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Archive for the ‘News’ Category

Ford mit Geschwindigkeitsbegrenzer

Montag, April 16th, 2012
© Alberich - Fotolia.com

© Alberich - Fotolia.com

Heutzutage wird das Autofahren durch fortschrittliche Technologien, sparsame Motoren und ein präzises Handling erleichtert. Doch gleichzeitig hat die die Anzahl der Radarfallen – egal, ob fest installiert oder mobil – stark zugenommen. Hierzulande sind aktuell mindestens 1.800 „Starenkästen“ und eine unklare Zahl mobiler Radarfallen im Einsatz. Doch Autofahrer können sich inzwischen darauf verlassen, dass es auch eine Art Schutz vor der teuren Überschreitung des Tempolimits gibt.

Der Autobauer Ford hat für die hauseigenen Baureihen Focus, Mondeo, S-MAX, Galaxy sowie C-MAX/Grand C-MAX einen Geschwindigkeitsbegrenzer entwickelt. Alleine im Jahr 2011 wurde er europaweit über 220.000 Mal ausgeliefert. worden war. Im vergangenen Jahr betrug also die Nachfragequote 86 Prozent für den Ford Mondeo und rund 85 Prozent für den Ford S-MAX. Auch hierzulande ist die Nachfragequote für den Geschwindigkeitsbegrenzer ähnlich stark. Je nach Modellreihe liegt die Quote innerhalb Deutschlands auch bei mehr als 85 Prozent.

Aktuell ist der Geschwindigkeitsbegrenzer für Ford nur in Kombination mit der Geschwindigkeitsregelanlage („Tempomat“) zu haben. Besagte Geschwindigkeitsregelanlage samt Geschwindigkeitsbegrenzer gehört in Deutschland bei den höheren Ausstattungsvarianten zum Serienumfang. Bei manchen anderen Modellreihen, die preislich etwas tiefer angesiedelt sind, sind die Geschwindigkeitsregelanlage und der Geschwindigkeitsbegrenzer auf Wunsch verfügbar. Die Ausstattung mit dem zusätzlichen Geschwindigkeitspaket ist in solchen Fällen kostenpflichtig.

Durch den Geschwindigkeitsbegrenzer haben Autofahrer die Möglichkeit, im Bereich zwischen 15 und 170 km/h eine individuelle Höchstgeschwindigkeit vorzuwählen. Sobald diese erreicht wurde, wird ein weiteres Beschleunigen über die eingestellte Stufe hinaus verhindert. Über die Drosselklappenstellung schaltet sich auch der Geschwindigkeitsbegrenzer unterstützend ein. Da er über keine aktive Bremsfunktion verfügt, ist ein ungewolltes Überschreiten des eingestellten Tempos an Gefällestrecken weiterhin möglich. In solchen Situationen würde jedoch ein Warnsignal erklingen und auf dem Multifunktionsdisplay ein Hinweis erscheinen.

Diese Funktion soll das Einhalten des Tempolimits erleichtern und die Belastung des Fahrers gering halten. Gleichzeitig bleibt gewolltes Überschreiten des vorgewählten Tempos bei Überholmanöver o. Ä. jederzeit möglich. Sobald das Fahrzeug in den eingestellten Tempobereich zurückkehrt, kann die Anlage ihre Arbeit erneut aufnehmen.

Neue Reifenplakette im November 2012

Donnerstag, März 15th, 2012
© Uwe Annas - Fotolia.com

© Uwe Annas - Fotolia.com

Ab November dieses Jahres gibt es eine Plakette für Autoreifen. Die Plakette ähnelt vergleichbaren Systemen, die etwa bei Haushaltsgeräten oder Technik üblich ist. Sie soll genau Auskunft über die Leichtlaufeigenschaften, das Bremsverhalten und die Lärmbelastung eines Reifens geben. Nicht zuletzt soll dadurch auch die Umwelt profitieren. Die Plakette wird für alle EU-Staaten verpflichtend und gilt für alle Reifen, die ab dem 1. Juli dieses Jahres produziert werden. Ausnahmen bestätigen die Regel: Runderneuerte Reifen, professionelle Off-Road-Reifen, Notrad-Reifen und Old- und Youngtimer-Reifen für Fahrzeuge mit einer Erstzulassung vor dem 01.10.1990, sowie Motorradreifen dürfen auch künftig ohne die Plakette verkauft werden.

