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Doch im Laufe der Jahre hat sich aus dem Cadilac der vergangenen Zeit ein Auto entwickelt, was auf den ersten Blick einer Mischung aus Ford Focus und VW Golf ähnelt. Was bleibt ist europäisch mit amerikanischen Migrationshintergrund.
Doch auch so brauchte in der Vergangenheit niemand daran zu denken, dass sich amerikanische Autos oder aber amerikanische Schlitten in Deutschland durchsetzen. Sie waren einfach zu groß und zu ineffizient für den deutschen Anspruch eines Autos.
Der neue Cadilac allerdings könnte dieses Image aufbessern, schließlich passt sich der CTS-V wunderbar an den deutschen und europäischen Markt an. Durch einen Kompressor schafft er es auf 564 Pferdestärken. Ein starker Motor also, dafür allerdings auch ein stolzer und sehr starker Preis. Denn für die Vollausstattung muss man hierzulande gut und gerne mal 74.990 Euro hinblättern.
Dafür allerdings bekommt der deutsche Autofahrer mit dem neuen Cadilac etwas präsentiert, was seinen Ansprüchen auch von der Ausstattung her gerecht werden kann: Soundsystem, Navigationssystem, Multifunktionslenkrad und nicht zu vergessen die Sportsitze, durch die das ein oder andere mal schon DTM-Feeling aufkommen dürfte.
Doch auch hierbei – ist ja ein amerikanisches Auto – kommt das amerikanische Auto-Flair wieder hinzu. Denn mit 1,948 Tonnen ist der “Caddi” nicht unbedingt das leichteste Auto auf dem Markt. Wie dem auch sein, ein bisschen Amerika muss bei einem amerikanischen Schlitten schließlich auch dabei sein.
Gut, der Benzinverbrauch schlägt dabei dann allerdings auch gleich ordentlich zu Buche: Mit 20,6 Litern sollte man sicherheitshalber, aufgrund der Gewöhnung an deutsche Autos, einen Benzinkanister, der gefüllt ist, dabei haben. Ansonsten wird der amerikanische Traum schnell zum Albtraum.
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