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Archive for the ‘Lieblingsautos’ Category

Heißer Vogel – Der Pontiac Firebird

Freitag, Mai 11th, 2012

© Chadlonius - Fotolia.com

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Ein echtes Liebhaberstück unter kompakten Sportwagen ist der Firebird vom amerikanischen Autobauer Pontiac, der zum General-Motors-Konzern gehört. Vor allem in der zweiten Hälfte der 60er Jahre feierte das Pony Car, wie in US-Amerika kompakte Sportwagen genannt werden, große Erfolge. Zu seiner Glanzzeit wurden pro Jahr mehr als 150.000 Modelle gefertigt. Gegen Ende der 90iger Jahre hatte der Firebird dann mit herben Verlusten von bis zu 53 Prozent Umsatzeinbruch zu kämpfen. Schließlich wurde im September 2002 die Produktion des kompakten, frechen Flitzers im US-Look eingestellt.

Wer einen Kleinwagen für die Familie sucht ist hier definitv an der falschen Adresse, denn der Pontiac Firebird ist erstens ein Sportwagen und zweitens ein Liebhaberstück. Schon die erste Generation des Firebirds, die bis 1969 gefertigt wurde, schafft mit dem 6,6-Liter-Motor 340 PS. Wem 115 PS reichen, kann mit dem 3,8-Liter-Motor Geld sparen. Einen ganz neuen Pontiac gab es damals noch für weniger als 3.000 US-Dollar – Preise, von denen man heute nur noch träumen kann.

Die zweite Generation rückt ein wenig weiter weg vom typischen US-Look und setzt vermehrt auf italienisches Design. Das kam bei den hauptsächlich amerikanischen Kunden allerdings gar nicht gut an. Noch dazu war die Ära des Musclecars vorüber, sprich, es ging den Kunden längst nicht mehr um einen möglichst kraftvollen Antrieb. Erst mit überarbeiteten Versionen mit schwächeren Motoren konnte der Pontiac der zweiten Generation ab 1975 überzeugen.

Die dritte Generation, die von 1982 bis 1992 gebaut wurde, ähnelt wieder stärker dem Ursprungsmodell. Die Änderungen an Front und Heck und mehr Details im Innenraum blieben auch bei der letzten Generation des legendären Pony Cars erhalten. Diese Generation wurde ab 1993 bis zur Einstellung der Fertigung im Jahr 2002 vertrieben. Im Gegensatz zu den klaren Ecken und Kanten wurde hier vermehrt auf ein rundlicheres Design gelegt.

Mini-Sportwagen – Der Mini Roadster

Donnerstag, Januar 5th, 2012
© C.Y.Ronnie.W - Fotolia.com

© C.Y.Ronnie.W - Fotolia.com

Seit 2001 produziert der bayerische Automobilkonzern BMW den kleinen Flitzer Mini und hat sich damit in der eher unwichtigen Kleinwagen-Sparte ein echtes Erfolgsmodell gesichert. Der Mini war schon vorher Kult, taucht seit den 60er Jahren regelmäßig in Filmproduktionen auf und chauffierte dabei schon Filmgrößen wie Bud Spencer, Bill Murray, Matt Damon oder Ben Stiller durch die Gegend. Bevor sich die Bayern um den Mini kümmerten, war das Markenzeichen des originellen Kleinwagens seine kleine Größe. Heute jedoch muss alles größer, besser und schneller werden. Dieser Trend ist auch am Mini nicht vorbeigegangen und so hat sich der Kleine mittlerwile zu einem ziemlich Großen entwickelt, der nur noch wenige Details mit dem Original der 60er Jahre teilt. Dem Erfolg hat es aber nicht geschadet.

Nachdem BMW den neuen Mini Coupé präsentierte, folgt nun der Ableger, der Mini Roadster. Das kleine Oben-Ohne-Modell bleibt dem Zweisitzer-Konzept treu und bringt es auf eine Länge von 3,73 Meter. Das Stoffverdeck wird dabei manuell bedient und verschwindet hinter den Sitzen. Im geschlossenen Zustand fällt das klassisch proportionierte Dreibox-Design auf, das auch dem Kofferraum einen Platz von 240 Litern zugesteht, welcher mit einer Durchlademöglichkeit nach vorn ausgestattet ist.