Die neue Plakette kostet die Reifenhersteller nicht gerade wenig: Bei Goodyear Dunlop etwa, einem der bekanntesten Reifenhersteller, sind der Zeit über 270 Testfahrer, Ingenieure und Experten damit beschäftigt, die Daten ihrer vielen Reifen für die neue Plakette zu ermitteln. Über 10.000 verschiedene Reifentypen und -Größen muss sich der Großproduzent vorknöpfen. Bei 70 Millionen verkauften Reifen in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika kann sich das Dunlop allerdings auch durchaus leisten.

Wofür stehen nun genau die drei Daten auf der Plakette: Am wichtigsten ist wohl der Rollwiderstand, der neben einem Zapfsäulen-Symbol abgedruckt ist. Denn dieser Wert hängt unzertrennbar mit dem Kraftstoffverbrauch des eigenen PKWs zusammen. Und das wirkt sich nicht nur auf die Umwelt, sondern auch den eigenen Geldbeutel aus.

Die Nasshaftung, die durch eine Regenwolke repräsentiert wird, gibt an, wie gut der Reifen auf nasser Fahrbahn bremst – ein entscheidender Faktor für die eigene Sicherheit! Das Lautsprecher-Symbol informiert über die Lärmbelastung. Vor allem bei langen Fahrzen sind laute Reifen sehr unangenehm. Noch dazu belasten sie unnötig Anwohner, Tiere und Umwelt. Verliehen werden in allen Kategorien Werte zwischen A, der Bestnote, und G, was etwa dem deutschen Mangelhaft entspricht. Die EU hofft, den CO2 Ausstoß im Jahr um rund 20 Millionen Tonnen zu reduzieren und den Steuerzahler um rund 10 Millionen Euro zu entlasten.

Neuauflage der Dodge Viper

Freitag, Februar 3rd, 2012

Für die Amerikaner ist und bleibt der “Dodge Viper” ein Statussymbol, das vor Männlichkeit nur so strotzt. Das konnte leicht missverstanden werden, so dass dem Dodge Viper lange Zeit ein gewisser Ruf von Machogehabe vorauseilte. Dennoch blieb er als Kultsportwagen vor allem im Renn- und Ralleybereich eine feste Instanz. Jetzt liefert das Haus Chrysler eine neue Version des Sportklassikers. In neuem Gewand und mit neuen Namen kommt er daher und heißt neuerdings SRT-Viper.

Als Corvette, Cabrio oder Coupé wird er auf den Markt kommen, wie die Automesse “New York Auto Show” eindrucksvoll vorstellen durfte. Alle Extras werden mit der neuen Ausführung bedient. So wird der Sportwagen einen V8 oder V10 Motor unter der Haube haben. Gleichzeitig wird er über ESP abschaltbar sein, eine Traktionsregulierung und ABS haben. Ralph Gilles, der Chef von SRT gab nun auch bekannt, dass die innovativen Forschungen um den Ferrari auch ihre Berücksichtigung im neuen Viper finden werden. Seit Chrysler Teil des Fiatkonzerns ist, profitiert Viper also auch von der Mutter des italienischen Sportwagens.

Derzeit wird noch darüber spekuliert, ob ein V10 Multiair von Fiat mit stolzen 700 PS Leistung (8,4 Liter) oder ein Hemi V8 mit 6,4 Litern eingebaut werden soll. Allerdings gehen Fachkundige vom V10 aus, wie Gilles bereits andeutete. Schon der Vorgänger hatte einen leistungsstarken V10-Benziner mit männlichen 447 kW/612 PS. So oder so wird er stärker und dabei leichter zu kontrollieren sein. Das erfreut sicher all diejenigen, die ihn sich leisten können. Über den Preis wird bis Dato auch nur spekuliert. Für den kleinen Mann wird er aber aller Wahrscheinlichkeit nach nach wie vor nur Wunschtraum bleiben.

Audi als schnellste Stretchlimo der Welt

Donnerstag, Januar 26th, 2012
Stretchlimosine © Sergey Ryzhov - Fotolia.com

Stretchlimosine © Sergey Ryzhov - Fotolia.com

Das wird spannend. Der Autobauer Limo-Broker hat angekündigt auf Basis des Audi R8 eine neue Stretchlimousine zu bauen. Der Audi Sportwagenmit Mittelmotor und Alukarosserie, kann auf eine Spitzengeschwindigkeit von 316 km/h beschleunigt werden. Auch wenn man solche Geschwindigkeiten im normalen Alltag nur selten fahren kann, so holte doch die LMS Rennversion schon einige Siege.

