ein maximales Drehmoment von 350 Nm und 256 PS. Der A1 quattro schafft es in 5,7 Sekunden von 0 auf 100 und die Höchsgeschwindigkeit liegt bei 245 Km/h. Besonders die Kurvenfahrt ist die Spezialität des verbesserten Audi A1. An der Hinterachse wird die Ölband-Lamellenkupplung hydraulisch betätigt und elektronisch angesteuert. Der Großteil der Leistung wird im normalen Fahrbetrieb auf die Vorderachse übertragen. Wenn dort Schlupf auftritt, kann die Motorleistung innerhalb Millisekunden auf die Hinterachse verteilt werden, wenn die Lamellenpakete zusammengepresst werden. Ein Druckspeicher unterstützt dann die elektrische Pumpe wenn der Öldruck aufgebaut wird. An der Stelle, wo das Rad durchdreht, bremst es die Diffenrezialsperre ab. Auch das Fahrwerk wurde entprechend der gestiegenen Fahrleitung angepasst.

Anders als bei anderen A1 Modellen sind die Vierlenker- Hinterachsen und die McPherson-Vorderachse sehr viel straffer. Der Audi A1 quattro ist übrigens 3,99 Meter lang. Neben der obligatorischen Farbe in Gletscherweiß mit 18-Zoll-Gussrädern und dem chrakteristischen schwarzen Dach, gibt es serienmäßig auch einen ESP mit Sportmodus. Der Innenraum wurde ebenfalls verändert. Dort zeigt sich, dass es sich hierbei um den bisher sportlichsten Audi A1 handelt. Armauflagen und Sitze sind mit Nappaleder bezogen. Die Sportsitze verfügen außerdem über integrierte Kopfstützen und ausgeprägte Wangen und an der Rückseite gibt es außerdem eine Lehnenabdeckung mit dem quattro-Schriftzug. Außerdem gibt es serienmäßig viele Details wie abblendbare Spiegel, Einparkhilfe, Komfortschüssel, Geschwindigkeitsregelanlage, Bildschirmnavigation, Xenon-Scheinwerfer und Licht- und Regensensor.

Nissan 370Z als überarbeitete Version

Donnerstag, Dezember 8th, 2011

Der Nissan 370Z kommt und die Konkurrenz kann sich warm anziehen. Nissan hat das Sportcoupé 370Z überarbeitet und verspricht mit einem besseren Fahrwerk zu überzeugen. Doch was ist dran am neuen Nissan?

Man muss zugeben, der Preis ist mehr als verlockend. Im Gegensatz zum Audi TT RS kostest der 370Z satte 18.000 Euro weniger. Rein äußerlich scheint sich jedoch kaum etwas verändert zu haben. Außer dem neuen Rallystreifen, sieht der Nissan aus wie zuvor. Doch das ist tatsächlich noch nicht alles, denn Nissan hat den Sportwagen überarbeitet und bietet zudem ein neues Sondermodell an; die GT Edition. Dieser hat graue Rallystreifen auf der Seite erhalten und 19-Zoll-Schmiedefelgen mit anthrazitfarbenem Lack. Bei der Farbe der Karosserie hat der Kunde die Wahl zwischen Schwarz und Weiß.

Der Zweisitzer hat zudem ein überarbeitetes Fahrwerk, ein serienmäßiges Reifendruckkontrollsystem und einen Geräuschpegel, der keinen Kunden mehr aufregen dürfte, dank des ausgebesserten Unterbodens. Mit seiner Siebenstufen-Automatik, säuft bei keinem Wetter das Auto mehr ab. der V-6-Benziner kommt mit satten 328 PS daher und kostet 53.140 Euro. Wer 2.150 Euro drauf zahlt erhält bereits die Automatikversion.

Der Nissan 370Z kann im Gegensatz zu seinem Konkurrenten Audi TT RS mit der Preisklasse punkten. Wer trotzdem auf einen Audi nicht verzichten möchte, sollte sich auf dem aktuellen Fahrzeugmarkt umsehen. Zahlreiche Schnäppchen warten dort auf einen neuen Besitzer.

Wer einen Blick auf die neuen Modelle des Nissan werfen möchte, für den noch einmal der Tipp – das Modell 370Z erhält man bereits für 38.750 Euro. Der Nissan GT-R kostet zwar gut 90.000 Euro, doch dafür erhält man die Qualität eines Porsche 911 Turbo. Egal für welchen Sie sich entscheiden sollten, Fahrspaß verbreiten alle Modelle.

Hohe Erwartungen – Der Audi R8 LMS ultra

Mittwoch, November 23rd, 2011

Audi © bright - Fotolia.com

Audi © bright - Fotolia.com

Audi bringt die nächste Generation des erfolgreichen GT3-Sportwagens R8 LMS, mit dem innerhalb von nur drei Jahren 115 Rennen und 12 nationale und internationale Titel errungen wurden, auf den Markt. Der neue R8 LMS ultra tritt 2012 die Nachfolge des siegreichen Kundensport-Rennwagens an.

