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Archive for the ‘Ratschläge’ Category

Vorfreude auf die IAA

Samstag, August 27th, 2011

Hey meine Lieben, es gibt mal wieder spannende Neuigkeiten, beziehungsweise einen Ausflugstipp von mir für alle Auto-Begeisterten da draußen! Im September ist ja endlich wieder die IAA. Das steht für die Internationale Automobil-Ausstellung, die dieses Jahr bereits zum 64. Mal stattfindet und zwar in Frankfurt am Main. Eigentlich gibt es die Ausstellung aber schon seit mehr als 110 Jahren. Denn bereits im Jahre 1897 wurde im Hotel Bristol in Berlin eine Messe mit gerade mal acht Motorwagen abgehalten. Könnt ihr euch das vorstellen, bloß acht Autos? Naja, 1897 war ja wahrscheinlich bloß ein fahrendes Auto eine Sensation! Seit 1991 wechseln sich auf Grund des hohen Aussteller- und Besucherzuspruchs Personenkraftwagen und Nutzfahrzeuge alljährlich ab, also in einem Jahr eine Messe für PKW, im nächsten dann für Nutzfahrzeuge. Dieses Jahr steht endlich wieder der PKW im Mittelpunkt der Messe.

Seit meiner Jugend habe ich keine Automobil-Messe sausen lassen, denn schließlich präsentieren hier alle Hersteller ihre Neuheiten und es bieten sich auch unbezahlbare Gelegenheiten, mit hohen Tieren und richtigen Cracks ins Gespräch zu kommen. Lange bevor ich meinen Golf gekauft und mich an den Umbau gemacht habe, habe ich hier auf der Messe wichtige Impulse und Fachmeinungen bekommen. Ohne die IAA würde ich heute also wahrscheinlich gar kein Schätzchen haben oder zumindest nicht so ein vollendetes Gefährt! Also ich habe mir das Ticket für dieses Jahr schon gesichert und auch ein preiswertes Hotel in Frankfurt gefunden. Werde da dann wahrscheinlich einfach noch ein paar Tage dranhängen und ein bisschen Urlaub machen. Bis auf Spritztouren komme ich ja sonst gar nicht raus…

Teuer ist es auch gar nicht, werktags kommt man schon für 13 Euro rein, am Wochenende löhnt man gerade mal 2 Euro mehr. Ich bin natürlich während der Fachbesuchertage da, um interessante Vorträge und Workshops mitzunehmen, und musste dafür auch 45 Euro zahlen. Wenn ich mir so angucke, was mir dafür alles geboten wird, kann ich diesen Verlust aber echt locker verschmerzen!

Neuer CD-Tuner

Freitag, August 26th, 2011

Heute habe ich mir endlich mal wieder etwas Besonderes für mein Schätzchen, den getunten Golf, besorgt. Und zwar einen neuen CD Tuner aus dem Hause Pioneer, genauer gesagt den DEH-9300SD. Wer jetzt sagt, Tuner ist gleich Tuner, der hat wirklich keine Ahnung. Beim ersten Probehören bin ich fast vom Fahrersitz gefallen. So kristallklare Höhen und definierte Bässe habe ich bislang noch nie gehört!

Das Design ist zeitlos und elegant. Wichtig war mir, dass ich auch einen USB-Stick anschließen kann. Ich meine, wer kauft sich denn noch heute CDs? Ich erinnere mich zwar noch an die Tage, wo CD-Wechsler im Kofferraum der letzte Schrei waren, aber dank der digitalen Revolution findet ja heutzutage mehr Musik auf einem winzigen Stick als im ganzen Kofferraum Platz. An meinen Tuner kann ich neben USB-Geräten auch SD-Karten anschließen, dass sind die Karten, die in Digitalkameras drin sind. Auch iPods von Apple lassen sich problemlos anschließen und laden sich dabei auch noch automatisch auf. Und CDs passen auch noch rein. Ein echter Allround-Könner. Anzuschließen war auch alles ganz leicht.

Es gibt einen 5-Band Graphic Equalizer. Da habe ich erstmal ein bisschen die Bässe rausgedreht, denn – ob ihr es glaubt oder nicht – die wummerten mir doch eine Spur zu krass. Der Verstärker ist ein MOSFET Verstärker, der den berühmten warmen Klang der Röhrenverstärker nachahmt. Diese kosten ja ein Heidengeld und sind ziemlich störungsanfällig. Wenn man den Testberichten glauben darf, kommt der MOSFET aber locker an den Klang eines solchen Röhrenverstärkers heran! Besonderes Gimmick ist eine ASR-Technologie. Das steht für „Advanced Sound Retriever“ und ist ein System, dass die Wiedergabe von komprimierten Audiodateien wie mp3s klanglich aufwertet. Es gibt ja echt viele Leute, die behaupten, den Unterschied zwischen einer mp3 oder einem unkomprimierten Stück Musik zu hören. Ich halte so was für Übertreibung, da braucht es sicherlich ein goldenes Gehör für.

