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Archive for the ‘Blog’ Category

Coda präsentiert neues Elektroauto

Dienstag, Oktober 25th, 2011

Coda plant, mit einem neuen elektrobetriebenen Modell, den Coda Sedan, die Autobörse aufzumischen. Das Unternehmen reiht sich damit nach Tesla in die Reihe kalifornischer Autobauer ein, die Elektromotoren ganz groß rausbringen wollen.

Das Coda Center am Santa Monica Boulevard in Los Angeles will vor allem eines sein, ein Pionier im Bereich “New Transportation”.

Erst kürzlich stellte das Unternehmen seine persönlich Antwort auf eine Reihe von Elektromobilen vor, die sich anschicken Weltmärkte im Laufschritt zu erobern. Laut Angaben des Unternehmens liegt die Nachfrage nach dem Coda Sedan bei über 300 Leuten am Tag. Und das alleine im einzigen Shop.

Rund 240 Kilometer Reichweite (140 Meilen) und 100 kW (136 PS), soll der Elektrowagen besitzen. Mit Lithium-Ionen- Technik, die im Unterwagen des 4,40 m langen Wagens verbaut ist, wird der elektronische Motor durch 728 Akkus betrieben.

Optisch orientiert sich der Sedant am Mitsubishi Lancer, der mitterlweile in China als Hafei Saibao in einer abgespeckten Version vertrieben wird. Der Sedan wird von chinesischen Partnern gefertigt, wobei der Elektromotor dann in San Franciso verbaut wird.

Der Preis, für das optisch eher langweilige, klobige Fahrzeug, liegt bei stolzen 44.900 Dollar, somit sogar noch über dem Preis  des Nissan Leaf.

Rund 300 Millionen Dollar an Entwicklungsgeld wurde in die Entwicklung der Technik investiert, die den Sedan zum Laufen bringt. Miles Rubin, Firmengründer von Coda, will sein Unternehmen zur Spitze des Weltmarkts führen. Eine Unternehmung , die sehr gewagt ist, da Coda somit in direkter Konkurrenz zu Konzernen wie BMW oder BP stehen.

Derzeit wird am Vertriebsnetz gearbeitet, das zunächst in den ersten Jahren auf die USA beschränkt bleiben soll. Bei einer erwarteten Zulassung von 10 000 Fahrzeugen mit Elektroantrieb im Jahr 2011, wird sich über die Verkaufszahlen noch in Schweigen gehüllt. Da die Anzahl des Absatzes sich in den nächsten Jahren vervielfachen soll, rechnet sich das Unternehmen trotz allem gute Chancen aus und blickt optimistisch in die Zukunft.

Auto-Kredit zum Tuning

Mittwoch, August 31st, 2011

Hey Leute, heute möchte ich euch über eine echt tolle Kredit-Möglichkeit extra für Auto-Tunings informieren. In meinem Golf sind ja ausschließlich hochwertige Teile verbaut, denn gerade in der Tuning-Szene ist bekannt, dass preiswerte Teile oft auch nur ein paar Jahre halten und manchmal nichtmal die angegebene Leistung bringen. Das heißt, wer sein motorisiertes Gefährt wirklich auf Vordermann bringen will, der kauft sich lieber ein qualitativ hochwertiges Teil zum gleichen Preis wie ein ganzes Billig-Tuningset. Ansonsten rennt man andauernd zur Werkstatt und kauft sich am Ende eh ein Teil eines besseren Herstellers.

Vielleicht habt ihr schon mal von einem Auto-Kredit gehört. Das ist ein spezieller Kredit zum Autokauf, bei dem die Bank den Fahrzeugschein behält, bis der Kredit getilgt ist. Mittlerweile kann dieser Kredit aber nicht zur zum Erwerb eines Neuwagens benutzt werden, sondern auch für die Optimierung des bereits bestehenden Autos. Wenn es sich dabei nicht um riesige Ausgaben handelt, darf der Fahrzeugschein bei den meisten Banken auch behalten werden.

Ganz konkret bedeutet das etwa: Wer den Verbrauch seines Wagens senken will, dem bieten sich ja eine optimierte Motorsteuerung, Leichtlaufräder und Alu-Felgen an. Qualitativ hochwertige Räder und Felgen kosten schon eine Menge, ganz zu schweigen von der komplexen Technik im Innenleben einer Motorsteuerung. Das kann sich wohl kaum ein normaler Arbeitnehmer auf einen Schlag leisten.