Der Vierzylindermotor ist mit einem Leistungsspektrum zwischen 122 PS für den Cooper und 211 PS für den Cooper Works erhältlich. Der Mini Cooper SD mit einem 143 PS starken Dieselantrieb ist die sparsamste Variante und benötigt durchschnittlich etwa 4,5 Liter. Auch hier müssen die Liebhaber des Basis-Modells auf die Mini One Variante verzichten. Die genauen Preise für den verdecklosen Mini sind noch nicht bekannt, dürften aber über denen des technisch ähnlichen Coupés liegen, der ab 21.200 Euro zu haben ist. Wer gern zukünftig einen der Flitzer aus der Mini-Reihe sein Eigen nennen möchte, wird sicher in einer Autobörse im Internet fündig.

Hohe Erwartungen – Der Audi R8 LMS ultra

Mittwoch, November 23rd, 2011

Audi © bright - Fotolia.com

Audi © bright - Fotolia.com

Audi bringt die nächste Generation des erfolgreichen GT3-Sportwagens R8 LMS, mit dem innerhalb von nur drei Jahren 115 Rennen und 12 nationale und internationale Titel errungen wurden, auf den Markt. Der neue R8 LMS ultra tritt 2012 die Nachfolge des siegreichen Kundensport-Rennwagens an.

“Unsere Kundenteams haben uns wertvolle Anregungen und Wünsche für die unterschiedlichen Einsatzgebiete genannt,” sagt Werner Frowein, Geschäftsführer des Audi-Tochterunternehmens quattro GmbH. “Wir fühlen uns unseren Kunden eng verbunden und haben weltweit die Anregungen und Wünsche analysiert und den R8 LMS in vielen Details weiter entwickelt.” Der Audi Sportwagen setzt neue Schwerpunkte: Die neuen Türen aus Carbon in Verbindung mir hoch energieabsorbierenden neuen Crash-Schäumen helfen, das Gesamtgewicht weiter zu reduzieren und die Sicherheit zu erhöhen. Auch das Getriebe wurde überarbeitet und erhöht die Reserven bei längeren Strecken. Neu ist auch die Abgasanlage mit Rennkatalysatoren, durch die der V10-Mittelmotor auch bei niedrigeren Drehzahlen mehr Drehmoment hat. Das Aggregat, das 5,2 Liter fasst, leistet abhängig vom Restriktor-Reglements bis zu 570 PS und basiert wie üblich auf dem Serientriebwerk. Die Kühlung des Rennwagens umfasst einen vergrößerten Motor- und Getriebeölkühler und einen Ölkühler für die Lenkhydraulik. Durch die R8-typischen Sideblades, die größere Luftöffnungen für die Kühlsysteme ermöglichen, wird der thermische Haushalt verbessert.

Zudem wurde das Fahrwerk entsprechend weiter entwickelt: Die Vorderachse ist mit 12 Zoll breiten Felgen ausgestattet (nicht mehr wie bisher mit 11 Zoll) und der Entwicklungspartner Michelin bietet ab der nächsten Saison breite Vorderreifen an. Auch die Bremsenkühlung an der Vorderachse wurde optimiert.
Die Fronthaube und der Heckflügel sind breiter, was für erhebliche aerodynamische Verbesserungen sorgt, mit der auch die 2011er Reihe nachgerüstet werden soll. Ab März 2012 ist der Audi R8 LMS ultra in Deutschland inklusive Mehrwertsteuer für 391.510 Euro erhältlich. 