Schick getunt: Das Mini Coupé

Mittwoch, August 24th, 2011

Ich habe kürzlich mal wieder so getan, als wollte ich mir einen Neuwagen anschaffen. So kam ich in den Genuss einer Probefahrt mit dem nagelneuen Mini Coupé. Hier ist also mein Testbericht des sportlichen Zweisitzers.

Von außen lässt sich wirklich nichts bemängeln: Schnittig, sportlich und jugendlich wirkt das Coupé durch sein modernes Design. Vor allem das Dach im Helmdesign mit integriertem Spoiler, das jeweils kontrastierend zum übrigen Lack gefärbt ist, ist ein echter Augenfang. Der Spoiler kann per Knopfdruck aus dem Cockpit des Wagens gesteuert werden, klappt sich aber auch automatisch bei Geschwindigkeiten von 80 km/h aus und bei Geschwindigkeiten von 60 km/h wieder ein.

Wer andere BMWs kennt, wird sich im Cockpit gut zurecht finden und auch viel Bekanntes wieder sehen, etwa die typische Amaturentafel mit mittig angebrachtem Tacho. Überrascht haben mich zwei neue sportlich gestaltete Lufthutzen in der Mittelkonsole und der riesige 280-Liter Kofferraum. Der ist damit sogar größer als der Kofferraum des Clubman-Modells.

Der Fahrtest war auch sehr zufriedenstellend. Wie immer wird das Modell natürlich in unterschiedlichen Ausführungen angeboten. Zur Auswahl stehen Ausfertigungen mit einem 1,6-Liter-Benzinmotor mit 122, 184 oder 211 PS und ein Diesel-Motor-Modell mit 143 PS. Ich habe natürlich drauf geachtet, nur das schnellste Modell zu bekommen. Auf der Autobahn konnte ich den kleinen Flitzer bis auf 230 km/h hochjagen. Nach Herstellerangaben soll er sogar bis auf 240 km/h kommen und in nur 6,4 Sekunden von Null auf Hundert beschleunigen. Beeindruckend für einen Mini!

Der sparsamste unter den neuen Coupés ist natürlich die Diesel-Variante, die durchschnittlich 4,3 Liter auf 100 km braucht. Hightech zu Gunsten der Energie-Einsparung wurde auch verbaut, etwa eine Bremsenergie-Rückgewinnung. So sollen auch die Benziner sehr sparsam im Verbrauch sein. Mein Modell hätte gut 30.000 Euro gekostet, die kleinste Ausführung geht aber auch schon bei etwas über 20.000 Euro über den Ladentisch. Mein Fazit: Echt ein toller, kleiner Flitzer mit guten Fahreigenschaften und beeindruckender Optik!

Umbauten besser melden

Mittwoch, August 17th, 2011

Hey werte Auto- und Tuningfans da draußen, heute will ich euch ein bisschen was zur rechtlichen Lage beim Tuning erzählen. Schließlich kann es ja auch bei bestem Fahrverhalten immer mal zu einem unverschuldeten Unfall kommen. Und da wollen wir ja wieder heil, ohne Strafzettel und gut versichert rauskommen, oder?

Klar ist, dass Nachbesserungen, die nicht vom Hersteller selbst angeboten werden – wie in den Sonderausstattungen einzelner Modelle etwa – von offizieller Stelle abgesegnet werden müssen. Egal ob es sich bloß um ein Sonderlenkrad, Leichtmetallfelgen oder Chip-Tuning handelt. Am besten also einfach mit dem Tuning-Plan zum TÜV und sich vor Ort beraten lassen, denn die Mitarbeiter wissen wirklich alles über die StVZO, also die Deutsche Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung. Und mit der müssen die Umbauten schließlich verträglich sein. Entweder die verwendeten Teile haben bereits eine Allgemeine Betriebserlaubnis in Deutschland oder aber ein Sachverständiger muss sie einzeln abnehmen. Nur so kann sichergestellt werden, dass der getunte Wagen noch straßentauglich ist.