Wer sich deswegen Geld leihen will, kann auf einen Auto-Kredit zurückgreifen. Mit etwas Glück spart man durch die Tuning-Teile so viel Kraftstoff ein, dass die Mehrkosten durch die Zinsen wieder relativiert werden. Sprich: Ein Kredit mit sofortigem Umbau kann trotz Zinsen unterm Strich sogar mehr Geld einsparen, als sich nach und nach die neuen Teile zu kaufen. Hätte ich das schon damals gewusst, hätte ich mir mal alles genau ausgerechnet und meinen 360-PS-Golf vielleicht schon ein oder zwei Jährchen früher fertig gehabt.

Volvos “Vision 2020″

Montag, August 29th, 2011

Nach meinem unerfreulichen Crash mit einer Leitplanke, weil ich ja vor einem liebestollen Reh ausgewichen bin, habe ich mich ein bisschen in die Materie eingelesen und bin dabei auch über einen interessanten Artikel gestolpert. Der Autohersteller Volvo entwickelt nämlich gerade ein neues Sicherheitssystem, das genau solche Unfälle mit Wildtieren verhindern soll. Für mich seid ihr da leider schon etwas zu spät, aber trotzdem eine super Idee!

Dieses neuartige System ist Teil der großen Volvo „Vision 2020“, eine Agenda von Volvo, die sich zum Ziel setzt, die Sicherheitsstandards weiter zu perfektionieren. Es funktioniert sowohl bei Tageslicht, als auch in der Dunkelheit. Eine Infrarotkamera beobachtet dabei die Verkehrssituation vor dem Fahrzeug. Wenn das System ein Tier in einer kritischen Entfernung entdeckt, ertönt zunächst ein Warnton. Reagiert der Fahrer des Wagens nicht darauf, bremst der Wagen automatisch ab. Also ein ganz ähnliches Verfahren wie bei anderen automatischen Notbremsen, etwa zur Vermeidung eines Crashs mit einem Fußgänger. Erstmals verbaut wurde so etwas im Volvo S60, das schwedische Unternehmen möchte aber in den nächsten Jahren solche Systeme serienmäßig anbieten.

Die größte Schwierigkeit besteht beim Entwickeln der Software. Ich frage mich, wie das überhaupt funktionieren kann, das ein Computer Wildtiere oder Fußgänger erkennt. Nicht dass das System auch bei Staubflusen oder Regentropfen die automatische Notbremsung aktiviert! Deswegen sind Volvo Experten auch in einen Tierpark, um das typische Verhalten von Wildtieren wie Elchen oder Rehen zu studieren. Die müssen sich auch gewundert haben, arbeiten sie doch für ein Großunternehmen der Automobil-Branche und nicht für einen Tierverein oder so.

Fertig ist das System aber ja noch nicht, arbeiten die Experten ja auch gerade mal seit einem Jahr an der neuen Technik. Neben der Verbesserung der Verlässlichkeit der automatischen Tiererkennung muss vor allem am optimalen Zeitpunkt gefeilt werden, der das automatische Abbremsen auslöst. Ich bin auf das Ergebnis gespannt!

Vorfreude auf die IAA

Samstag, August 27th, 2011

Hey meine Lieben, es gibt mal wieder spannende Neuigkeiten, beziehungsweise einen Ausflugstipp von mir für alle Auto-Begeisterten da draußen! Im September ist ja endlich wieder die IAA. Das steht für die Internationale Automobil-Ausstellung, die dieses Jahr bereits zum 64. Mal stattfindet und zwar in Frankfurt am Main. Eigentlich gibt es die Ausstellung aber schon seit mehr als 110 Jahren. Denn bereits im Jahre 1897 wurde im Hotel Bristol in Berlin eine Messe mit gerade mal acht Motorwagen abgehalten. Könnt ihr euch das vorstellen, bloß acht Autos? Naja, 1897 war ja wahrscheinlich bloß ein fahrendes Auto eine Sensation! Seit 1991 wechseln sich auf Grund des hohen Aussteller- und Besucherzuspruchs Personenkraftwagen und Nutzfahrzeuge alljährlich ab, also in einem Jahr eine Messe für PKW, im nächsten dann für Nutzfahrzeuge. Dieses Jahr steht endlich wieder der PKW im Mittelpunkt der Messe.