Kult: Der Opel Rekord

Donnerstag, November 10th, 2011

Ich kann mich noch daran erinnern, als ob es gestern wäre: Bis in die 60er Jahre gehörte der legendäre Opel Rekord nach dem VW Käfer zu den erfolgreichsten Autos in Deutschland. Ein hübsches Mittelklasse-Auto für Millionen von Menschen. Zum richtigen Rekord kam es aber erst mit dem Rekord C: Der wurde 1966 präsentiert und mehr als 1,3 Millionen mal verkauft – bislang war es Opel noch nicht gelungen, einen einzigen Wagentyp so oft zu verkaufen. Der Erfolg dieses Modells hatte damit zu tun, dass sich das Design an amerikanischen Schlitten orientierte und neun verschiedene Karosserieformen zur Auswahl standen. Unter den Markennamen Ranger und Chevrolet wurde der Opel Rekord auch in Südafrika und -Amerika vertrieben – und das sogar bis in die 90er Jahre! Ein 1,5-Liter-Vierzylinder sitzt unter der Motorhaube und kommt immerhin auf 58 PS, es gab auch Ausführungen mit bis zu 75 PS. Mit 90 PS konnte die Ausführung mit sechs Zylindern aufwarten, der Rekord Sprint kommt sogar mit 106 PS und mehr Leistung als seine damaligen Konkurrenten aus dem Hause BMW daher.

Als ich noch ein kleiner Junge war, gab es ein Modell des Rekords, der zu einem ersten Traum-Auto für mich wurde: Der 1967 vorgestellte Commodore, der aus dem Mittelklassewagen Rekord einen Sportwagen mit Luxuscharakter machte. Sechs Zylinder, Chrom, wohin das Auge reicht, Höchstgeschwindigkeit 200 km/h – wem läuft da nicht das Wasser im Munde zusammen? Der Rekord war auch als Opel Kombi zu haben, genannt wurde dieses Modell dann Caravan, das interessierte mich hingegen, wie ihr euch bestimmt bereits vorstellen könnt, weniger.

Auch die Nachfolger des legendären Rekord C, der Rekord D und Commodore B wurden zu den meistverkauftesten Modellreihen der besseren Mittelklasse in ganz Europa – aber an die Rekordumsätze ihrer Vorgänge konnten die beiden Modelle nicht mehr anschließen! Ob Opel wohl in der Zukunft noch einmal so ein Kunststück gelingen wird…?

 

 

Blick zurück: Der Camaro

Dienstag, November 8th, 2011

Der Camaro von Chevrolet stand lange Zeit im Schatten des Mustangs von Ford. Doch nun soll die neue Generation des Camaro die Konkurrenz endgültig in ihre Schranken weisen und das im Stil des Urmodells von 1967. Der Glanz der ersten Generation und der Erfolg der Zweiten soll mit dem aktuellen Modell eingefangen und auf die Straße gebracht werden. Dabei soll der PS-Bolide nicht mehr nur die US-Straßen beherrschen sondern in Zukunft auch in Europa für Furore sorgen.

Der Camaro war als finanziell erschwinglicher Sportwagen gedacht, der im Stil der sogenannten Pony-Cars vor allem die Männerherzen höher schlagen lassen sollte: eine lange Motorhaube, ein kurzes Heck und sportliche Einzelsitze, dazu jede Menge Pferdestärken. Doch der Anfang gestaltete sich schwerer als gedacht. Mit dem Ford Mustang gab es schon einen Sportwagen für jedermann, der sich zudem durch eine bessere Straßenlage gerade bei starken Beschleunigungen auszeichnete. Die zweite Camaro-Generation aus den 70er Jahren trat nicht nur technisch verbessert auf, sondern fand zum ersten Mal verbreitet den Weg nach Europa und war mit dem Modell Z28 und seinen 360 PS besonders bei den jungen PS-Junkies sehr beliebt.

Ende der 1970er Jahre kam es durch hohe Benzinpreise und Versicherungskosten sowie höheren Auflagen im Bereich des Umweltschutzes zu einem Umdenken in der Autoindustrie. PS-starke Pony- und aufgemotze Muscle-Cars waren nicht mehr cool, sondern wurden als Geldverschwender und Umweltverschutzer gebrandmarkt. Nichtsdestotrotz blieb der Absatz des Camaro weitgehend stabil. Der 1979er Camaro wurde mit einem Absatz von 283.000 Fahrzeugen zum Verkaufsschlager. Die folgenden Generationen konnten den Erfolg nicht bestätigen. Mit einem veränderte, kastenförmigen Design verlor Chevrolet viele Kunden, wodurch die Produktion nach 35 Jahren 2002 eingstellt wurde.