“Unsere Kundenteams haben uns wertvolle Anregungen und Wünsche für die unterschiedlichen Einsatzgebiete genannt,” sagt Werner Frowein, Geschäftsführer des Audi-Tochterunternehmens quattro GmbH. “Wir fühlen uns unseren Kunden eng verbunden und haben weltweit die Anregungen und Wünsche analysiert und den R8 LMS in vielen Details weiter entwickelt.” Der Audi Sportwagen setzt neue Schwerpunkte: Die neuen Türen aus Carbon in Verbindung mir hoch energieabsorbierenden neuen Crash-Schäumen helfen, das Gesamtgewicht weiter zu reduzieren und die Sicherheit zu erhöhen. Auch das Getriebe wurde überarbeitet und erhöht die Reserven bei längeren Strecken. Neu ist auch die Abgasanlage mit Rennkatalysatoren, durch die der V10-Mittelmotor auch bei niedrigeren Drehzahlen mehr Drehmoment hat. Das Aggregat, das 5,2 Liter fasst, leistet abhängig vom Restriktor-Reglements bis zu 570 PS und basiert wie üblich auf dem Serientriebwerk. Die Kühlung des Rennwagens umfasst einen vergrößerten Motor- und Getriebeölkühler und einen Ölkühler für die Lenkhydraulik. Durch die R8-typischen Sideblades, die größere Luftöffnungen für die Kühlsysteme ermöglichen, wird der thermische Haushalt verbessert.

Zudem wurde das Fahrwerk entsprechend weiter entwickelt: Die Vorderachse ist mit 12 Zoll breiten Felgen ausgestattet (nicht mehr wie bisher mit 11 Zoll) und der Entwicklungspartner Michelin bietet ab der nächsten Saison breite Vorderreifen an. Auch die Bremsenkühlung an der Vorderachse wurde optimiert.
Die Fronthaube und der Heckflügel sind breiter, was für erhebliche aerodynamische Verbesserungen sorgt, mit der auch die 2011er Reihe nachgerüstet werden soll. Ab März 2012 ist der Audi R8 LMS ultra in Deutschland inklusive Mehrwertsteuer für 391.510 Euro erhältlich. 

Neue Sportwagen-Modelle auf der IAA

Donnerstag, September 15th, 2011

Die Internationale Automobil-Ausstellung, kurz IAA, geht in den Messehallen in Frankfurt am Main in die 64. Runde. Vom 15. bis zum 25. September werden Trends und Neuheiten der Automobil-Branche vorgestellt. Über 110 Jahre liegt die Premiere der Fachmesse zurück. Im Jahr 1897 wurden im Hotel Bristol in Berlin-Mitte acht Motorwagen der Öffentlichkeit präsentiert – damit war die Automobil-Ausstellung geboren. Wegen des hohen Zuspruchs von Besuchern wie Ausstellern wird die Messe seit 1991 in jährlichem Wechsel für PKW und Nutzfahrzeuge veranstaltet.

Was gibt es dieses Jahr auf der IAA zu entdecken? Drei besonders sportliche Flitzer vereinen die Vorzüge eines Cabriolets mit den eines Sportwagens: Den Ferrari 458 Spinner, Mercedes SLS Roadster und Audi R8 Spyder GT sollte man sich wirklich nicht entgehen lassen, auch wenn eine Fahrt unter freiem Himmel beim tristen Herbstwetter nicht gerade das Naheliegendste ist.

Porsches neuer 911 präsentiert sich in der geschlossenen Version. Auf den ersten Blick meint man, eine alte Generation des Kult-Fahrzeugs vor sich zu haben: Die markante flache Schnauze, das bullige Heck, die typischen runden Scheinwerfer. Da der 911 von seinem hohen Wiedererkennungs-Wert lebt, lässt sich nachvollziehen, warum Porsche kaum neue Impulse beim Design wagt. Dennoch hat sich etwas am 911 getan: Der Radstand wurde um zehn Zentimeter verlängert, die Spur verbreitert und die Dachhöhe reduziert. Rund 45 Kilogramm weniger wiegt der neue 911er im Vergleich zu seinem Vorgänger, auch die Motoren wurden überarbeitet. So ist der Flitzer so kräftig wie noch nie geworden: Der Sechszylinder mit 3,4 Litern Hubraum kommt auf 350 PS, bei der Sonderausstattung mit 3,8 Liter Hubraum sogar auf stolze 400 PS. Damit geht es in rund vier Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Durch eine Start-Stopp-Automatik und eine 7-Gang-Handschaltung soll der Flitzer auch 16 Prozent weniger Sprit als sein Vorgänger schlucken. Für 88.037 Euro ist das Kultgefährt ab Dezember zu haben, im nächsten Jahr soll die mittlerweile schon siebte Generation des Klassikers auch als Cabriolet auf den Markt kommen.