Seit meiner Jugend habe ich keine Automobil-Messe sausen lassen, denn schließlich präsentieren hier alle Hersteller ihre Neuheiten und es bieten sich auch unbezahlbare Gelegenheiten, mit hohen Tieren und richtigen Cracks ins Gespräch zu kommen. Lange bevor ich meinen Golf gekauft und mich an den Umbau gemacht habe, habe ich hier auf der Messe wichtige Impulse und Fachmeinungen bekommen. Ohne die IAA würde ich heute also wahrscheinlich gar kein Schätzchen haben oder zumindest nicht so ein vollendetes Gefährt! Also ich habe mir das Ticket für dieses Jahr schon gesichert und auch ein preiswertes Hotel in Frankfurt gefunden. Werde da dann wahrscheinlich einfach noch ein paar Tage dranhängen und ein bisschen Urlaub machen. Bis auf Spritztouren komme ich ja sonst gar nicht raus…

Teuer ist es auch gar nicht, werktags kommt man schon für 13 Euro rein, am Wochenende löhnt man gerade mal 2 Euro mehr. Ich bin natürlich während der Fachbesuchertage da, um interessante Vorträge und Workshops mitzunehmen, und musste dafür auch 45 Euro zahlen. Wenn ich mir so angucke, was mir dafür alles geboten wird, kann ich diesen Verlust aber echt locker verschmerzen!

Neuer CD-Tuner

Freitag, August 26th, 2011

Heute habe ich mir endlich mal wieder etwas Besonderes für mein Schätzchen, den getunten Golf, besorgt. Und zwar einen neuen CD Tuner aus dem Hause Pioneer, genauer gesagt den DEH-9300SD. Wer jetzt sagt, Tuner ist gleich Tuner, der hat wirklich keine Ahnung. Beim ersten Probehören bin ich fast vom Fahrersitz gefallen. So kristallklare Höhen und definierte Bässe habe ich bislang noch nie gehört!

Das Design ist zeitlos und elegant. Wichtig war mir, dass ich auch einen USB-Stick anschließen kann. Ich meine, wer kauft sich denn noch heute CDs? Ich erinnere mich zwar noch an die Tage, wo CD-Wechsler im Kofferraum der letzte Schrei waren, aber dank der digitalen Revolution findet ja heutzutage mehr Musik auf einem winzigen Stick als im ganzen Kofferraum Platz. An meinen Tuner kann ich neben USB-Geräten auch SD-Karten anschließen, dass sind die Karten, die in Digitalkameras drin sind. Auch iPods von Apple lassen sich problemlos anschließen und laden sich dabei auch noch automatisch auf. Und CDs passen auch noch rein. Ein echter Allround-Könner. Anzuschließen war auch alles ganz leicht.

Es gibt einen 5-Band Graphic Equalizer. Da habe ich erstmal ein bisschen die Bässe rausgedreht, denn – ob ihr es glaubt oder nicht – die wummerten mir doch eine Spur zu krass. Der Verstärker ist ein MOSFET Verstärker, der den berühmten warmen Klang der Röhrenverstärker nachahmt. Diese kosten ja ein Heidengeld und sind ziemlich störungsanfällig. Wenn man den Testberichten glauben darf, kommt der MOSFET aber locker an den Klang eines solchen Röhrenverstärkers heran! Besonderes Gimmick ist eine ASR-Technologie. Das steht für „Advanced Sound Retriever“ und ist ein System, dass die Wiedergabe von komprimierten Audiodateien wie mp3s klanglich aufwertet. Es gibt ja echt viele Leute, die behaupten, den Unterschied zwischen einer mp3 oder einem unkomprimierten Stück Musik zu hören. Ich halte so was für Übertreibung, da braucht es sicherlich ein goldenes Gehör für.

Liebestolle Rehe

Donnerstag, August 25th, 2011

Rehe sind wohl das Symbol schlechthin für Unschuld und Zärtlichkeit, denkt man alleine mal an Disneys „Bambi“. Dass mir diese süßen Viecher zum Verhängnis werden, hätte ich nun wirklich nicht gedacht. Aber der Reihe nach.