Aber nur vier Jahre später wurde ein Prototyp einer neuen Generation bei der Detroiter Autoshow präsentiert, dem ein Serienmodell und die nunmehr fünfte Generation 2009 folgte. Und auch europäische Fans kommen ab Herbst diesen Jahres wieder auf ihre Kosten und können den Camaro erwerben, der in dieser Leistungsklasse finanziell konkurrenzlos ist.

530 PS: der Nissan GT R

Montag, November 7th, 2011

530 PS unter der Motorhaube, beeindruckende 315 km/h Höchstgeschwindigkeit, sechs Zylinder, zwei Turboloader, 3,8 Liter Hubraum, Allradantrieb – nein, es handelt sich nicht um die Zahlen der neuen Porsche-Generation. Der Nissan GT-R kostet nur gut 90.000 Euro und bietet dafür die Fahrleistungen eines Porsche 911 Turbo – fühlt sich das beim Fahren auch so gut an, wie es klingt?

Viele Auto-Fans werden sehr kritisch sein: Der Autobauer Nissan ist nicht gerade für Sportwagen und satte Leistungen bekannt. Auch das Vorgänger-Modell des GT-Rs mit 485 PS aus dem Jahre 2007 wurde nur sehr mäßig am Markt aufgenommen, obwohl es eigentlich keine Schwachstelle gab. Auch seine Rundenzeiten bei Rennen auf dem Nürnburgring wurden weder vom Porsche 911 Turbo, noch vom vergleichbaren Audi R8 unterboten. Hier hat Nissan also ein großes Image-Problem, was den Verkauf vom GT-R sehr erschwert.

Lediglich etwas mehr auf den Rippen hat der Flitzer aus dem Hause Nissan als die bereits erwähnten Konkurrenten: 1.815 Kilogramm stehen hier dem Porsche mit 1.585 kg gegenüber. Doch trotz der knapp 400 Kilo mehr reagiert der Nissan perfekt und liegt sicher auf der Straße. Von Null auf Hundert geht es in unglaublichen 3,1 Sekunden, sogar 0,2 Sekunden schneller als beim Porsche 911 Turbo S. Durch den Allradantrieb und guter elektronischer Steuerung verliert der Nissan auch beim schnellen Durchfahren von Kurven oder unmittelbarer Beschleunigung beim Ausfahren aus einer Kurve kaum an Präzision und Bodenhaftung.

Die mehr als 80.000 Euro Unterschied, die zwischen dem Sportwagen aus dem Hause Porsche und Nissan liegen, lassen sich also in Sachen Fahrdynamik nicht annähernd spüren. Problematischer wird das schon im Alltagsverkehr, wo der Nissan erheblich schwerfälliger und unausgewogener daher kommt. Sein Getriebe ruckelt im Stadtverkehr unharmonisch, der Normalverbrauch ist kaum unter 15 Liter zu halten – hier machen sich seine knapp 400 kg mehr doch bemerkbar. Dennoch könnte der Nissan GT-R eines Tages zur ernsthaften Konkurrenz für Porsche werden – sollte sich bis dahin herumgesprochen haben, dass Nissan auch gute Sportwagen bauen kann…

Der BMW Cabrio 6er

Freitag, November 4th, 2011

Das BMW 6er Cabrio 650i zeichnet sich vor Allem durch seine innovative Art der Bedienung, die typengerecht auf den jeweiligen Fahrer eingestellt wird, aus.

Die Übersicht von Automodellen der BMW-Reihe zeigt, dass der Bayrische Konzern auf Sportlichkeit und Luxus setzt. Auch Innovation und Technik sind in allen BMW-Modellen auffindbar und äußerst fortschrittlich.

Zunächst die technischen Fakten. Der neue Cabrio aus dem Hause BMW wird von einem 6-Zylinder Benzinmotor, der sich durch eine starke Leistung von 235 kW (320 PS) auszeichnet, angetrieben und beschleunigt in 5,7s von 0 auf 100 km/h. Der Durchschnittsverbrauch liegt bei circa 8 Litern und die Standardversion ist für den Basispreis von 74.700 Euro zu haben.

Der Sportwagenfahrer von heute weiss sich anzupassen. Das Prinzip des angepassten Autos an den Fahrer wird hier durchgehend verwirklicht. Über einen Schalter auf der Mittelkonsole lässt sich der Wagen vom gemächlichen Familienvehikel in einen wahren Rennwagen umwandeln. Der Comfort-Modus schält dann in den “Sport+”. So hat man, dank intelligenter Technik, eigentlich beides. Einen komfortablen Alltagswagen und beizeiten auch eine richtige Rakete.