Dass der TÜV informiert werden muss, leuchtet ein. Schließlich handelt es sich bei getunten Wagen eher um ein komplett neues Automobil mit anderen Werten als das Ursprungs-Auto. Viele meiner Kollegen im „Runden Reifen“ wissen aber nicht, dass zumindest gravierende Umbauten auch bei der KFZ Versicherung gemeldet werden sollten.

Es besteht zwar im rechtlichen Sinne keine Meldepflicht wie gegenüber dem TÜV, aber wer die neuen Teile nicht meldet, kann ein böses Nachsehen haben. Wenn etwa das Auto gestohlen wird, haftet die Versicherungen natürlich nicht für die Tuning-Teile, von denen sie nichts weiß. Gerade beim Herumschrauben am Motor sollte man aufpassen, denn unter Umständen bewirkt die vorgenommene Leistungssteigerung, dass die Versicherung einen Teil der Leistung verweigert oder sogar den Versicherungsschutz ganz aufhebt. Also besser direkt Umbauten melden. Auch wenn sich durch die höhere Leistung des getunten Wagens die Beiträge meist leicht erhöhen – spätestens im Ernstfall zahlt es sich aus!

Schweller, Auspuff, Alufelgen

Freitag, August 12th, 2011

Heute will ich euch einen Überblick über die beliebtesten Tuning-Teile geben. Natürlich ist das Tuning des eigenen Gefährts eine höchst persönliche Sache. Und genauso viele unterschiedliche Menschen es auf diesem Erdball gibt, so unterschiedliche Präferenzen gibt es beim Tuning. Dem einen geht es darum, das Maximum an Leistung aus seinem Wagen zu kitzeln. Ein anderer will sich sein Gefährt bloß so gemütlich wie möglich gestalten. Wieder jemand hat das Ziel, dass die gesamte Straße seine CDs mithören muss. Und zu guter Letzt gibt es auch noch die Sicherheits-Fanatiker, denen sechs serienmäßig verbaute Airbags nicht reichen.

Am häufigsten wird wohl ein Schweller eingebaut. Das ist der Bereich der Karosserie unterhalb des Türeinstiegs, also zwischen den Radkästen vorn und hinten. Dieser dient unter anderem dazu, den möglichen Aufprall bei einem seitlichen Auffahrunfall abzubremsen. Außerdem bringen Schweller dem getunten Wagen einen sportlichen Look und leichte Verbesserungen bei der Aerodynamik.

Auch der Sportauspuff ist ein allseits beliebtes Tuning-Teil. Dieser dient der Leistungssteigerung, denn in herkömmlichen Auspuffen sammeln sich meist Abgase im Rohr. Diese verschlechtern das Anzugverhältnis des Wagens und damit seine Motorkraft. Vor allem bei getunten Motoren bedarf es unbedingt einem Sportauspuff. Neben der technischen Seite schaffen sich viele Leute auch wegen dem sportlichen und kräftigen Aussehen einen solchen Auspuff an.

Nächstes Gimmick sind Alufelgen, die es wohl in allen nur erdenklichen Farben, Formen und Variationen gibt. Ein besonderer Hingucker sind dabei die verchromten Felgen. Verchromt bedeutet, dass ein glänzender Überzug über die Felgen gemacht wird. Bei professionellen Verfahren wie der Galvanisierung ist aber schon mit Kosten von 1.200 Euro pro Felge zu rechnen. Nach fünf Jahren sind die meisten Felgen über dem Berg. Es sollte also genau geprüft werden, ob ihnen fünf Jahre Glitzer so ein hoher Preis wert ist.

Der Sportwagenfan

Montag, August 8th, 2011

Hey meine Lieben! Heute möchte ich ein nicht so sonderlich beliebtes Thema ansprechen: Nämlich die Versicherung. Ja, da denkt man direkt an irgendwelche schmierigen Vertreter an der Haustür, die man ohne einen unterschriebenen Vertrag nicht mehr los wird. Oder daran, dass vom mickrigen Gehalt noch mehr Abgaben zu zahlen sind.

Aber um solche Versicherungen soll es hier nicht gehen, sondern – ihr habt es bestimmt schon erraten – um Automobil-Clubs. Der bekannteste ist der ADAC, der Allgemeine Deutsche Autombil-Club, von dem ihr bestimmt schon mal alle gehört habt. Da bin ich aber nicht. Ich bin jetzt nämlich schon seit knapp 20 Jahren mit meinem Golf Mitglied im ACV. Die drei Buchstaben stehen für Automobil-Club Verkehr. Damals habe ich mir einen Vergleich zwischen den ganzen Automobil-Clubs gemacht und dann nach bestem Leistungsangebot bei niedrigstem Mitgliedsbeitrag gesucht. Und damals wie heute kann sich der ACV echt stehen lassen.