Am Wochenende wollte ich meinen getunten Golf endlich mal wieder ausfahren. Ich hatte mir am Vorabend eine tolle Route ausgesucht. Viel Autobahn und noch mehr Landstraße. Ich bin nämlich ein großer Fan von Landstraßen. Auf denen sieht man total viel schöne Natur, hin und wieder gibt es auch eine prächtige Allee und meistens ist man auch ziemlich allein auf ihnen unterwegs. Dann kann ich auch ordentlich auf die Tube drücken. Natürlich fahre ich da nicht alle meine 360 Pferdestärken aus, das wäre ja selbstmörderisch, aber ein bisschen über der Höchstgeschwindigkeit bin ich meist schon, jedenfalls solange die Straße gut einsehbar ist. Psst!

Nachdem ich gerade mal frohgelaunt eine halbe Stunde unterwegs war, ging es durch einen wunderschönen Waldabschnitt. Wie das goldene Sonnenlicht von tausenden Blättern gebrochen wird und ein wunderschönes Schatten- und Lichtspiel entsteht, hatte mich total verzaubert. Plötzlich sehe ich irgendwas auf der Straße vor mir. Klar, meine Reflexe sind trainiert, Vollbremsung war angesagt. Aber der Bremsweg reichte nicht, das Ding vor mir rührte sich auch nicht vom Fleck und so riss ich das Lenkrad in letzter Sekunde zur Seite. Das Resultat: Ich krachte mit meinem Schätzchen voll in die Leitplanke. Von dort erkannte ich erst, dass es sich bei dem Ding um ein völlig verängstigtes Reh handelt. Die gesamte Front meines Golfs ist nun total verbeult. Das wird teuer, kann nur zum Glück sagen, dass ich versichert bin.

Habe mich danach auch etwas informiert und anscheinend ist gerade eine heiße Zeit für Wildunfälle. Denn bis Ende August haben Rehe Brunftzeit. Wie bei uns Menschen spielen da die Hormone völlig verrückt und so trauen sich die liebestollen Rehe auch an sonst gehütete Gefahrenquellen wie Straßen heran. Jährlich sterben 30 Menschen in Deutschland an einer Kollision mit Wildtieren, ganze 3.400 Menschen werden verletzt. Also: Augen auf und im Notfall lieber nicht ausweichen, sondern kontrolliert auffahren!

Schick getunt: Das Mini Coupé

Mittwoch, August 24th, 2011

Ich habe kürzlich mal wieder so getan, als wollte ich mir einen Neuwagen anschaffen. So kam ich in den Genuss einer Probefahrt mit dem nagelneuen Mini Coupé. Hier ist also mein Testbericht des sportlichen Zweisitzers.

Von außen lässt sich wirklich nichts bemängeln: Schnittig, sportlich und jugendlich wirkt das Coupé durch sein modernes Design. Vor allem das Dach im Helmdesign mit integriertem Spoiler, das jeweils kontrastierend zum übrigen Lack gefärbt ist, ist ein echter Augenfang. Der Spoiler kann per Knopfdruck aus dem Cockpit des Wagens gesteuert werden, klappt sich aber auch automatisch bei Geschwindigkeiten von 80 km/h aus und bei Geschwindigkeiten von 60 km/h wieder ein.

Wer andere BMWs kennt, wird sich im Cockpit gut zurecht finden und auch viel Bekanntes wieder sehen, etwa die typische Amaturentafel mit mittig angebrachtem Tacho. Überrascht haben mich zwei neue sportlich gestaltete Lufthutzen in der Mittelkonsole und der riesige 280-Liter Kofferraum. Der ist damit sogar größer als der Kofferraum des Clubman-Modells.

Der Fahrtest war auch sehr zufriedenstellend. Wie immer wird das Modell natürlich in unterschiedlichen Ausführungen angeboten. Zur Auswahl stehen Ausfertigungen mit einem 1,6-Liter-Benzinmotor mit 122, 184 oder 211 PS und ein Diesel-Motor-Modell mit 143 PS. Ich habe natürlich drauf geachtet, nur das schnellste Modell zu bekommen. Auf der Autobahn konnte ich den kleinen Flitzer bis auf 230 km/h hochjagen. Nach Herstellerangaben soll er sogar bis auf 240 km/h kommen und in nur 6,4 Sekunden von Null auf Hundert beschleunigen. Beeindruckend für einen Mini!