Für den stolzen Basispreis bekommt der moderne Autofahrer somit mehr als nur ein Auto. Dafür sind serienmäßig Xenon-Scheinwerfer, Tagfahr-Leds, sowie ein Bremsenergierückgwinnungssystem verbaut. Selbst bei geschlossenem Verdeck, wird die Sicht nie ganz getrübt, da das Textilverdeck standardmäßig eine Glasheckscheibe enthält. Der Innenraum mit 2-Zonen Klimaautomatik und elektrisch verstellbaren Ledersitzen wird auf Wunsch in 19 Sekunden (Öffnungszeit des Verdecks) bei schönem Wetter der strahlenden Sonne ausgesetzt.

Das Start-Stopp-System soll den CO2-Ausstoß vermindern. Für einen Aufpreis erhält der Sportwagenfahrer wahre technische High-End-Ausstattung: Nachtsichtassisten, Einparkhilfe und Rückfahrkamera. Das Cabrio verwandelt sich somit fast in eine intelligente Maschine, die direkt auf die Bedürfnisse des Fahrers eingeht.

Sportlich im Coupé – Der BMW 640i

Donnerstag, November 3rd, 2011

Elegant, sportlich und teuer: Coupés sind etwas für Vollblut-Auto-Liebhaber. Ein echtes Highlight ist dabei der BMW 640i. Auf den ersten Blick schon kann man sich in das Coupé verlieben – endlich haben die Bayerischen Designer aus dem Hause BMW verstanden, dass ultra-modernes Design eher verschreckt als verzaubert. Der BMW 640i präsentiert sich mit einer langen Motorhaube, einem kurzen Heck und einem zweitürigen Aufbau.

Trotz der Länge von knapp 5 Metern ist das neue Coupé alles andere als komfortabel für vier Fahrgäste. Hinten fehlt es an Raum für Kopf und Knie, auch die Sitze sind sehr unbequem. Aber wer sich ein Coupé als Familien-Kutsche anschafft, hat ohnehin etwas sehr Wesentliches nicht verstanden. Vorne im Cockpit sieht nämlich alles wieder ganz anders aus: Das Armaturenbrett und die zum Fahrer geneigte Mittelkonsole sind attraktiv und übersichtlich gestaltet, die Sitze vielfach verstellbar und äußerst gemütlich.

Werfen wir einen Blick unter die Motorhaube: Hier sitzt der BMW-Motor überhaupt. Sechs Zylinder sorgen für 320 PS und 250 km/h Spitze. Von Null auf Hundert geht es in gerade mal 5,4 Sekunden. Bei der kleinsten Bewegung des Gaspedals reagiert der Motor sofort – dafür sorgt die “Twin Power Turbo” – Technik, die in der Abgasturbine die Kanäle von jeweils drei Zylinder trennt.

Der Antrieb schnurrt leise vor sich hin, die serienmäßige Achtgang-Automatik ist sanft und treffsicher – eines der besten Automatikgetriebe der Welt. Das sollte spätestens auffallen, wenn man per Wählhebel oder Lenksäulenpaddel die Schaltung selbst in die Hand nimmt. Neben Sport- und Komfort-Fahrmodi gibt es auch einen neuen “Fahrerlebnis-Schalter”: In diesem Modus lässt sich das Getriebe besonders in den oberen Fahrstufen lange halten. So kommt man auch auf den von BMW angegeben Normverbrauch von nur 7,6 Litern – für ein Coupé dieser Austattung grenzt das beinah an ein Wunder.

Der Opel GT

Dienstag, November 1st, 2011

Um den Opelfan ranken sich allerlei böse Gerüchte und Sprichwörter. “Lieber eine Schwester im Puff, als nen Bruder im Opelclub”, so werde ich tagtäglich von Freunden verspottet, die mir mein Faible für diese tollen Autos madig machen wollen. Doch schon seit Jahrzehnten verbindet mich eine innige Freundschaft mit der Marke. Heute will ich den Opel GT vorstellen, die sogenannte Corvette des armen Mannes.