Der Audi R8 ist gemeinhin als Sportwagen bekannt. Um nicht nur Rennfahrer einen Einblick in die höheren Geschwindigkeitsklassen zu geben, kündigte nun Limo-Broker an, eine Strechlimousine zu bauen, die mit den Rennwagen mithalten kann. Die Idee soll nun unter Mitwirkung von Carbonyte UK in die Tat umgesetzt werden. Der neue Partner von Limo-Broker hat bereits die allererste Ferrari-Limousine in die Welt gesetzt und soll nun auch die Audi Limo auf den Weg bringen.

Ziel ist es dem anspruchsvollen Mietkunden ein Gefährt zur Seite zu Stellen, bei dem ihm hören und sehen vergeht. Eine Stretchlimo mit einer Spitzengeschwindigkeit von über 300 km/h gab es noch nie. Noch in diesem Jahr soll das Ungetüm auf der Basis eines Audi R8 V10 über die Straßen brettern. Was das gute Stück am Ende kosten wird, ist noch nicht bekannt. Doch bei einem Projekt von diesem Ausmaß sollte man wohl kaum anfangen kleinlich zu werden.

Insgesamt bietet die Stretchlimousine alles, was man von einer Herkömmlichen auch erwartet. Bis zu acht Personen können sich mit ihr durch die Gegend kutschieren lassen. Auch das Interieur bietet alles was vornehme Gäste erwarten: edle Lederbezüge, Minibar und Entertainment. Innerhalb von nur 4 Sekunden schießt die Limo, laut Hersteller, von 0 auf 100 km/h. Dieses einzigartige Erlebnis soll es schon bald als Gutschein geben zum verschenken. Limo-Broker wirbt etwa damit, dass es sich bei diesem Höllenritt um das ideale Geschenk für Hochzeitspaare handelt.

EU-Vorschrift für Sportwagen-Lautstärke

Donnerstag, Januar 26th, 2012

Manch ein genervter Anwohner dürfte beim Lesen dieser Neuigkeit entspannt aufatmen, ein Sportwagen-Liebhaber hingegen wird dagegen mindestens eine Träne weinen: Denn eine neue Richtlinie der Europäischen Union, die derzeit in Planung steht, soll einen niedrigeren Geräuschpegel-Grenzwert für Autos ausarbeiten. Wenn das Gesetz verabschiedet wird, gehören röhrende Sportwagen-Sounds wie der berühmte heisere Klang des Porsche Kultflitzers 911 bald der Vergangenheit an. In sieben Jahren schon würde das neue Gesetz in Kraft treten und den zulässigen Grenzwert für Motorenlärm von 74 auf 68 Dezibel reduzieren. Da das menschliche Gehör nicht linear, sondern algorithmisch arbeitet, handelt es sich dabei um eine massivere Reduktion, als man zunächst einmal annehmen könnte. Derzeit diskutiert die EU noch darüber, ob Sportwagen mit 150kW oder besonders viel Gewicht einen weiteren Dezibel lauter sein dürfen. Davon wären aber lediglich fünf Prozent der heutigen Sportwagen betroffen.

Am kommenden Donnerstag, den 26. Januar, wird der Gesetzesvorschlag erstmals im Europäischen Parlament verhandelt. Derweil zeigt sich das deutsche Bundesverkehrsministerium sehr verärgert über das überstürzte Handeln der EU: Denn erst im vergangenen Sommer wurde bereits auf Ebene der United Nations über eine verbindliche und reduzierte Richtlinie zur Lärm-Emission von PKWs diskutiert. Auch Deutschland steuerte einen Vorschlag bei, der bereits von Japan, Korea und der USA begrüßt wurde. Der deutsche Vorschlag sieht vor, je nach Leistungsgewicht des Autos eine gestaffelte Obergrenze für Lärm festzugelen: Für leichte und schwach motorisierte Autos bis zu 120 kW je Tonne dürften maximal 68 Dezibel, für kräftigere PKWs bis zu 160 kW je Tonne 70 Dezibel und schließlich für alle noch stärkeren Wagen 73 Dezibel erreicht werden. Das würde aber wieder lediglich einen sehr geringen Teil der Sportwagen betreffen.