Der sparsamste unter den neuen Coupés ist natürlich die Diesel-Variante, die durchschnittlich 4,3 Liter auf 100 km braucht. Hightech zu Gunsten der Energie-Einsparung wurde auch verbaut, etwa eine Bremsenergie-Rückgewinnung. So sollen auch die Benziner sehr sparsam im Verbrauch sein. Mein Modell hätte gut 30.000 Euro gekostet, die kleinste Ausführung geht aber auch schon bei etwas über 20.000 Euro über den Ladentisch. Mein Fazit: Echt ein toller, kleiner Flitzer mit guten Fahreigenschaften und beeindruckender Optik!

Smart mit neuem Ebike

Dienstag, August 23rd, 2011

Tja, Sachen gibt’s, die gibt’s eigentlich gar nicht. Oder sollte es nicht geben. Beziehungsweise, was heißt, sollte es nicht geben, eigentlich meine ich ja: Sachen gibt’s, die sind echt so dämlich, dass es sie eigentlich gar nicht geben kann.

Aber wie hat der berühmte Physiker Einstein noch gesagt: Zwei Sachen gibt es, die unendlich sind. Die menschliche Dummheit und das Universum. Nur, dass ich mir beim Universum nicht sicher bin. Oder so ähnlich jedenfalls.

Jedenfalls hat SMART nach seinen ganzen Pleite-Autos nun ein Ebike auf den Markt geworfen, also ein Fahrrad mit Elektromotor zur Unterstützung der eigenen Muskelkraft. „Pedelec“ ist ein anderer Fachtermini dafür. Meines Erachtens das nächste Projekt, das zum Scheitern verurteilt ist. Ich meine, entweder möchte ich mich anstrengen oder nicht. Im einen Fall nehme ich mein Fahrrad, im anderen mein Auto oder Motorrad. Ganz einfach oder? Warum brauchen wir nach diesen komischen Steh-Rollern von Segway noch mehr halbmotorisierte Zwitter-Fahrzeuge?

Kosten tut das Bike auch knapp 3.000 Euro, ich würde jedem stattdessen einen ordentlichen Gebrauchtwagen empfehlen. Wie viel der 250 Watt Elektromotor von der benötigten Tretkraft übernehmen soll, lässt sich in vier Stufen am Lenkrad regeln. Höchstgeschwindigkeit des Elektromotors liegt bei 25 km/h, also braucht es keinen Führerschein oder Kennzeichen zum Fahren. Je nach gewählter Stufe und dem Fahrverhalten soll man mit einer Batterieladung bis zu 100 Kilometer weit kommen. Diese Batterie kann an einer herkömmlichen Steckdose aufgeladen werden, lädt sich aber auch automatisch beim Bremsen auf. Also wie bei einer Bremsenergie-Rückgewinnung bei PKW: Der Motor wird zum Generator und leitet die Bremsenergie wieder zurück in die Batterie. Besonderes Gimmick soll laut den Herstellern ein im Fahrrad integrierter USB-Anschluss für Smartphones sein. Wer braucht denn bitte solchen Quatsch?

Nun, die Entwickler werden ihr tolles Ebike auch auf der IAA in Frankfurt vorstellen, auf die ich mich ja schon wie ein kleiner Junge freue. Eins weiß ich sicher: Dass ich ihren Stand meiden werde. Aber vielleicht dreh ich mal wieder eine Runde auf meinem alten Drahtesel, denn dieser funktioniert auch ohne Elektromotor und USB-Anschluss einwandfrei!

Umbauten besser melden

Mittwoch, August 17th, 2011

Hey werte Auto- und Tuningfans da draußen, heute will ich euch ein bisschen was zur rechtlichen Lage beim Tuning erzählen. Schließlich kann es ja auch bei bestem Fahrverhalten immer mal zu einem unverschuldeten Unfall kommen. Und da wollen wir ja wieder heil, ohne Strafzettel und gut versichert rauskommen, oder?