Der GT war der der erste Sportwagen aus dem Hause Opel. Die Rüsselsheimer produzierten nur ungefähr 100 000 Stück, was den Wagen heutzutage zu einer echten Rarität werden lässt.

Der Prototyp des GT wurde bei der damaligen Automesse als wahrer Publikumsheld gefeiert und veranlasste Opel, den Wagen direkt in Serienproduktion zu nehmen. Der Designer Claire McKichan holte sich seine Inspiration offensichtlich beim amerikanischen Autobauer Caddilac, für den er in den Sechzigerjahren als Designchef arbeitete.

Im September 1968 wurde das Serienmodell des Opel GT der Öffentlichkeit präsentiert. Opel hatte sich für einen nach hinten versetzten Motor entschieden, was einen sportlicheren Look erzeugte. 1969 kostete der Opel GT 10 767 Deutsche Mark, eine stattliche Summe für damalige Verhältnisse. Die Werbekampagne startete unter dem Motto “Nur Fliegen ist schöner”. Und was für ein starkes Stück dieser schnittige Wagen für das Image von Opel war.

Natürlich hatte der GT auch seine Mätzchen. So war eine Höchstgeschwindigkeit von 157 km/h selbst für die damalige Zeit nicht gerade rekordverdächtig. Auch ein hoher Benzinverbraucht konnte man ihm zur Last legen. Das alles wurde aber durch den ganz eigenen Charme ausgeglichen. Die Karosserie war, genauso wie der Innenraum, komplett individuell gestaltet. Armaturenbrett, Lenkrad und auch die Sitze hatten den Hauch von purer Sportlichkeit. Auch eine offene Variante, der Aero GT wurde gebaut. So war für jeden Opel-Fan etwas dabei. Wer sich heutzutage als  Besitzer eines GT bezeichnen kann, der kann sich wirklich glücklich schätzen.

 

Der Klassiker: Bugatti Royale

Montag, Oktober 24th, 2011

Geschwungen und elegant, besonders beliebt bei Monarchenfamilien in der frühen Zeit der Automobile. Wie Sportwagen-Fahrzeuge sahen sie aus, allerdings monumental und staatlich – wie es sich für einen König gehört. Besonders ein Auto der Marke Bugatti hatte es europäischen Königshäusern angetan: der Bugatti Royale.

1926 wurde das elegante Stück zum ersten Mal hergestellt. Sechseinhalb Meter war er lang, der Motor wurde nicht nur auf der Straße sondern auch auf der Schiene eingesetzt und trieb dort Schienenfahrzeuge an. Der Firmengründer Ettore Bugatti war ein Exemplar der wählerischen Art. Wer die Karosserie bauen durfte, durfte sich glücklich schätzen, denn nur die exklusivsten durften an das Auto herangelassen werden.

1929 kam dann die Weltwirtschaftskrise und der Bugatti wurde zwar Legende und gleichzeitig auch zum Flop, weil sich niemand das schicke Teil leisten wollte. Nur sechs Mal wurde er hergestellt – kein Wunder also wieso er mit einem Listenpreis von 1,31 Millionen Euro dotiert ist. Diese sechs gibt es noch heute und Volkswagen darf sich ebenfalls glücklich schätzen. Das Unternehmen besitzt nämlich einen der sechs Exklusivwagen und dieser wird derzeit in der Haupstadtpräsenz von VW ausgestellt.

Bugatti ist noch heute eine Auto-Legende. Nicht nur das Design lässt den Autoliebhaber das Wasser im Munde zerlaufen oder sprichwörtlich das Öl in der Kanne schmierig werden, denn auch der Motor gibt so einiges her, denn je nach Ausführung erreichte der Motor 270 oder 300 PS. 200 km/h schaffte der Wagen – für die damaligen Zeiten ein Spitzenwert.

Dann kam der zweite Weltkrieg und Bugatti verlor nicht nur an Glanz, sondern verlor auch sich selber. Dadurch dass aber Volkwagen sie kaufte, wird die Marke nicht in Vergessenheit raten, denn VW produziert noch heute den ein oder anderen Luxuswagen, der dann eigentlich immer schnell ausverkauft war.