Egal, ob sich der deutsche oder europäische Gesetzesentwurf durchsetzen wird: Genießen wir die röhrenden Sportwagen-Sounds noch so lange, wie wir dürfen!

Sportwagen auf der Detroit Motor Show 2012

Montag, Januar 23rd, 2012
USA-Flagge © moonrun - Fotolia.com

USA-Flagge © moonrun - Fotolia.com

Auf der Detroit Autoshow werden jedes Jahr die heißesten Neuanwärter im Bereich der Sportwagen präsentiert.

Auch wenn es momentan in der Autowelt immer wieder um Effizienz und Sparsamkeit geht, fallen einige der neuen Modelle aus dem Rahmen – die neuen Sportwagen. Eine Studie von Honda sorgte dieses Jahr für besonders große Furore. Der japanische Autoproduzent stellte erstmals seine in drei Jahren erscheinende Neuauflage des beliebten Sportwagens Acura NSX. Dieser löste damals wahre Wellen der Begeisterung aus, denn nicht nur seine Optik, sondern auch die Verarbeitung der Karrosserie, die nahezu komplett aus Aluminium bestand, setzten bei seinem Erscheinen 1990 Maßstäbe. Die neue Variante dieses Schmuckstücks soll ebenfalls Innovationen auf den Sportwagenmarkt bringen, denn Honda setzt auf Hybrid-Technik. Der NSX soll mit ganzen drei Elektromotoren ausgestattet werrden, die den klassischen V6-Benzinmotor unterstützen.

Doch die Ressourcen-schonenden Ambitionen des Japaners ist nicht unbedingt übertragbar auf die Konzepte anderer großer Hersteller. Denn neben spritsparenden Modellen finden sich natürlich auch die klassischen Treibstoffmonster, die in diesem Segment des Automarkts immer noch vorherrschend sind.

Aus dem Hause Mercedes kommt der luxuriöse Mercedes SL. Zwar ist dieser um einiges leichter geworden, ein Hybridmotor ist hier allerdings nicht eingeplant.

Eine anderes, ebenfalls schwäbisches Modell ist das neue 911 Cabriolet, vom Stuttgarter Autohersteller Porsche. Er verbindet klassisches Design mit neuen innovativen Akzenten, bleibt seiner Linie dennoch treu und ist vor allem für Käufer mit dickerer Geldbörse interessant.

Der Mini Roadster von BMW dagegen könnte auch Käufer interessieren, die von protzigen Karren und horrenden Preisen eher abgestoßen werden.  Wer vorsichtig bei Chrysler, einem der wenigen ansässigen Unternehmen, anfragt, wird zur Antwort bekommen, dass es in diesem Kalenderjahr eine Neuauflage der berühmten Viper geben soll.

 

 

Umweltfreundliche Autoproduktion im Kommen

Montag, Januar 9th, 2012
Green Energy © Ben - Fotolia.com

Green Energy © Ben - Fotolia.com

Nicht nur die Atom-Katastrophe im japanischem Fukushima Anfang 2011 hat ein Umdenken beim Thema Umweltschutz vorangetrieben. Die vielbesagte und kritisch beäugte globale Erwärmung ist Dauerthema und scheint trotz reger Zweifel fortzuschreiten: Naturkatastrophen nehmen zu, das Wetter spielt verrückt, was nicht allein durch angenehme 12 Grad am 2. Janur 2012 in vielen Teilen Deutschlands ersichtlich wird.

In fast allen Bereichen ist der Prozess des Umdenkens im vollen Gang. Auch in der Automobilindustrie steht Nachhaltigkeit weit oben auf der Agenda. Dass unterschiedlichste Hersteller verschiedene Automodelle nach neuen ökologischen Vorgaben herstellen lassen wollen, dürfte dabei helfen. Aber schon bevor die fertigen Modelle vom Band laufen und auf den Straßen rollen, setzen Autokonzerne auf Umweltfreundlichleit. Mit gutem Beispiel geht dabei der Luxusfabrikant Rolls-Royce voran. Im Süden Englands hat sich Rolls-Royce eine Produktionsstätte geschaffen, die jedem Umweltschützer Tränen der Freude in die Augen schießen lassen.