Einmal etwa habe ich mit meiner damaligen Flamme Monica in meinem Golf eine Spitztour gemacht, Jahre ist das her. Natürlich wollte ich die Gute ordentlich beeindrucken und habe deswegen auch dick auf die Tube gedrückt. Auch als wir mitten in ein Sommergewitter brausten. Da hat mein Schätzchen dann angefangen zu schlittern und ich habe zum ersten und zum Glück auch bislang einzigen Mal die Kontrolle über meinen Wagen verloren. Gott sei Dank passierte nichts ernstes, wir krachten nur durch die Absperrung auf ein matschiges Feld.

Natürlich hab ich direkt die 24-Stunden-Notruf-Hotline vom ACV angerufen. Nach fünf Minuten zog auch schon die Sonne auf. Und nach einer guten halben Stunde war auch schon ein freundlicher Mann vom ACV da. Gemeinsam haben wir den Wagen unter die Lupe genommen. Eine Radachse war leider gebrochen – das hatte ich bei meiner alleinigen Inspektion kurz nach dem Crash doch ganz übersehen! Also musste leider doch noch ein Abschleppwagen her. Trotzdem hat mich der ganze Einsatz nichts gekostet und durch die enge Zusammenarbeit des ACV mit Werkstätten vor Ort hatte ich für die Zeit, wo mein Schätzchen repariert wurde, auch direkt einen Ersatzwagen bekommen. Es ist wirklich ein tolles Gefühl, sich auch bei einem Unfall so sicher fühlen zu können!

Tieferlegen leicht gemacht

Samstag, August 6th, 2011

Es gibt meiner Erfahrung nach viele Leute, die zwar auf der einen Seite gerne etwas an ihrem Wagen nachbessern würden, sich auf der anderen Seite aber davor scheuen. Dafür kann es viele Gründe geben. Viele befürchten hohe Kosten, andere trauen sich den Umbau nicht selbst zu und es fehlt ihnen an handwerklicher Erfahrung. Wieder andere scheuen sich vor dem Gang zum TÜV oder sind überhaupt zu faul, sich einen guten Tuning-Plan zu machen. Deswegen möchte ich heute mit euch einmal rein theoretischer die Tieferlegung eines Wagens durchspielen.

Darunter versteht man ja das Absenken der gesamten Fahrzeugkarosserie, damit sich der Wagen dann schnittiger in die Kurven legt und sich allgemein sportlicher fahren lässt. Insgesamt gibt es drei verschiedene Möglichkeiten, einen PKW tiefer zu legen.

Die erste ist der Austausch der Federn im Stoßdämpfer. Dafür gibt es direkt spezielle Tieferlegungs-Federn, die den Wagen um 20 bis 40 Millimeter absenken. Der Kostenpunkt liegt zwischen 75 und 200 Euro. Nachteil ist, dass die meisten Stoßdämpfer nicht komplett mit den Tuning-Federn kompatibel sind. So leidet der Fahrkomfort und auf schlechten Straßen wird man ordentlich durchgerüttelt.

Die nächste Möglichkeit ist nicht nur die Federn, sondern auch die Stoßdämpfer auszutauschen und damit das komplette Fahrwerk tieferzulegen. Die neuen Stoßdämpfer sind dann optimal auf die Tuning-Federn eingestellt und der oben angesprochene Verlust des Fahrkomforts kann so verhindert werden. Die Kosten liegen bei 300 bis 500 Euro, dafür kann der Wagen aber auch bis zu 60 Millimeter tiefergelegt werden. Expertentipp: An der Hinterachse besser Stoßdämpfer mit Nutenverstellung wählen, auch wenn diese etwas teurer als herkömmliche Stoßdämpfer sind. So kann sichergestellt werden, dass der Wagen vorne und hinten gleich tief liegt.

Die letzte Möglichkeit ist der Einbau eines Gewindefahrwerks. Hier lässt sich die Höhe des Wagens nach Belieben einstellen. Der Preis liegt zwischen 500 und 1.000 Euro. Außerdem muss meist vor dem Einbau der Kotflügel verlängert werden und danach die Spur nur eingestellt werden, wobei abermals Kosten von bis zu 250 Euro fällig sind.