Klar ist, dass Nachbesserungen, die nicht vom Hersteller selbst angeboten werden – wie in den Sonderausstattungen einzelner Modelle etwa – von offizieller Stelle abgesegnet werden müssen. Egal ob es sich bloß um ein Sonderlenkrad, Leichtmetallfelgen oder Chip-Tuning handelt. Am besten also einfach mit dem Tuning-Plan zum TÜV und sich vor Ort beraten lassen, denn die Mitarbeiter wissen wirklich alles über die StVZO, also die Deutsche Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung. Und mit der müssen die Umbauten schließlich verträglich sein. Entweder die verwendeten Teile haben bereits eine Allgemeine Betriebserlaubnis in Deutschland oder aber ein Sachverständiger muss sie einzeln abnehmen. Nur so kann sichergestellt werden, dass der getunte Wagen noch straßentauglich ist.

Dass der TÜV informiert werden muss, leuchtet ein. Schließlich handelt es sich bei getunten Wagen eher um ein komplett neues Automobil mit anderen Werten als das Ursprungs-Auto. Viele meiner Kollegen im „Runden Reifen“ wissen aber nicht, dass zumindest gravierende Umbauten auch bei der KFZ Versicherung gemeldet werden sollten.

Es besteht zwar im rechtlichen Sinne keine Meldepflicht wie gegenüber dem TÜV, aber wer die neuen Teile nicht meldet, kann ein böses Nachsehen haben. Wenn etwa das Auto gestohlen wird, haftet die Versicherungen natürlich nicht für die Tuning-Teile, von denen sie nichts weiß. Gerade beim Herumschrauben am Motor sollte man aufpassen, denn unter Umständen bewirkt die vorgenommene Leistungssteigerung, dass die Versicherung einen Teil der Leistung verweigert oder sogar den Versicherungsschutz ganz aufhebt. Also besser direkt Umbauten melden. Auch wenn sich durch die höhere Leistung des getunten Wagens die Beiträge meist leicht erhöhen – spätestens im Ernstfall zahlt es sich aus!

Tuning World

Donnerstag, August 11th, 2011

Ich bin gerade wieder zurück von meinem Abstecher zum Bodensee. Nein, ich habe dort keinen Urlaub gemacht, sondern mich weitergebildet. Und zu meiner Schande muss ich sagen, dass ich den berühmten Bodensee nur von meinem Autofenster aus gesehen habe. Aber es gab Wichtigeres für mich, denn vom 5. bis 8. Mai fand hier die „Tuning World“ statt, das internationale Messe-Event für Auto-Tuning und Club-Lifestyle. Rund 235 Aussteller präsentierten in insgesamt 12 Messehalten knapp 1.000 Sportwagen und 200 Familienwagen. Jetzt möchte ich euch meine Highlights der Messe vorstellen.

Die Firma Audio Design präsentierte leistungsstarke Verstärker. Deren Klang hat mich echt umgehauen, wenn ich das nötige Kleingeld zusammen habe, hole ich mir vielleicht so einen CD-Tuner. Mendel Print Design machte den Rekordversuch, in gerade mal fünf Stunden einen Chrysler C300 Touring komplett zu bekleben. Mit Erfolg – nach gut vier Stunden erstrahlte das gesamte Fahrzeug in einem ansehnlichen Perlmutt-Weiß. Eine lustige Aktion!

AEZ stellte eine neue Leichtmetallfelge namens „Valencia“ vor, deren Werte echt bewundernswert sind. Auch AZEV zeigte ihren aktualisierten Leichtmetallrad-Katalog. Toll an dieser Firma ist, dass sie auch direkt individuell zugeschnittene Räder anbieten.

Rieger war mit einem neuen Bodykit für den VW Golf 6 dabei. Dieses Kit besteht aus einer sportlichen Spoiler-Stoßstange, Seitenschwellern und einem Heckschürzenansatz. Wer sich nicht wie ich alles selbst zusammensuchen möchte, findet hier ein gutes Starter-Paket, um seinen Golf zumindest optisch aufzubessern. Mattig Exclusive hatte sich den Ford Focus vorgenommen und unter anderem mit Carbon-Teilen und einem Doppeldiffusor nachgeholfen. Lumma Tuning ging dem Porsche an die Wäsche. Ihr CLR 558 GT präsentiert sich mit schnittiger Karosserie und einem auf 276 PS getunten Dieselmotor.

Für beste Abendunterhaltung war auch gesorgt, vor allem der Miss Tuning Award hat echt Spaß gemacht. Wenn doch mal so hübsche und vor allem Tuning-begeisterte Ladys im „Runden Reifen“ auftauchen würden…