Inmitten der Felder und Wiesen des Earl of March and Kinrara ist ein moderne Gebäudekomplex entstanden, der mit Solarenergie gespeist wird und sich nicht nur optisch gut in das etwa 17 Hektar große Biotop einfügt. Allein das 22.500 Quadratmeter große Flachdach der Werkshallen und Büros ist mehr eine begrünte Parkanlage als ein Schutz vor Regen und co. Nicht nur dort hat sich eine bunte Vogelwelt angesiedelt. Auch die etwa 400.000 neu bepflanzten Bäume und Sträucher sowie diverse Teich- und Wasseranlagen locken neben Graureiher auch Wildenten, Bless-, Reb- und Teichhühner, Kanadagänse, Höckerschwäne, Ammern, Amseln, Singdrosseln, Dorngrasmücken und Grünspechte an. Auch Rehe, Füchse und Eulen tauchen immer wieder auf. Dass das nicht nur zur Liebe der Umwelt entstanden ist, verwundert dabei nicht. Die grüne Oase bringt wirtschaftlich beachtliche Einsparungen mit sich, die kaum für möglich gehalten wurden: für die Klimatisierung der Büros werden die umliegenden Gewässer genutzt und senken so den Stromverbrauch deutlich.

Audi will öko – Realität und Wunschdenken

Donnerstag, Januar 5th, 2012

 

Tanken © Tom-Hanisch.de - Fotolia.com

Tanken © Tom-Hanisch.de - Fotolia.com

Autobauer Audi gab vergangenen Donnerstag seinen Einstieg in die Windenergie bekannt. “Wir müssen Mobilität ganzheitlich ins Gleichgewicht bringen”, erklärt Vorstandschef Rupert Stadler. Damit will er “eine neue Haltung prägen, für die unser ganzes Unternehmen steht”. Das Engagement, das Audi aufbringt, ist jedoch überschaubar: Die Beteiligung am Bau von vier Offshore-Windrädern in der Nordsee. Sie sollen fürs Erste den Stromverbrauch aller Audi-Elektrofahrzeuge decken. Eine leicht zu bewältigende Aufgabe: Audi hat noch gar keine Elektroautos im Handel.

Ende 2012 soll jedoch ein Modell mit der Bezeichnung R8 e-tron auf den Markt kommen, ein stromgewaltiger Supersportwagen, der seine Kraft von einer 550 Kilo schweren Batterie bezieht. Die 50.000 Euro teure Batterie kostet gut ein Drittel des angestrebten Fahrzeugpreises und füllt große Teile der Karosserie aus. Allerdings versorgt sie den Wagen bei einer Fahrt mit voller Leistung (313 PS) nur für gut zehn Minuten mit Strom.
Der zu erwartende Absatz wird sich also in Grenzen halten, aber Franciscus van Meel, Leiter der Elektromobilitätsstrategie bei Audi, sieht in dem Wagen auch weniger ein Transportmittel als ein “Leuchtturm-Kompetenz-Aufbauprojekt” – was  auch immer er damit sagen will. Jedenfalls will er hinsichtlich Elektrofahrzeugen “die Führungsrolle” übernehmen.

Allerdings bereiten BMW und Mercedes bereits Serienanfertigungen vor, während die VW-Tochter noch in der Experimentierphase steckt. Konzepte, die andere Hersteller schon verworfen haben, werden von Audi noch mal neu aufgerollt. Der Dachkonzern VW billigt das Projekt knurrig, denn auch an dem Allrad Antrieb “quattro” wurde einst gezweifelt. Genauso werde e-tron sich – laut Audi-Chef Stadler – zu einem Gattungsbegriff entwickeln und “der Elektrifizierung der Zukunft ein emotionales Gesicht geben”. Doch anders als bei früheren Audi-Projekten zeichnet sich kein überzeugendes Produkt ab, sondern eine Marke, die der Entwicklung hinterher hängt.

BMW im Kino – Mission Impossible 4

Donnerstag, Januar 5th, 2012

 

Kino © Mammut Vision - Fotolia.com

Kino © Mammut Vision - Fotolia.com

BMW muss nun “nur noch kurz die Welt retten”, mit Tom Cruise als Ethan Hunt am Steuer, der den Helden im Mission Impossible 4 gibt. Für eine Weile darf man den Vision Efficient Dynamics von BMW nun als aktiven Mitspieler in “Mission Impossible – Phantom Protokoll” auf der Leinwand bewundern.

So darf nicht nur Tom Cruise wieder durch die Kinos der Welt hetzen, auch der Münchener Hersteller erlebt mit einer Neuauflage der Action-Reihe ein Comeback in der Filmbranche. Das Filmmodell mischt sich unter die Stars als Konzeptfahrzeug für den künftigen i8 und nutzt seinen Auftritt, um, ganz nebenbei im Vorbeifahren, seine Fähigkeiten zu präsentieren. Dazu zählen seine telematischen Tricks wie Connected Drive. Fast geisterhaft lautlos nimmt er seine Rolle auf und würde wohl kaum einen Platz unter Tüftel-Genies wie James Bond erhalten.

Dennoch ist es eine her ungewöhnlicher weg, dass ein Concept Car statt auf Automessen, in einem Kinofilm den Grundstein für die Zukunft legt. So sollen Head-up-Display, Auffahrwarnung, Spracheingabe sowie vernetzte Navigation nicht nur lebensnotwendige Features für Weltretter bleiben, sondern zukünftig auch den Normalsterblichen nicht mehr vorenthalten werden, die laut zahlreicher Prognosen im jahr 2012 mit dem richtigen fahrbaren Untergrund schließlich auch gezwungenermaßen zu Weltrettern werden könnten. So muss der Leinwand-BMW auch keinen Filmtod erleiden und bleibt dem Zuschauer auch nach Vollendung der Mission erhalten.

BMW hat für diese neue Art der Vermarktung bereits einen Namen entwickelt und spricht von “Entertainment Marketing”. Geld habe hier keine Rolle gespielt, so der Hersteller. Hier sei es BMW lediglich um die Präsentation der teuren Technologien gegangen, während der Superheld des Films vom Prestige profitiert. Schließlich ist BMW, genau wie Tom Cruise, bereits ein alter Hase im Film- und Superhelden-Geschäft.

Neu: Der Mazda CX-5

Montag, Januar 2nd, 2012
Mazda  iMAGINE - Fotolia.com

© Mazda iMAGINE - Fotolia.com

Das Jahr 2011 verlief für den Automobil-Hersteller Mazda eher mäßig. Das soll sich in 2012 ändern und am besten gleich mit dem kompakten SUV CX-5. Der CX-5 sparsamer und geräumiger werden als die Konkurrenten von Nissan, VW, BMW oder Toyota. Die Japaner wollen sich dabei mit einem gefälligem Design sowie sparsamen Triebwerke von der Konkurrenz ansetzen, ohne auf den Fahrspaß zu verzichten. In Anlehnung an den MX-5 soll der Kompakt-SUV die Käufer anlocken. Mazda kalkuliert mit mehr als 8.000 CX-5-Verkäufen in 2012. Dass das durchaus möglich sein wird, wird mehr als deutlich, wenn man sich den CX-5 genauer anschaut. Der 4,56 Meter lange SUV kann mit einer guten Abstimmung von Federn und Dämpfern auftrumpfen und kann auch auf schlechter Fahrbahn überzeugen. Kopfsteinpflaster, wellige Beläge und Löcher im Asphalt werden problemlos gemeistert. Trotz leichter Untersteuerung neigt sich der Allradler auch in schnell gefahrenen Kurven nur wenig.

Im CX-5 werden erstmals serienmäßig Motoren der neuen Skyactiv-Generation eingebaut. Die 2,2 Liter großen Diesel-Versionen überraschen im niedrigen Drehzahlbereich mit einer angenehmen Geräuschkulisse. Der geringe Spritverbrauch wird mit einem hohen Einspritzdruck und einer Verdichtung von 14:1 erzielt werden. Der Allrad-Diesel mit zweistufiger Turboaufladung und 150 PS soll rund fünf Litern auf 100 Kilometern verbrauchen. Etwa einen Liter mehr soll der zwei Liter große Benzin-Motor auf 100 Kilometer benötigen. Auch wenn es noch einen 175-PS-Diesel geben soll, dürfte der Mazda CX-5 mit der 150-PS-Dieselvariante die beste Wahl zu sein. Der Motor ist deutlich dynamischer als die Benzin-Modelle mit 160 sowie 165 PS. Zugleich lohnen sich die Mehrkosten für das !75 PS-Topmodell kaum, da der Unterschied einfach zu  klein erscheint. Mit dem schwächeren der beiden Diesel-Motor schafft der gut 1,5 Tonnen schwere Kompakt-SUV den Sprint von 0 auf 100 km/h in 9,4 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 197 km/h. Das Allradgetriebe ist für 2000 Euro zusätzlich zu haben und bringt die Gesamtsumme des CX-% mit serienmäßig guter Ausstattung auf knapp unter 30.000 Euro.